Was treiben unsere Kinder im Web?

Aufsichtspflicht der Eltern endet nicht vor den Toren des Internet
(PresseBox) (Frankfurt, ) Immer häufiger werden in Deutschland öffentliche Auftritte als Plattform für Aufmerksamkeit erregende Skandale genutzt. Gesellschaftsforscher geben sich besorgt, da sich Heranwachsende an den Dingen ein Vorbild nehmen, die sie in TV oder Internet in ihrer subjektiven Wahrnehmung als erfolgreich einstufen. Nur wenige Eltern können noch kontrollieren, was ihre Kinder im Internet treiben. Und Kinder erkennen noch nicht das gefährlich lange Gedächtnis des Internet.

"In Zeiten, in denen 16-jährige Mädchen in einer öffentlichen TV-Sendung Lieder mit pornografischem Inhalt singen, um mittels Provokation die nächste Runde in einem Popstar-Contest zu erreichen, darf es niemanden verwundern, dass im schwer kontrollierbaren Internet derartige Verhaltensweisen um ein Vielfaches verstärkt von Jugendlichen kopiert werden", sagt Steffen Rühl, Geschäftsführer von yasni, Europas größter Personensuchmaschine. Traurige Realität ist, dass ins Internet nicht nur Liedtexte, sondern pubertäre Gedanken, Wünsche oder gar Nacktbilder eingestellt werden. Kaum ein Internet-Nutzer scheint sich darüber im Klaren zu sein, dass im Internet noch viele Jahre später diese Daten zu finden sind. Kinder wachsen heran und gehen ins Berufsleben, aber das Internet behält jede Unbedachtheit in seinem Gedächtnis. Rühl war viele Jahre im Personalwesen tätig und weiß genau, wie derartige Jugendsünden einen Bewerber aus der Bewerberliste katapultieren können. "Ob die Internet-Recherche für Personalchefs rechtlich zulässig ist oder nicht, sei dahingestellt - alleine die Möglichkeit zählt und wird genutzt", gibt Rühl seine Erfahrungen wieder. Gleichzeitig verweist er auf die Möglichkeit, mit yasni den guten Ruf seiner Kinder zu schützen. Eltern können unter www.yasni.de die Internet-Auftritte ihrer Kinder kontrollieren und gegebenenfalls karriereschädliche Daten löschen lassen.

Die Aufsichtspflicht der Eltern erstreckt sich auch auf das Verhalten der Kinder im Netz. Jedoch sind Eltern zunehmend damit überfordert. Zumeist kennen sie gar nicht alle sozialen Netzwerke, Communities und Foren, die von ihren Kindern genutzt werden. Vorsorgende Aufsicht wird dadurch fast unmöglich. Rühl verweist hier auf die einfache Möglichkeit, mit yasni die öffentlichen Äußerungen und Auftritte der eigenen Kinder im Blick zu behalten. Über www.yasni.de können sich Eltern mittels Suchagenten neue Veröffentlichungen, Wort- und Bildbeiträge zeitnah per E-Mail zusenden lassen. "Täglich entstehen neue Foren und Communities, die außerhalb gewisser Altersgruppen zunächst unbekannt sind", weiß Rühl. Kinder neigen dazu, häufig die Foren zu wechseln. Dies macht die Ausübung der Aufsichtspflicht noch schwieriger. "Es geht nicht um die totale Kontrolle, sondern dient ausschließlich der elterlichen Sorgfalt, um Kinder rechtzeitig vor rufschädigenden Daten zu schützen", erklärt der yasni-Chef. "Wenn etwas entdeckt wird, kann über uns unverzüglich die Löschung dieser Daten eingeleitet werden." Erst kürzlich ist dies zum Beispiel durch einen Vater geschehen, der über yasni ein Nacktvideo seiner Tochter auf Youtube fand. Der Exfreund der Tochter hatte es eingestellt, um sich so für die Beendigung der Beziehung zu rächen. Nach Meinung von Internet-Experten ist die Verbreitungsgefahr am e gebannt, wenn die Löschung möglichst umgehend erfolgt. Durch die verzweigte Server-Struktur des Internet kann eine Löschaktion schon nach wenigen Tagen schwieriger werden. Zudem können sich Internet-Nutzer diese Daten mittlerweile schon auf ihren heimischen PC herunter geladen haben.

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