Survival of the fittest

Branchenapplikationen: ERP in der Automobilindustrie
(PresseBox) (Schwetzingen, ) Enterprise Resource Planning Software (ERP) ist und bleibt die wichtigste und weit verbreitetste Unternehmensanwendung in der europäischen Automobilindustrie. Diese Erkenntnis stützt sich auf die Ergebnisse einer Umfrage, in der mehr als 10% der IT-Manager europäischer Automobilunternehmen befragt wurden. Die Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zeigt zudem klar und deutlich auf, welche Anforderungen die Automobilbranche an kommende ERP-Lösungen stellt: zunehmende Standardisierung, einfachere Erweiterbarkeit und flexiblere Anpassung an immer komplexere Aufgaben. Die Erfahrungen der SOU Systemhaus GmbH & Co. KG, deren ERP-Software sou.MatriXX schon heute erfolgreich in der Automobilindustrie zum Einsatz kommt, bestätigen diese Entwicklung.

BTO – Produktion nach Bestellung
Die durchschnittliche "Order-to-Delivery"-Zeit für ein Auto variiert heute immer noch zwischen 24 und 50 Tagen. Die Vision der Automobilbranche liegt jedoch bei 10 Tagen. Diese angestrebte OTD-Zeit soll in Kombination mit innovativen "Build-to-Order"-Prozessen realisiert werden, so dass der Kunde sein Auto nach individuellen Vorstellungen bestellen und bereits 10 Tage später beim Händler seiner Wahl abholen kann. Dieses organisatorisch anspruchsvolle und extrem am Markt ausgerichtete Vertriebskonzept definiert bei Händlern, Zulieferern und Herstellern gleichermaßen neue Ziele und Anforderungen, die es innerhalb der unternehmensübergreifenden Software abzubilden gilt. Ein integriertes IT-System muss das Ineinandergreifen, die Organisation sowie Kontrolle der für dieses Ziel notwendigen zahlreichen, in wechselseitiger Beziehung stehender Prozesse ermöglichen.

Hersteller und Zulieferer rücken enger zusammen
"Der Trend zur Reduzierung der Fertigungstiefe bei den Automobilherstellern wird sich weiter fortsetzen", so Marco Mancuso, kaufmännischer Geschäftsführer der SOU Systemhaus GmbH & Co. KG. Hieraus resultiert die effizientere Organisation einer eng strukturierten Lieferkette mit mehreren Ebenen. Für integrative und effizienzsteigernde Softwarelösungen bedeutet das, wichtige Handlungsfelder wie die unkomplizierte Anbindung weiterer Niederlassungen oder Lieferanten zu ermöglichen. "Branchenübliche Systeme und Anwendungen wie z. B. EDIFACT, VDA oder Odette müssen durch die ERP-Anwendung dabei selbstverständlich unterstützt werden".

Der Trend zur Standardisierung
Den zunehmend lauteren Ruf nach Standardisierungen von ERP-Anwendungen kann Marco Mancuso nur bestätigen: "In der Automobilbranche existieren meist mehrere ERP-Lösungen nebeneinander. Darüber hinaus muss die einzelne Software ständig an sich verändernde betriebliche Abläufe angeglichen werden. Mit unserer Standard-Software sou.MatriXX, die wir einfach an individuelle Bedürfnisse anpassen und flexibel erweitern können, bieten wir dem Markt eine zukunftssichere Lösung und erfüllen die Voraussetzung dafür, dass beispielsweise Zulieferprozesse automatisiert und die engere Zusammenarbeit mit Herstellern forciert werden können." Des Weiteren ist Mancuso überzeugt, "dass sich die Anforderungen an ERP nicht nur im Bereich Automotive, sondern industrieweit durchsetzen".
Nicht minder interessant für die zukünftige Ausrichtung von Systemhäusern ist die Tatsache, dass nach der Studie von Frost & Sullivan bspw. Erweiterungen wie Supply Chain Management Lösungen als Zusatzfeature der ERP-Lösungen verstanden und gewünscht werden. Bei Anforderungen dieser Art wenden sich Automobilunternehmen allerdings lieber an ihren bisherigen ERP-Anbieter, als dass sie einen SCM-Spezialisten kontaktieren. Um sich langfristig erfolgreich bei ihren Kunden und am Markt etablieren zu können, müssen Systemhäuser daher auch dieses Know-how uneingeschränkt vorweisen können.

Kontakt

SOU Systemhaus GmbH & Co. KG
Duisburger Straße 18
D-68723 Schwetzingen
Marco Mancuso
Kaufm. Geschäftsführer
Sebastian Klumpp
PR-Division
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