Premiere: HP präsentiert ersten Blade Server speziell für die Virtualisierung

HP ProLiant BL495c schöpft alle Vorteile der Virtualisierung aus
(PresseBox) (Böblingen, ) Mit bislang verfügbaren Infrastrukturen lassen sich die Vorteile der Virtualisierung nicht vollständig ausschöpfen. Dies gilt auch für Server. Engpässe beim Speicher und den Netzwerkverbindungen haben bislang die Leistung und die Anzahl von virtuellen Maschinen auf physikalischen Servern beschränkt. Mit dem HP ProLiant BL495c gehören solche Limitierungen der Vergangenheit an: Der Blade Server ist das erste System, das speziell als Plattform für virtuelle Maschinen konzipiert wurde. Die Lösung ist Bestandteil einer weltweiten Virtualisierungs-Initiative von HP. Neue Lösungen gibt es auch für die Server- und Speicher-Virtualisierung sowie für das einheitliche Management virtueller IT-Ressourcen.

Hohe Speicherkapazität und bessere Netzwerkverbindungen sorgen bei dem Blade für optimale Server-Leistung und machen ihn zu einer idealen Plattform für virtuelle Umgebungen. Der HP ProLiant BL495c ist ab Mitte September 2008 zu einem Einstiegspreis ab 2.023 Euro verfügbar. Der HP ProLiant BL495c verfügt mit bis zu 128 GByte RAM über doppelt so viel Speicherkapazität wie alle anderen Zwei-Prozessor Server(1) und lässt sich optional mit SSD-Festplatten (Solid State Disk) ausstatten, die im Vergleich zu herkömmlichen Platten deutlich weniger Strom verbrauchen. Zudem bietet er doppelt so viele Ethernet-Netzwerk-Anschlüsse. Mit der typischen Konfiguration von vier GByte pro Virtual Machine (VM) unterstützt der BL495c 32 VMs. Bei einem mit 16 BL495c-Einschüben voll bestückten HP BladeSystem c7000 Enclosure lassen sich also 512 Virtual Machines installieren - im Vergleich zu nur 256 oder 112 VMs bei Systemen der Mitbewerber.(2)

Geringerer Platzbedarf – Einfache und kostengünstige Anbindung an LAN und SAN

Unternehmen, die anstatt Rack-basierter Zwei-Prozessor-Server den Virtualisierungs-Blade als Plattform für Virtual Machines einsetzen, sparen dadurch viel Platz im Rechenzentrum. Die Kombination des BL495c mit der HP Virtual Connect-Technologie bringt weitere Vorteile. Diese Technologie sorgt dafür, dass die Blade-Enclosures lediglich bei der Neuimplementierung des Systems verkabelt werden müssen und später im laufenden Betrieb im Setup per Mausklick verändert werden können. Dadurch lassen sich zusätzliche Server schnell in das Netzwerk (LAN) und das Storage Area Network (SAN) integrieren. Durch die Virtual Connect-Technologie wird zudem die Anzahl notwendiger Verkabelungen erheblich reduziert. Die Kosten für die Anbindung an das SAN lassen sich so um bis zu 65 Prozent senken.

Die technischen Details im Überblick

- 16 Speichersteckplätze für eine maximale Speicherkapazität von 128 GByte - doppelt so viel wie bei den Dell M605- und IBM LS21-Systemen.

- Unterstützt als erster HP Blade ultra-schnelle und zuverlässige SDD-Laufwerke, die weniger als zwei Watt Strom verbrauchen. Die SDD-Laufwerke sind optional erhältlich.

- Der Speicher lässt sich mit Hilfe von HP Storage Blades einfach bis in den TByte-Bereich erweitern.

- iVirtualization: Integration führender Hypervisoren von VMware, Citrix sowie Hyper-V von Microsoft in die ProLiant-Plattform. Dies vereinfacht lästige Konfigurationsarbeiten und beschleunigt dadurch das Einrichten virtueller Server.

- Als bislang einziger Virtualisierungs-Blade ist der ProLiant BL495c mit Dual AMD Hypertransport-Verbindungen ausgestattet. Diese ermöglichen einen schnelleren Zugriff auf Speicher und Netzwerk.

Weitere Details zum HP ProLiant BL495c finden sich unter: www.hp.com/go/bladesystem.
Bildmaterial steht unter /de/de/press-images-overview.html?root=1090373&oid=1115153 bereit.

Weitere Informationen zu allen heute vorgestellten neuen Virtualisierungs-Lösungen von HP finden sich unter /de/de/presskits/virtualisierungs-launch-2008.html.

(1) Der HP ProLiant BL495c Virtualisierungs-Blade enthält 16 DIMM-Slots (Dual in-line Memory Module). Diese unterstützen acht GbB DIMMs. Der IBM L21- und der Dell M605-Server enthalten acht DIMM-Slots, die acht Gb DIMMs unterstützen. Der IBM LS21-Server enthält acht DIMM-Slots, die vier Gb DIMMs unterstützen. Der IBM HS21-Server enthält vier DIMM-Slots, die vier Gb DIMMs unterstützen.
(2) Im Vergleich zum Dell PowerEdge M605 und zum IBM BladeCenter LS21.

Kontakt

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Klaus Höing
PR Manager TSG
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