MATERNA verknüpft virtuelle und physikalische IT-Umgebungen

MATERNA zeigt Client- und Server-Management-Lösung DX-Union auf der Systems 2008
(PresseBox) (Dortmund, ) Auf der Systems 2008 vom 21. bis 24. Oktober in München präsentiert die MATERNA GmbH die aktuelle Version 6.2 seiner Client- und Server-Management-Lösung DX-Union. MATERNA zeigt vor allem Neues rund um die Themen Virtualisierung, Citrix-Unterstützung, Lizenz-Management und Software-Management für Linux-Clients. Darüber hinaus zeigt MATERNA neue Werkzeuge zur vereinfachten Software-Verteilung. MATERNA stellt aus in Halle B2, Stand 340 sowie auf dem IBM-Stand 350, ebenfalls in Halle B2. Nach der erfolgreichen Messebeteiligung im letzten Jahr ist MATERNA auch in diesem Jahr gerne wieder auf der Systems vertreten. Für die Teilnahme sprechen vor allem der hohe Anteil an Fachbesuchern und damit die gute Qualität der Fachgespräche.

Showcase für Desktop-Virtualisierung

MATERNA zeigt am Stand 350 in Halle B2 einen eigens für die Systems entwickelten Showcase zur Desktop-Virtualisierung. Das Szenario basiert auf der Client- und Server-Management-Lösung DX-Union, dem Citrix XenDesktop, VMware ESX-Server und dem IBM Blade Center. DX-Union verwaltet dabei automatisiert alle notwendigen Ressourcen, die für einen automatisiert bereit gestellten Desktop notwendig sind. Dies beginnt bei der automatisierten Einrichtung der virtuellen Desktops als virtuelle Maschinen im VMware ESX-Server auf dem Blade Center bis hin zur automatisierten Konfiguration der virtuellen Desktops für die einzelnen Benutzer mit den benötigten Berechtigungen und Zugriffen auf Ressourcen wie Drucker und File-Server. Gemäß des Konzeptes der Virtual Desktop Infrastructure (VDI) liegen somit alle Ressourcen, Software und Daten, die ein Endanwender benötigt, im Rechenzentrum des Betreibers und werden nicht lokal auf den Endgeräten installiert. Beispielhafte Endgeräte des Showcases sind ein Thin Client der Firma Igel sowie ein Acer Netbook.

Der Vorteil eine solchen zentralen Infrastruktur im Rechenzentrum ist die erhöhte Sicherheit, da keine Daten mehr auf den Endgeräte vorliegen und bei Verlust des Geräts in unerwünschte Hände fallen. Fällt ein Endgerät aus, so steht der bisherige Desktop in kürzester Zeit wieder zur Verfügung. Da der Desktop im Rechenzentrum bereit steht, kann auf ihn jederzeit über unterschiedliche Endgeräte zugegriffen werden: vom mobile Phone, über PCs im Internet-Café bis hin zu Net- und Notebooks mit z. B. UMTS- oder WLAN-Verbindung.

Ein weiterer Vorteil einer zentralen Infrastruktur im Rechenzentrum ist die hohe Automatisierung bei der Verwaltung virtueller und physikalischer Desktops, die in Zukunft beide für die unterschiedlichen Mitarbeitertypen in den Unternehmen und Behörden anzutreffen sind. Die bisherige Verwaltung der lokal installierten Full-Size-Clients kombiniert DX-Union künftig mit der Administration der virtuellen Desktops in einer einheitlichen Administrationsoberfläche und stellt alle Ressourcen automatisiert bereit.

Citrix-Unterstützung

DX-Union Version 6.2 bietet verbesserte Funktionen, die die Systemadministration umfassend beim Einsatz von Citrix-Technologien unterstützen: Mit DX-Union kann die Systemadministration sowohl Endanwender-PCs als auch Citrix-Terminal-Server aus einer einheitlichen Administrationsoberfläche heraus verwalten. Hierbei kommen generische Software-Pakete zum Einsatz, so dass Kosten für die Entwicklung von Software-Paketen sowie der Aufwand für die Systemadministration sinken.

Mittels Applikations-Virtualisierung und der zentralen Bereitstellung von Software vereinfacht Citrix XenApp das Management von Software. Jedoch steigt die Komplexität, denn auch mit dem Einsatz von Citrix XenApp muss in der Regel Software auf den Zielsystemen installiert werden. Darüber hinaus müssen auch Software-Pakete parallel erstellt werden, wenn Software offline bereitgestellt werden muss. DX-Union kann bereits für das Management der Clients eingesetzt werden, so dass diese Vorteile auch für die XenApp-Installation genutzt werden können. Neben der reinen Installation von Software auf den Citrix XenApp-Servern administriert DX-Union darüber hinaus die XenApp-Farm mit den wichtigsten Daten.

Lizenz-Management

Die installierten Lizenzen automatisiert zu erfassen und sie gesteuert auf global eingesetzte Systeme zu verteilen, reicht oftmals nicht aus für ein effizientes Lizenz-Management. Unverzichtbar sind ein aussagekräftiges Reporting und die Integration des Lizenz-Managements in die Lösungen anderer Unternehmensbereiche, beispielsweise in die kaufmännischen Systeme. DX-Union 6.2 erfüllt diese Anforderungen: Die Inventarisierung der PCs ermittelt die Anzahl der installierten Lizenzen. Spezielle Scan-Mechanismen finden installierte Software anhand des Produktnamens, der Version oder des Installationsorts. Darüber hinaus ermittelt DX-Union, wie häufig die Software genutzt wird. Über eine zentrale Datenhaltung lässt sich somit die Gesamtanzahl einzelner installierter Lizenzen sowie die Nutzung der im Unternehmen eingesetzten Produkte betrachten. Zudem können im DX-Union Lizenz-Management insbesondere auch die kaufmännischen Daten, Verträge und Lizenzen abgelegt werden.

DX-Union Highlights auf der Systems im Überblick

- DX-Union Unterstützung für Citrix XenApp: DX-Union 6.2 ermöglicht die einheitliche Administration der heterogenen Umgebung, so dass Endanwender-PCs und Citrix-Terminal-Server mit einem Paket aus einer Oberfläche heraus verwaltet werden können.
- Software-Management für Linux-Clients: DX-Union 6.2 ermöglicht die zentrale Administration von Linux-Clients analog zu Windows-Systemen. Mit DX-Union 6.2 kann der Administrator nun beide Welten einheitlich mit Software ausstatten. Der Linux-Client setzt sich künftig weiter verstärkt in Behörden und Unternehmen durch.
- Rechtssicheres Lizenz-Management: Das Lizenz-Management-Modul in DX-Union 6.2 wurde verbessert. Es analysiert Kostenstrukturen und Nutzerverhalten und gleicht die verfügbaren Lizenzen mit der tatsächlich installierten und genutzten Basis ab.
- Lokalisierte Version: DX-Union ist jetzt auch mit englischsprachiger Administrationsoberfläche und einem englischsprachigen Client verfügbar.
- Ausfallsicherheit: DX-Union 6.2 bietet eine erhöhte Ausfallsicherheit in verteilten Umgebungen. Insbesondere in verteilten Umgebungen kann durch das dezentrale Cachen der Informationen der Betrieb der Clients auch dann weitergehen, wenn die zentrale Datenhaltung nicht erreichbar ist.
- Bessere Unterstützung großer Umgebungen: DX-Union 6.2 erkennt selbstständig verschiedene Aufgaben des Benutzer- und Ressourcen-Managements, so beispielsweise, ob ein Benutzer neu auf einem Ressourcensystem angelegt werden muss.
- Wizards: Der Treiber-Wizard und der Paket-Wizard wurden in DX-Union 6.2 optimiert. Der Treiber-Wizard erkennt automatisiert die Hardware und verwaltet die für die Installation des Betriebssystems notwendigen Treiber und Software-Daten in einem Depot. Der Paket-Wizard erleichtert die Erstellung von Software-Paketen durch eine dialoggestützte Auswahl der notwendigen Befehle.
- DX-Union Robot: DX-Union Robot vereinfacht die Installation von Software, die eine Unattend-Methode nicht unterstützt, durch automatisierte Tastatur- und Mauseingaben.

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