Highspeed-Debug-Zugang über JTAG, effizienter Programm-/Datentrace und Linux-Support

pls’ Universal Debug Engine 2.4 unterstützt ab sofort auch die neue 32-Bit-LPC32x0-Mikrocontroller-Familie von NXP
Highspeed-Debug-Zugang über JTAG, effizienter Programm-/Datentrace und Linux-Support (PresseBox) (Lauta, ) pls Programmierbare Logik & Systeme präsentiert auf der electronica 2008 in Halle A6, Stand S02 die neueste Version ihrer Universal Debug Engine (UDE) 2.4, die ab sofort auch die neue, für anspruchsvolle Industrie-, Konsum-, Medizin- und Netzwerkapplikationen entwickelte Mikrocontrollerfamilie LPC32x0 von NXP Semiconductor unterstützt.

Die für bis zu 208 MHz Systemtakt ausgelegten Bausteine basieren auf einem ARM9EJ-S-Core mit Embedded-Trace-Modul (ETM) und integriertem Vector Floating Point-Coprozessor. Je nach Derivat stehen dem Anwender darüber hinaus bis zu 256 KByte SRAM, ein externes Flash-Interface und vielfältige Peripheriefunktionen wie 10/100-MBit-Ethernet, USB-Controller inklusive Host-Fähigkeit und 24-Bit-LCD-Controller für STN und TFT-Panels zur Verfügung.

Um eine extrem schnelle Flash-Programmierung sowie kurze Simulated I/O- und Turn-around-Zeiten während der Entwicklung zu gewährleisten, bietet die UDE 2.4 in Kombination mit dem Universal Access Device 2 unter anderem einen Highspeed-Debug-Zugang über JTAG. Damit können Downloadraten von bis zu 1 MByte/s realisiert werden.

Gleichzeitig werden von der UDE 2.4 alle durch die LPC32x0-Hardware ermöglichten Leistungsmerkmale wie Code- und Datenbreakpoints unterstützt. Der Support der Memory Management Unit (MMU) durch den Debugger gestattet dem Entwickler einen transparenten Zugriff auf Speicher und Register des Cores. Selbst das Testen von Programmcode in Cache-Speicherbereichen ist ohne Einschränkungen gewährleistet.

Mit Hilfe des Universal Access Device 2+ ist außerdem ein Programm- und Datentrace unter Verwendung des integrierten Embedded Trace Buffers (ETB) möglich. Damit können bis zu 1 Mega-Samples (1 024 000 Samples) aufgezeichnet werden. Bei einer direkt durch die Trace-Hardware erfolgten Komprimierung der Trace-Daten entspricht dies einem Mehrfachen an Maschinenbefehlen. Jedes Sample kann darüber hinaus acht zusätzliche externe Hardwaresignale enthalten. Die Aufzeichnung erfolgt synchron zur Systemtaktfrequenz. Dies garantiert eine optimale Ausnutzung des Trace-Speichers und ermöglicht anwendungsoptimierte Zeitstempel. Start und Stop der Aufzeichnung lassen sich komfortabel über Trigger steuern.

Für die Trigger-Ereignisse steht der gesamte Leistungsumfang der Enhanced Trace Macrocell ETM)-Einheit zur Verfügung. Das komfortable Trace-Window in der UDE-Bedieneroberfläche bietet dem Anwender dabei einen direkten Link von den Trace-Samples zum zugehörigen Sourcecode, die Anzeige der Programmlaufzeit auf Basis der Zeitstempel sowie umfangreiche Suchfunktionen.

Ausstattung und Leistungsfähigkeit der LPC32x0-MJikrocontrollerfamilie prädestinieren die SoCs sowohl für den Einsatz unter Windows Embedded CE als auch Embedded Linux. Für den Fall, dass Embedded Linux zum Einsatz kommt, ermöglicht das 'ARM9-Linux-Support'-Add-on der UDE paralleles Linux-Kernel- und Applikationsdebugging unter einer Bedienoberfläche. Durch den gleichzeitigen Einsatz von zwei Debuggern lassen sich auch Fehler im Grenzbereich zwischen dem Betriebssystemkern und der Applikation sicher aufzuspüren. Für das Kernel-Debugging erfolgt die Verbindung zum ARM9-Prozessor über das Standard-JTAG-Interface. Über die gleiche Schnittstelle ist auch eine Remote-Konsole realisiert.

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