Weitere richtige Schritte voran!

IHK begrüßt Fortsetzung der Bildungsoffensive Saarland
(PresseBox) (Saarbrücken, ) Als weitere wichtige und richtige Schritte auf dem Weg, die Bildungsqualität im Saarland voranzubringen, begrüßt die IHK Saarland die jüngsten Initiativen von Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. "Das jetzt vorgestellte Modell eines differenzierten und koordinierten Abiturzugangs trägt vor allem dazu bei, die Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen zu verbessern, die Transparenz über die unterschiedlichen Bildungswege zu erhöhen und die Chancen auf einen Abiturabschluss gleichmäßiger zu verteilen", so IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. Insbesondere für Spätentwickler oder solche Kinder, die von zu Hause weniger Unterstützung erfahren, stiegen damit die Chancen auf einen späteren Hochschulzugang. Besonders wichtig sei, dass die unterschiedlichen und unterschiedlich langen Wege zum Abitur künftig tatsächlich gleichberechtigt seien und Gesamtschülern wie ERS-Schülern die faire Chance geschaffen werde, auch in einem klassischen "G8-Gymnasium" ihr Abitur abzulegen. "Dies unterstreicht den Willen der Landesregierung, die soziale Selektivität unseres Bildungssystems abzubauen und begabten jungen Menschen aus allen Schichten gleiche Bildungschancen einzuräumen", so der für Bildungsfragen zuständige Vizepräsident Wolfgang Herges. Auch das Leihmodell für Schulbücher gehe in diese Richtung, so die IHK.

Als "überfällig und dringend notwendig" bezeichnet die IHK die Aufstockung der Lehrerstellen an den beruflichen Schulen. Hier hatten sich immer wieder Ausbildungsbetriebe über die ständigen Unterrichtsausfälle beklagt. Der Umfang des Stellenausbaus geht nach Einschätzung der IHK "angesichts der Finanzlage des Landes in Ordnung". Dennoch hält die IHK weitere Schritte nach vorne für nötig: "Die Bildungsoffensive muss fortgesetzt werden", so Herges, "auch wenn dies große Anstrengungen erfordert. Schon die demographische Entwicklung zwingt uns dazu, das Potenzial in den Köpfen der jungen Menschen voll auszuschöpfen. Deshalb muss der Ausbau der Ganztagsschulen weitergehen. Und beim Thema "Selbstständigkeit der Schulen" wünschen wir uns auch etwas mehr Tempo, zumal diese Reform keine zusätzlichen Kosten verursacht."

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