DJV kritisiert neue Entlassungswelle

Verlagsgruppe Milchstraße
(PresseBox) (Hamburg, ) Die zum Burda-Konzern gehörende Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße steht vor einer neuen Entlassungswelle. "Wir haben erfahren, dass etwa 27 Redakteurinnen und Redakteure von einer betriebsbedingten Kündigung bedroht sind.", sagte die Hamburger Landesvorsitzende des Deutschen-Journalisten-Verbandes (DJV), Marina Friedt, am Freitag. "Als der Burda-Konzern die Verlagsgruppe Milchstraße übernommen hat, hat er Millioneninvestitionen für Hamburg angekündigt. Stattdessen sind in der Milchstraße mehrere hundert Arbeitsplätze abgebaut worden", kritisierte die DJV-Landesvorsitzende. Erst vor kurzem hatte Burda die Zeitschrift Max eingestellt und betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen. Von der neuen Maßnahme sind insbesondere die Schluss- und Bild-Redakteurinnen und Redakteure der Verlagsgruppe betroffen. In der Milchstraße erscheinen Blätter wie TV-Spielfilm, Cinema und Fit for fun. Der Deutsche Journalisten-Verband Hamburg forderte den Burda-Konzern auf, die Entlassungspläne fallen zu lassen. "Redaktionen sind keine Profit Center, sondern Grundlage für publizistischen und wirtschaftlichen Erfolg, sagte die Hamburger DJV-Landesvorsitzende.

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