Datenleck bei PricewaterhouseCoopers

Workshare: Fahrlässigkeit deutscher Unternehmen ist kein Spaß mehr!
(PresseBox) (Walldorf, ) Nach Erkenntnissen des ZDF-Wirtschaftsmagazin "Wiso" und Golem.de sind 56.000 Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers gestohlen worden. Dabei handelt es sich um Bewerberdaten, die auf einem externen Server hinterlegt waren. Mit Crackertools lässt sich mit den Daten automatisiert versuchen, Zugang zu Kundenaccounts auf anderen Webseiten wie beispielsweise Onlineshops zu erhalten, um dort auf fremde Rechnung einzukaufen.

„Der Vorfall bei PrisewaterhouseCoopers zeigt einmal mehr, wie fahrlässig viele deutsche Unternehmen mit sensiblen Kunden- und Bewerberdaten umgehen. Die aktuelle Welle an Datenlecks ist aber längst kein Spaß mehr“, sagt Frank Böning, Vice President Sales EMEA beim Sicherheitsspezialisten Workshare.

„Die Beschlüsse des Datengipfels der Bundesregierung zu der Weitergabe von Kundendaten ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus. Zusätzlich muss auf Seiten des Gesetzgebers der Gedanke des Gütesiegels für IT-Sicherheit konsequent weiterverfolgt werden. Das Problem liegt nämlich oftmals nicht im Datenhandel, sondern vielmehr in den Sicherheitsvorkehrungen der Unternehmen selber. Viele deutsche Unternehmen sind hier offenbar nicht bereit, in umfangreiche Schutzmaßnahmen zu investieren. Die deutschen Verbraucher sollten sich dagegen wehren und auch hier gesetzliche Auflagen fordern! Im Schadensfall sind in den meisten Fällen nämlich sie die Leidtragenden – wie im aktuellen Fall die Bewerber von PricewaterhouseCoopers!“

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Hannah Roericht
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