Innovacell stellt Weichen für die zukünftige Expansion

Innsbrucker Biotechnologieunternehmen wurde in eine AG umgewandelt – europaweite multizentrische Phase III Studie in Vorbereitung
Steinhuber (PresseBox) (Innsbruck, ) Das Innsbrucker Biotechnologieunternehmen Innovacell stellt die Weichen für die zukünftige Expansion. "Innovacell firmiert jetzt als Aktiengesellschaft", sagt CEO Ekkehart Steinhuber. "Damit wurde ein wesentlicher Schritt für den möglichen Gang auf den Kapitalmarkt und die weitere Internationalisierung gesetzt."

Hauptaktionäre von Innovacell sind mehrere Finanzinvestoren. "Durch die neue Rechtsform haben wir optimale Voraussetzungen geschaffen, um bei Bedarf weitere nationale und internationale Investoren an Bord zu holen", erläutert Steinhuber, der zusammen mit Rainer Marksteiner das Vorstandsduo bildet. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates fungiert Harald Pöttinger, Vorstand der Hypo Equity Management AG mit Sitz in Bregenz.

Frisches Kapital kam kürzlich aus Südtirol: "Das Unternehmen Buschier hat 12,4 Prozent des Aktienkapitals erworben", sagt Steinhuber.

Multizentrische Studie

Die Innovacell AG ist auf so genanntes Tissue Engineering spezialisiert und produziert in einem der größten und modernsten Gewebekultur-Labors in Europa unter anderem Therapien zur Behandlung von Blasenschwäche, die individuell auf die Patienten zugeschnitten sind.

"Alle bisherigen Zulassungsschritte für die Therapie durch Innovacell wurden kürzlich von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Ages geprüft und für einwandfrei erklärt", sagt Steinhuber. Dabei sei besonderer Fokus auf die Erfüllung der bestehenden Richtlinien gelegt worden.

Derzeit bereitet man mit Hochdruck die Durchführung einer multizentrischen Studie vor. Eine solche Studie für biotechnologisch bearbeitetes Gewebe wird durch eine Verordnung der Europäischen Union verlangt, die Ende 2007 in Kraft getreten ist und ab 30. Dezember 2008 gilt. Die Studie ist notwendig, um in der EU als Arzneimittel für neuartige Therapien zugelassen zu werden. Nach dem 30. Dezember 2012, dem Ende der Übergangsfrist für den Vertrieb, darf ohne diese zentrale EU-Zulassung nicht mehr vermarktet werden. "Wir werden diese multizentrische Studie in mehreren Kliniken in den europäischen Schlüsselmärkten durchführen", sagt Steinhuber. Zum Einsatz kommt die Gewebetherapie zur Behandlung der Blasenschwäche aktuell in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

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INNOVACELL Biotechnologie AG
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