Bundesregierung soll den Einsatz von Energiesparmodulen im Wohnbereich finanziell unterstützen

Forderungskatalog des Fachverbands TelematicsPRO
(PresseBox) (Berlin, ) Alternative Energien, Dämmungsmaßnahmen und der Telematikeinsatz im Wohnbereich leisten ihren Beitrag zur Reduzierung der Heizkosten.
TelematicsPRO hat mit seiner Telematik-Musterwohnung zusammen mit der DEGEWO in Berlins Schlangenbaderstraße mehr als 600 Mieter und Interessenten seit Februar 2008 vorgeführt wie es mit dem Telematikeinsatz im Wohnbereich funktioniert. Die vorgestellten plug-and-play Technologien (funkgesteuert, jederzeit einbaubar und abbaubar) fanden und finden viel Anerkennung, besonders weil damit 20% der Heizkosten gespart werden können.

Das Sparen hat jedoch seinen Preis: Bei einem Nettoeinkommen in Höhe € 1.400 in einem durchschnittlichen 1,8 Personen Haushalt mit 3 Zimmern, und einem Investitionsaufwand zugunsten dieser Technologien in Höhe € 1.500 findet eine Amortisation nach geltenden Berechnungstabellen (ca. 30 € monatlich, inkl. einer angenommenen Heizkostensteigerung von 9% jährlich) frühestens nach 6,5 Jahren statt.
Wer soll nun den Aufwand finanzieren? Das Bundeswirtschaftsministerium prüft derzeit eine Bezuschussung beim Kauf sparsamer Hausgeräte bis zu 150 Euro.
Aber mehr Auswirkung als beim Ersatz alter „Stromfresser“ haben aber solche Module, die die Heizungszufuhr regeln – vor allem mit einer Einzelraumsteuerung.
So kann das Bad automatisch nur morgens gewärmt werden, im Wohnzimmer steigt die Temperatur erst ab 16.00 Uhr an. Mieter stellen schon deshalb eine bedeutende Zielgruppe fürs Sparen dar, weil sie über 57% der deutschen Wohnbevölkerung ausmachen. Vermieter sollten sich naaatürlich auch engagieren, sie scheuen verständlicherweise den kumulierten hohen Investitionsaufwand für eine Vielzahl von Mietobjekten.

Deshalb - Eine Kaufbereitschaft bei den Mietern kann nur durch finanzielle Anreize gefördert werden. Nur so wird nicht nur bei den Mietern das richtige Bewusstsein zum Sparen gefördert, sondern auch auf breiter Ebene das Kaufverhalten stimuliert.

Der nationale Fachverband für Telematik, die TelematicsPRO e.V.fordert das Bundesbauministerium auf, zu prüfen, in welchem Maße Energiesparschecks mit bis zu € 500 pro Wohnung als kurzfristige Maßnahme zur Reduzierung von Kosten und C02 ausgegeben werden können.

Kontakt

TelematicsPRO e.V. European TelematicsFactory
Helmholtzstr. 2-9
D-10587 Berlin
Michael Sandrock
Vorsitz
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