Forscherinnen als Vorbild für junge Generation

Schavan eröffnet Foto-Ausstellung "Frauen, die forschen" im FrauenMediaTurm in Köln / Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Alice Schwarzer
(PresseBox) (Berlin, ) Beeindruckende Porträts von Forscherinnen sind das Sujet einer Foto-Ausstellung im FrauenMediaTurm, die heute von Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Köln eröffnet wurde. "Frauen, die forschen sind gut sichtbar: Heutzutage auch in mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Das zeigt diese Ausstellung sehr eindrücklich. Die künstlerischen Fotos von Bettina Flitner sind Bilder beeindruckender Frauen", sagte Schavan. Die Fotografin Flitner porträtierte Mathematikerinnen und Naturwissenschaftlerinnen an ihren oftmals außergewöhnlichen Arbeitsplätzen. Alle abgebildeten Frauen arbeiten in Spitzenfunktionen von Wissenschaft und Forschung. Die Fotoausstellung ist Teil eines Projekts des FrauenMediaTurms unter Federführung von Alice Schwarzer. Die Fotos erscheinen als Bildband mit Texten der Journalistin Jeanne Rubner.

"Solche Portraits und Biografien machen jungen Frauen Mut, sich auch für Studienrichtungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich zu entscheiden. Diese Spitzenforscherinnen sind gute Vorbilder für die nächste Generation", sagte Schavan in ihrer Eröffnungsrede des dreitägigen Symposiums "Über die Lage der Naturwissenschaftlerinnen heute - und die Funktion von Bildern in der Geschlechterpolitik". In dem vom 5. bis zum 7. Sept. 2008 stattfindenden Symposium, das den Rahmen der Ausstellungseröffnung bildet, diskutieren Spitzenfrauen wie Frau Prof. Dr. Nüsslein-Volhard und Frau Prof. Dr. Holtz-Bacha zur angemessenen Darstellung von forschenden Frauen in den Medien mit einem breit eingeladenen Publikum.

Symposium und Ausstellung sind Teile eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes zum Aufbau einer Bilddatenbank durch den FrauenMediaTurm. Diese enthält visuelle Dokumente von Personen und Ereignissen der Frauengeschichte und ist ab 2009 auch online recherchierbar.

Weitere Informationen: www.frauenmediaturm.de

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