Kontrollgerätekarten von TÜV SÜD: Die Viertelmillion ist voll

Kontrollgerätekarten von TÜV SÜD: Die Viertelmillion ist voll (PresseBox) (München/ Regensburg, ) Lenk- und Ruhezeiten sowie technische Daten beim Betrieb von Omnibussen und Lastwagen müssen Fahrer auf digitalen Kontrollgerätekarten festhalten. TÜV SÜD gibt solche Karten in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen aus und organisiert sie zudem für Sachsen-Anhalt. Jetzt wurde die 250.000 Karte dem Busservice Watzinger in der Niederlassung München übergeben.

Ob Fahrer von Nutzfahrzeugen die gesetzlich festgelegten Ruhezeiten einhalten, ist eine der Kernfragen der Verkehrssicherheit. Antworten darauf werden auf digitalen Kontrollgeräten festgehalten. Diese Karten sind nach der EG-Verordnung 2135/98 seit Mai 2006 für neue Omnibusse mit mehr als neun Sitzplätzen und für Lastwagen mit mehr als 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse Pflicht.

Von TÜV SÜD gibt es Kontrollgerätekarten in drei Versionen: Als Fahrerkarte, die unter anderem die Identität und die Arbeitszeit des Bus- oder Lastwagenlenkers aufzeichnet; als Unternehmenskarte, die das Fahrzeug eindeutig dem Unternehmen zuordnet und als Werkstattkarte für den Einbau des Kontrollgerätes und die wiederkehrenden Prüfungen.

In Süddeutschland ist TÜV SÜD Anlaufstelle für alle, die eine digitale Kontrollgerätekarte benötigen. Fahrer, Unternehmen und Werkstätten können sich in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen an eines von 231 TÜV SÜD Service-Centern wenden. Über das zentrale Fahrerkartenbüro in Regensburg organisiert TÜV SÜD dann die Karte beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Der Kunde kann sich die Karte direkt zuschicken lassen - oder sie bei TÜV SÜD vor Ort abholen.

Am 02.09.2008 wurde die 250.000 Kontrollgerätekarte von TÜV SÜD an den Busservice Watzinger in der Niederlassung München übergeben. Im Rückblick auf den Start der Kartenpflicht sagt Hans-Georg Schwabowski, Niederlassungsleiter von TÜV SÜD Auto Service in Regensburg: "Der Informationsbedarf der betroffenen Unternehmen war anfangs sehr hoch, die Lage teils verwirrend, weil der Starttermin für die Karteneinführung von Behördenseite immer wieder verschoben wurde. Aber inzwischen hat sich alles sehr gut eingespielt." Natürlich gebe es immer wieder Diskussionen - zum Beispiel, als im Frühjahr 2007 neue Sozialvorschriften rund um die Karten in Kraft traten.

Bundesweit wurden inzwischen mehr als eine Million Karten ausgegeben. "Die Kunden von TÜV SÜD bekommen die Karten innerhalb von fünf bis acht Werktagen nach Antragstellung. Damit liegen wir deutlich unter dem geforderten Zeitlimit", freut sich Siegfried Häckel, Fachbeauftragter für digitale Kontrollgerätekarten bei TÜV SÜD.

Weitere Informationen zu den Fahrer-, Unternehmens- und Werkstattkarten gibt es im Internet unter www.tuev-sued.de

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