Germany Trade and Invest

Unterstützung für deutsche Exporteure und für ausländische Investoren
(PresseBox) (Berlin, ) Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Entwurf eines Gesetzes über das Personal der Bundesagentur für Außenwirtschaft beschlossen.

Das Gesetz ist notwendig, um die Bundesagentur für Außenwirtschaft (BfAI) einschließlich ihres Auslandskorrespondentennetzwerks und die Invest in Germany GmbH zu einer neuen privatrechtlichen Gesellschaft zusammenführen zu können. Diese neue Gesellschaft wird unter dem Namen "Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH" Anfang des nächsten Jahres an den Start gehen. Sie wird sowohl Informationsdienstleistungen über ausländische Märkte für deutsche Exporteure erbringen als auch ausländische Unternehmen als Investoren in Deutschland anwerben und beraten.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Die Bundesagentur für Außenwirtschaft und die Invest in Germany GmbH haben in der Vergangenheit ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ihre hervorragenden Kompetenzen sollen zusammengeführt und einer breiteren Unternehmenslandschaft im In- und Ausland zur Verfügung gestellt werden. In einer wachsenden weltweiten Wissensgesellschaft wird die neu entstehende 'Germany Trade and Invest GmbH' Unternehmen kompetent unterstützen: bei der Suche nach neuen Exportmärkten, nach neuen Standorten in Deutschland, nach Wissensaustausch und Kooperationsmöglichkeiten. Dies trägt dazu bei Wachstum, und Beschäftigung in Deutschland zu sichern."

Der jetzt in das parlamentarische Verfahren eingebrachte Gesetzentwurf ermöglicht die Zuweisung der Beamten und Tarifbeschäftigten der bisherigen Behörde BfAI in eine privatrechtliche Gesellschaft unter Beibehaltung ihrer bisherigen Rechtsstellung. Eine Standortveränderung für die jeweiligen Arbeitsplätze (Köln und Berlin) ist damit nicht verbunden.

Auch in der neuen Gesellschaft wird die Förderung der ostdeutschen Wirtschaft ein strategischer Schwerpunkt bleiben. Dies gilt sowohl für das Standortmarketing für die neuen Bundesländer einschließlich Berlin, aber auch für die Unterstützung der Exportchancen ostdeutscher Unternehmen.

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