Wohnen in zwei Welten

Anbau schafft Platz für Kind und Kegel
Komplett saniert: Der Mauerwerksbau aus den 1960er Jahren grenzt an ein altes Fachwerkhaus (links). (Foto: Achim Zielke für INTHERMO) (PresseBox) (Ober-Ramstadt, ) Einen Altbau aus den 60er Jahren energetisch zu sanieren und um einen Anbau passend zu erweitern, erfordert Sachverstand plus Stilempfinden. Das gilt umso mehr, wenn die Immobilie an ein betagtes Fachwerkhaus grenzt, das Grundstück hangabschüssig verläuft, alten Baumbestand aufweist und in einen Bachlauf mündet. Mit Mut zu unkonventionellem Design und Sinn für das Machbare hat die Architektin Britta Clemens aus Darmstadt diese knifflige Aufgabe gelöst - und dabei sogar den Materialwünschen ihrer auf Nachhaltigkeit bedachten Auftraggeber entsprochen.

Von 80 auf 160 m² in acht Wochen

Gerade einmal zwei Monate wurde auf dem Anwesen der Familie Kurth gebaut, schon war die Sanierung des betagten Einfamilienhauses nebst Erweiterungsanbau abgeschlossen. Im Bad Honnefer Mühlenpfad zieht seither ein grau und rot verputzter Kubus nach Bauhausart die Blicke von Nachbarn und Passanten auf sich.

Geschichte trifft Moderne

„Wir haben in jeder Hinsicht Wert gelegt auf eine strikte Abgrenzung des Alten vom Neuen. So musste beispielsweise der Balkon an der Südostseite des Altbaus entfernt werden und dem kubisch gestalteten Anbau weichen“, erläutert Dipl.-Ing. Britta Clemens, die die würfelförmige Erweiterung als Holzrahmenbau entworfen hat. „Anleihen beim funktionalen Bauhausstil sind pure Absicht“, sagt die engagierte Architektin, die klaren Linien den Vorzug gibt gegenüber verspielten Formen. Mit ihrer Entschiedenheit hat sie offenbar den Geschmack ihrer Auftraggeber genau getroffen. Denn die Vorstellung, in zweierlei Architektur-Welten zu leben, kam bei Imke und Jan Kurth bestens an: Auf der einen Seite das alte Fachwerkhaus der Nachbarn, in der Mitte der komplett sanierte Mauerwerksbau mit dem Haupteingang im Stil der 60er, daneben dann der nagelneue Holzanbau mit Flachdach und Streifenfenstern: kubisch, praktisch, kreativ!

Kubus mit Holzfaserdämmung

Den Kubus hat die Architektin im Rastermaß geplant. Schon aus Kostengründen. Bei der Wahl der dämmenden Umhüllung folgte sie den Werkstoffwünschen ihrer Auftraggeber: „Holz! Und zwar so viel wie möglich!“, erinnert sich Britta Clemens. Bei ihren Recherchen nach geeigneten Fassadenbauprodukten stieß sie auf ein Unternehmen, das bereits seit 2001 Wärmedämmverbundsysteme auf Holzfaserbasis entwickelt und vertreibt: die INTHERMO GmbH (www.inthermo.de), unter anderem Mitglied im Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD e.V. – www.holzfaser.org) sowie in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V. -- www.dgnb.de).

Offen für Diffusion

Gegenüber konventionellen Konzepten zur Fassadendämmung und -sanierung wartet das bereits mehr als 18.000 Mal erfolgreich eingesetzte System mit einer Fülle praxisrelevanter Vorzüge auf: So basiert das INTHERMO WDVS auf einer Dämmplatte aus Holzfasern, die für so ziemlich jeden Wärmedämmbedarf in verschiedenen Dicken angeboten wird. Getreu der Maxime, innen nur so diffusionsdicht wie nötig, außen so offen wie möglich zu bauen, wurde die Holzfaserdämmplatte (HFD) von INTHERMO eigens für „atmungsaktive“ Wandkonstruktionen konzipiert. Laut Hersteller hat das den Vorteil, dass beispielsweise durch Schlagregen verursachte Feuchte, die sich bei entsprechender Witterung im Bauteil ansammeln könnte, über die Fassadenfläche rasch wieder verdunstet. Sämtliche Systemkomponenten sind auf die Kardinaleigenschaft „Diffusionsoffenheit“ abgestimmt. Das gilt für die Armierung ebenso wie für die INTHERMO-Putze, die in diversen Körnungen und Strukturen sowie mannigfaltigen Farben erhältlich sind. Das INTHERMO WDVS ist bauaufsichtlich geprüft und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt, Berlin) zugelassen. Bei der Herstellung der INTHERMO-Holzfaserdämmplatte kommen ausschließlich naturbelassenes Nadelholz, Wasser und ein Bindemittel auf Naturharzbasis zum Einsatz.

Draußen Wetter, drinnen warm

Mit dem INTHERMO WDVS gedämmte Häuser zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmedämmung über Winter, optimierten Schutz vor Sommerhitze, hochwirksamen Schallschutz sowie summa summarum durch ein überaus angenehmes Raumklima aus. Ferner rangiert der Heizenergiebedarf INTHERMO-gedämmter Wohngebäude oft auf Passivhausniveau, so dass zum Beispiel die Heizkostenrechnung bei Familie Kurth - trotz allgemein steigender Energiepreise - erfreulich niedrig ausfällt.

Ausführliche Informationen über ökologische Wärmedämmverbundsysteme für Neubauten und Bestandsgebäude finden sich auf der Website www.inthermo.de

Autor: Achim Zielke

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