Kupferkabel gehört noch lange nicht zum "alten Eisen"

SHDTU-08i - Ethernetmodem (PresseBox) (Kaarst, ) Universalität, Wirtschaftlichkeit, Leistungsvermögen, das sind die Schlagworte mit denen man das Übertragungsmedium Kupferkabel beschreiben kann. Keine andere Technik verfügt über derart viele Vorteile, wenn es darum geht Kommunikations- Steuer- und Informationseinrichtungen zu vernetzen - und das beste, in vielen Fällen ist das gute, alte Kupferkabel schon vorhanden.

Das Prinzip:

Mit Einführung der DSL-Technik (Digital Subscriber Line) können die die bestehenden Telefonleitungen zum Transport von Breitbandanwendungen, wie zum Beispiel Netzwerkverbindungen, Videoanwendungen oder Multimediadaten genutzt werden. Derzeit gibt es verschiedenste Varianten der DSL Technologie : ADSL, VDSL, HDSL und SDSL um nur einige davon zu nennen.

Die Technik:

Für die Anwendungen über private Leitungen rückt die SHDSL-Technik (Symetric High Bit Rate Digital Subscriber Line) immer mehr in den Vordergrund. Mit ihrer symmetrischen Übertragung, größten Reichweiten und geringstem Übersprechen eignet sie sich ideal für die Verbindung von entfernten Standorten. G.SHDSL.bis Modem mit der TC 32 PAM -Codierung (Trellis-codierte 32-stufige Pulsamplitudenmodulation) erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 11,4 Mbps (4-Draht) und überbrücken Entfernungen bis zu 18 km.

Zu beachten ist die SHDSL-Codierung: TDM (Time Devision Multiplexing) als schnellste Übertragungsart, dicht gefolgt von ATM (Asynchronus Transfer Mode) der wohl am meisten verwendeten Codierungsmethode, vor allem im Backbonebereich und - als neuen Standard EFM (Ethernet First Mile). Die Codierungen sind nicht miteinander kompatibel und die Entscheidung für den verbreitesten Standard ist wohl die richtige.

Unterschiedliche Übertragungsmethoden:

Die modernen G.SHDSL-Modem bieten verschiedene Formen der Übertragung:

Multipair-Mode
Paralleler Betrieb über 2 x 2 Kupferadern
Auto-Fall-Back-Mode
Paralleler Betrieb über 2 x 2 Kupferadern mit Ersatzwegschaltung
Standby-Mode
Betrieb über 2-Draht, zweite Leitung wird im Fehlerfall zugeschaltet
Sternbetrieb
Punkt-zu-Punkt-Anwendung
Busbetrieb
Punkt-zu-Mehrpunkt-Anwendung, im 4-Draht Betrieb können zwei Adern als ankommende und zwei Adern als abgehende Leitungen genutzt werden.
Ringbetrieb
Gleiche Anwendung wie Bus, nur wird der Ring hier geschlossen, um eine Redundanz zu erreichen

Unsere Lösungen dazu:

SHDTU-05i
2-Draht-Ethernetmodem für Entfernungen bis 18 km und einer Geschwindigkeit von bis zu 2,3 Mbps
SHDTU-08i
2- oder 4-Draht-Ethernetmodem für Entfernungen bis 18 km und einer Geschwindigkeit von bis zu 11,4 Mbps
SHRM-03
19"-Einschubmodul als Gegenstück zu SHDTU-05i oder -08i (19"-Rahmen für maximal 28 Strecken).
SHDTU-RGN
Zusätzliche Repeater für noch größere Entfernungen, im Hutschienen- oder IP-65-Gehäuse, mit Fernspeisung über die Übertragungsleitungen

Kontakt

DigiComm GmbH
Breite Str. 10
D-40670 Meerbusch
Theo Bongartz
DigiComm GmbH
Geschäftsführer

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