Von Realität und Wunschdenken

Radwandern mit den Navigationssystemen auf der IFA
(PresseBox) (Berlin, ) TomTom zeigt seine ganze Palette der Navi-systeme. Fürs Auto und das Motorrad gibt es die richtige Unterstützung. Ein spezielles Produkt fürs Radwandern fehlt. Und das wohl aus gutem Grund, denn TomTom setzt auf die Geonavigation des Straßenverlauf. Radkarten benötigen nämlich andere Navi Karten, solche die in der Regel von den Landesvermessungsämtern erstellt sind.

Auch Merian mit seinem Erfolgsprodukt Scout Navigator setzt auf das was technisch möglich ist. Zwar sind die Radwege anzeigbar, aber eben ausgerichtet auf diejenigen, die entlang den Straßen im Citybereich ausgebaut sind; der Schwerpunkt der Navigationj liegt bei den Straßensystemen.

Anders Garmin. Marktführer in den USA. Mit seinem Edge 605 geht es auch in die Natur. Das Fahrradrouting soll nach Auskunft der Firme eine Ortungsgenauigkeit von 3m auf Waldwegen anzeigen. Das schafft noch nicht einmal GPS, auf dem sich auch Garmin stützt. Und das alles auch unter einem dichten Blätterdach. Was nebenbei physikalisch nicht funktioniert. Ob sich da die Nutzer orientieren können? Aber zumindest zeigt Edge 695 die Herzfrequenz an, vor allem wenn der Blutdruck steigt, und die Ortung doch nicht das verspricht, was die Verkäufer mitteilen.

Immerhin - TelematicsPRO hat bei seinen Recherchen zu PoIs herausgefunden, daß mindestens 1/3 der angegebenen Kooridinaten nicht das anzeigen, was sie versprechen. Differenzen bis zu 250m sind drin.

Manchmal ist Bescheidenheit und Konzentration auf das Wesentliche doch ratsam.

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