Donau-Universität Krems veröffentlicht Abhandlung über Hintergründe und Einblicke im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Identitäten

RSA Security beauftragte Hochschule mit der Erstellung eines White Papers, das sich mit der Psyche von Hackern beschäftigt
(PresseBox) (Mainz, ) RSA Security (NASDAQ: RSAS) hat das Zentrum für praxisorientierte Informatik der Donau-Universität Krems mit einer Abhandlung über die psychologischen Beweggründe für den Diebstahl von Identitäten beauftragt. Das fünfzigseitige Dossier von Christian Fötinger und Wolfgang Ziegler, beide sind Teilnehmer des Master of Science-Lehrgangs „Information Security Management“, beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit der Intention, der psychologischen Motive und praktischen Methoden von Hackern. Darüber hinaus werden Empfehlungen gegeben wie sich sowohl Endanwender als auch Unternehmer bestmöglich schützen können.

Nicht alle Hacker sind Kriminelle

Eine nicht unerhebliche Erkenntnis der Arbeit liegt in der Terminologie selbst. In der Öffentlichkeit sind alle Hacker heimtückisch und kriminell. Die Wahrnehmung dieser Gruppierung ist in den Köpfen der Bevölkerung sehr negativ behaftet. Kriminelle Aktivitäten wie beispielsweise der Missbrauch von gestohlenen Identitäten oder die Streuung von Trojanern, geht meist von einer Zielgruppe aus, die sich wesentlich vom klassischen Selbstverständnis der Hackerszene unterscheidet. Hacker haben meist ein fundiertes technisches Hintergrundwissen und stellen ihr Know-how der Open Source-Szene zur Verfügung. Die meisten Hacker wollen keinen Schaden anrichten sondern sind vielmehr daran interessiert durch ihre Aktivitäten auf Missstände im Sicherheitsbereich hinzuweisen. Freilich sind ihre Methoden nicht immer legal, aber ihre Intention ist nicht krimineller Natur.

Diebstahl von Identitäten nimmt drastisch zu

In den letzten Jahren hat der Diebstahl von Identitäten rasant zugenommen. Vor allem Passwörter werden geknackt oder entwendet. Das geschieht meistens mit dem Hintergrund des monetären Missbrauchs. Mit gestohlenen Kontodaten werden Transaktionen getätigt, die dem Kontoinhaber oft einen signifikanten wirtschaftlichen Schaden bescheren. Trotz zahlreicher Sicherheitsvorkehrungen empfiehlt sich ein sorgfältiger Umgang mit Passwörtern und persönlichen Daten. Jede Technologie ist nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette. De facto wird noch immer der meiste Schaden durch sogenanntes „Social engineering“ verursacht.

„Die Donau-Universität Krems hat eine hervorragende Abhandlung über ein brandaktuelles Thema verfasst,“ kommentiert Thomas Friedel, Manager der Enterprise Solutions Group RSA Security für Deutschland und Österreich. „Wir sehen, dass nach wie vor ein großer Bedarf an Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung vorhanden ist. Die ganze IT-Security-Industrie muss ihre Kräfte bündeln, um die Gesellschaft noch effizienter zu schützen.“

„Wir sind froh in RSA Security einen Partner gefunden zu haben, der die Aktualität dieser Thematik richtig einschätzt,“ so Dr. Gert Adamek Leiter des Zentrums für praxisorientierte Informatik an der Donau-Universität Krems. „Ich bin der Meinung, dass das White Paper einen fundierten und interessanten Einblick darüber gibt, wie Hacker wirklich denken und agieren. Ganz unabhängig der Meinungen, die durch die Medien gestreut werden.“



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Informationen Donau-Universität Krems:
URL Donau-Universität Krems: www.donau-uni.ac.at
URL Lehrgang „Information Security Management – MSc“:
www.donau-uni.ac.at/...

Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Dr. Gert Adamek
Zentrumsleitung
Tel.: +43/ 2732 893 – 2318
Fax.: +43 / 2732 893 – 4304
Mail: gert.adamek@donau-uni.ac.at

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