JUMO regelt mithilfe von Empirum Soft- und Hardware von über 800 Rechnern

Messbare Einsparung dank zentraler Lifecyle-Management-Lösung
(PresseBox) (Neu-Isenburg, ) Der Wechsel von einer Lifecycle-Management-Lösung auf eine andere ist für ein Unternehmen, das mehr als 800 PC-Clients in Betrieb hat, normalerweise keine einfache Entscheidung. Das weiß auch Stefan Schmitt zu berichten. Der IT-Gruppenleiter, der bei JUMO, einem international erfolgreichen Familienunternehmen der Mess- und Regeltechnik mit Hauptsitz in Fulda, die Systeme und Netze verantwortet, realisierte trotzdem im letzten Jahr die Migration auf Empirum, die Lifecycle-Management-Software von matrix42. JUMO nutzte bis zu jener Zeit Symantec Livestate zur Verwaltung der unternehmenseigenen Hard- und Software.

Mitte 2007 änderte sich plötzlich die Situation für das Fuldaer Unternehmen und für eine Vielzahl von anderen Livestate-Anwendern: Symantec kaufte Altiris. Mit der Übernahme gab der Software-Anbieter seine Produktlinie zugunsten der Management Suite Altiris auf. Der Support für die von JUMO genutzte Software wurde schon bald eingestellt und Stefan Schmitt sah sich gezwungen, schnell zu handeln. Schmitt weiß jetzt, dass sich der Umstieg in zweierlei Hinsicht gelohnt hat: „Wir haben uns nicht abhängig gemacht und die neue Software ist deutlich effektiver, denn die Installationszeiten haben sich erheblich verkürzt.“ Die „Turnschuh-Administration“ wurde bereits vor Jahren unter IT-Experten zum geflügelten Wort. Der saloppe Begriff bezeichnet einen unglücklichen Umstand, den Ralf Radziejewski und Markus Montag, beides Systemadministratoren bei JUMO, sehr gut zu erklären wissen: „Mit unserer damaligen Software ging so einiges nicht. Wir hatten unter anderem Probleme bei der Softwareverteilung und beim Patchmanagement. Zudem war die Fehlerquote bei der Paketierung immer recht hoch. Und dazu kam dann noch der mangelnde Produktsupport. Mit der Aussicht auf ein anderes Produkt umsteigen zu müssen, entschieden wir sofort, eine neue geeignetere Software für unsere Erfordernisse zu suchen.“

Den Kosten- und Zeitaufwand so gering wie möglich zu halten, war stets die Prämisse der JUMO-IT-Administratoren. Das bisherige System wies in dieser Hinsicht erhebliche Lücken auf. Schmitt ergänzt: „Wir mussten handeln. Bereits auf der CeBIT 2006 habe ich matrix42 und deren Entwicklungen kennengelernt. Schon damals haben mich die Funktionen beeindruckt. 2007 war es dann Grund genug, um sich Empirum mal näher anzuschauen.“ Der Kontakt zwischen Schmitt und dem matrix42-Partner DSP war schnell hergestellt. Die DSP IT Service GmbH mit Sitz in Bad Homburg ist ein Beratungs- und Serviceunternehmen mit Fokus auf IT-spezifische Geschäftsprozesse und ist spezialisiert auf die Integration von Empirum.

„Wir sind es mittlerweile gewohnt, dass es in der IT-Branche kaum noch schnelle, auf Vertrauen basierende Entscheidungen gibt und werden deshalb oft mit wochenlangen Test- und Entscheidungsszenarien bei Interessenten konfrontiert“, berichtet Matthias Schmauch, Account Manager bei DSP, „Bei JUMO hat jedoch das gesprochene Wort und der Handschlag großes Gewicht. Herr Schmitt und sein Team konfrontierten uns im Rahmen eines Gesprächs mit typischen Problemstellungen, die wir im Zusammenhang mit dem Produkt von Symantec schon oft gehört haben. Die von JUMO gestellten Fragen konnten wir zur vollsten Zufriedenheit beantworten, da die geforderten Funktionen bereits seit vielen Jahren in Empirum enthalten sind. Sicherlich war dies auch ein Grund dafür, dass wir bereits Mitte Juli 2007 den Auftrag bekamen und beweisen durften, dass unsere Versprechungen immer Gültigkeit haben.“

Mit dem Ziel, alle bestehenden PC-Clients in eine von Fulda aus zentral verwaltbare Lifecycle-Management-Lösung zu integrieren, ging das Projektteam, bestehend aus JUMO- und DSP -Mitarbeitern, zu Werke. „Wir hatten uns für das Projekt sieben Tage vorgenommen und haben es auch in dieser Zeit geschafft. Währenddessen haben wir sogar noch die Mitarbeiter geschult“, erinnert sich Andreas Sauerwein, Systems Engineer und zertifizierter Empirum Consultant bei DSP. „Nach der Implementierung von Empirum können die Administratoren nun inventarisieren, Software verteilen oder automatisierte Betriebsysteminstallationen durchführen.“ Ein wesentliches Standbein der IT-Infrastruktur bei JUMO sind die Novell Netware-Server, die in erster Linie Fileservices übernehmen. Die zentrale Authentifizierung und Autorisierung von Computern und Benutzern im Unternehmen erfolgt über den Netware Directory Service von Novell – nicht über einen herkömmlichen Active Directory-Verzeichnisdienst. Matthias Schmauch erzählt: „Im Zusammenhang mit der Empirum-Implementierung war das Neuland für uns. Aber Empirum ist ein sehr flexibles Produkt und so konnten wir schon innerhalb von zwei Stunden eine Lösung erarbeiten.“

Den Rollout führte das Projekt-Team während des Tagesbetriebs durch. Die alten Livestate Delivery-Agenten wurden zunächst beibehalten – und parallel dazu installierte das JUMO-IT-Team die neuen Empirum-Agenten. „Das war überhaupt kein Problem“, stellt Radziejewski fest. „Sobald Empirum lief, konnten wir die alten Agenten deinstallieren und somit haben wir uns von der ausgedienten Lösung verabschiedet.“ Zunächst wurden alle 800 Clients in die PC-Lifecycle-Management-Umgebung eingebunden. Der Rollout in den ausländischen Standorten ist bereits geplant. Nun sieht die JUMO-IT-Infrastruktur so aus, dass es eine Dreiteilung gibt. „Der SQL-Datenbank-Server, der Empirum-Dienste-Server und der Depot-Anteil – sprich: die Ablage und Anwendungen wurden getrennt voneinander auf verschiedenen Systemen installiert“, erklärt Ralf Radziejewski. „Das Depot befindet sich zum Beispiel auf einem Dateiserver, einem sogenannten Network Attached Storage. Mit Empirum sind wir nun sehr flexibel und schnell zugleich. Wir können von einem zentralen Punkt aus alles steuern und verwalten. Der mobile Empirum-Agent ermöglicht uns beispielsweise jetzt auch die problemlose Unterstützung der Mitarbeiter, die im Home-Office arbeiten. Vorher war es erheblich komplizierter. Die Kollegen mussten bei Neuinstallationen oder Software-Problemen immer zu uns nach Fulda kommen. Ein immenser Aufwand, wenn man eigentlich nur eine Reparatur oder Installation von wenigen Minuten hatte.“ Für 2008 sieht der IT-Plan von Schmitt und seinem Team weitere Aktivitäten in Sachen Software-Verteilung vor. „Für unsere Außendienstmitarbeiter, die die von JUMO hergestellten Regler mit den dafür eigens entwickelten Softwareapplikationen auf den Messen präsentieren, müssen wir Pakete für Ihre Notebooks schnüren. Das sind mehr als 30 Anwendungen, die wir dann via Empirum verteilen.“

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