Den Trends auf der Spur

So arbeiten die Designer der BASF Coatings
(PresseBox) (Münster, ) Im neuen Color Design Studio Europe finden die Designer der BASF Coatings ideale Arbeitsbedingungen vor. Wie aber entdecken und erarbeiten sie Trends? Wir blicken hinter die Kulissen.

"Wir sind immer auf der Suche nach Farbtrends, die wir für die Autoindustrie auswerten und in aktuelle Kollektionen von Lackfarbtönen mit neuartigen Effekten und Oberflächen übersetzen", erklärt Designerin Eva Höfli. Gemeinsam mit Mark Gutjahr und Katja Pauli bildet sie das Design-Team der BASF Coatings. Das Selbstverständnis der Drei: Sie sehen sich als Partner und Berater der Automobildesigner. Farbton, Lack und dessen Beschaffenheit betonen maßgeblich die Linienführung, die Formensprache und den Charakter des jeweiligen Automodells und müssen dazu passen. In diesen Elementen findet der Autokäufer eine Möglichkeit, seiner Individualität Ausdruck zu verleihen.

Inspirieren lassen sich die Designer von Architektur, Produktdesign, Mode, Kunst, Konsumgewohnheiten und vielen anderen gesellschaftlichen Strömungen. Die permanente Recherche in Fachliteratur sowie Mode- und Designzeitschriften gehört ebenso dazu wie der Besuch von Automobil-, Möbel- und Modemessen. "Hier können wir Trends aufspüren und bekommen Anregungen", so Eva Höfli. Sind die Recherchen abgeschlossen, entsteht die jährliche Trendkollektion der BASF Coatings. Diese wird den Automobilherstellern in so genannten Color Shows oder Trendpräsentationen vorgestellt. Entscheidet sich ein Automobilhersteller dann für eine oder mehrere dieser Farbideen, geht es erst richtig los. In den BASF-Laboren und den Applikations-Testanlagen werden die neuen Farbtöne auf die Anforderungen des jeweiligen Kunden hin getestet und die Lackrezepturen auf die technischen Bedingungen in den jeweiligen Produktionsstätten abgestimmt. Die Ergebnisse entscheiden darüber, welche Farbtöne sich überhaupt realisieren lassen. "Natürlich braucht Design Freiheiten", sagt Höfli. "Aber eine Idee ist ohne Realisierung noch nicht viel wert." Deshalb arbeiten die Farbdesigner auf verschiedenen Ebenen am Erreichen eines "Golden Fit". Konkret bedeutet das: Mit ihren Ideen müssen sie ihrer Zeit voraus sein, dürfen dabei aber die technische Umsetzung nie aus den Augen verlieren.

Viele der neuen Farbtöne entstehen jedoch auch auf direkte Anregung der Automobildesigner - beispielsweise in der Planungsphase für ein neues Modell. Nicht selten bringen die Automobildesigner Farbmuster, Moodboards und andere "Ideenschnipsel" mit, die dann vom Coatings-Team in konkrete Vorschläge für neue Lackfarbtöne übersetzt werden. Diese Übersetzung ist einer der entscheidenden Schritte im Design-Prozess. "Unsere Kunden wollen ihren Käufern Modelle mit einer möglichst individuellen Farbpalette bei gleichzeitiger technischer Machbarkeit zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten", erklärt Mark Gutjahr. In diesem Zusammenspiel liegt eine ganz wesentliche Herausforderung des Designs.

Bis eine neue Farbe auf den Autos auch wirklich zu sehen ist, dauert es augrund verschiedenster Testverfahren zwischen zwei und fünf Jahren. "Wir sind unserer Zeit also viel weiter voraus als zum Beispiel unsere Design-Kollegen aus dem Bereich der Mode. Die arbeiten etwa ein Jahr im Voraus", erklärt Katja Pauli. "Doch gerade das ist die Herausforderung. Bereits heute zu ermitteln, was in weiter Zukunft zu den Favoriten zählt", meint die Designerin.

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Dr. Michael Golek
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