Mobilitätsportal für Leute über 50 gestartet

(PresseBox) (Stuttgart / Bonn (ACE), ) Menschen über Fünfzig können im Internet ab sofort ein in Deutschland weitgehend einmaliges Angebot nutzen: Unter http://www.50mobil.de/ lernen sich "Best Ager" über Profile kennen, treten in Kontakt miteinander und verabreden sich für ihre nächste Reise durch Deutschland und Europa. Der ACE Auto Club Europa ist offizieller Partner der neuen Mobilitätsplattform. "Hier bekommt eine wichtige Zielgruppe einen neuen gemeinsamen Nenner für sozialen Gemeinsinn, individuelle Mobilität und praktischen Nutzwert", sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner am Dienstag in Stuttgart.

Das Portal funktioniert wie eine herkömmliche Online-Mitfahrzentrale, die allerdings speziell auf die Bedürfnisse der "50plus"-Generation zugeschnitten wurde. Die Plattform zeichnet sich durch eine übersichtliche Navigation, einen klaren Aufbau und durch eine intuitive Bedienung aus.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Autofahrer inserieren ihre freien Plätze im Auto, Menschen, die für die gleiche Strecke nach einer Reisemöglichkeit suchen, fahren mit. Neben der Kostenersparnis, die sich durch die Bildung von Fahrgemeinschaften zwangsläufig ergibt, kommt auch der Unterhaltungseffekt: "Für viele Menschen bildet die zweite Lebenshälfte eine Zäsur. Sie möchten sich neu orientieren, ihre Lebensträume verwirklichen und viel unternehmen. Freiheit und Unabhängigkeit - diese Werte verbindet eine große Anzahl der Deutschen noch immer mit dem Auto. Nicht jeder verfügt allerdings über ein eigenes Fahrzeug und die, die eins besitzen, möchten viel lieber gemeinsam, statt alleine fahren. Die Idee von 50mobil wurde geboren", so Martin Buske, Geschäftsführer der Betreiberfirma EuropeAlive Medien GmbH aus Bonn.

Die Anmeldung für das Portal ist völlig kostenlos, registrierten Nutzern stehen eine Reihe von nützlichen Funktionen zur Verfügung wie das Einstellen eines Inserats, das Fahrtenmanager, die automatische Benachrichtigungsfunktion für neue Angebote sowie die Bewertungsfunktion. Alle diese Funktionen sind über einen passwortgeschützten Bereich leicht zu bedienen.

Sicherheit in Fahrgemeinschaften - Tipps für eine sichere und stressfreie Fahrt

Fahrgemeinschaften können Spaß machen!

Fahrgemeinschaften sind umweltfreundlich und schonen den Geldbeutel aller Beteiligten. Häufig wird die Bereitschaft, Fahrgemeinschaften zu bilden, durch die Unsicherheit gebremst, wer bei einem Unfall für den Schaden aufkommen muss. Solche versicherungsrechtlichen Bedenken sind aber großenteils unbegründet. Weshalb, das sagt dieser Ratgeber.

Wer bezahlt den Schaden eines Unfalls, wenn der Fahrer der Fahrgemeinschaft ihn verschuldet hat?

Trifft den Fahrer an einem Crash die Schuld, so tritt die für das Fahrzeug bestehende Haftpflichtversicherung auch für Schäden der Mitfahrer (einschließlich Schmerzensgeld) ein. Die Versicherung zahlt natürlich nur im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme.

ACE Tipp: Überprüfen Sie die Höhe der Deckungssumme und vereinbaren Sie im Zweifel eine unbegrenzte Deckung.

Was sollte man bei einer Haftungsverzichtserklärung beachten?

In einer Haftungsverzichtserklärung beurkunden die Mitglieder einer Fahrgemeinschaft, dass sie bei einem Unfall keine Forderungen an den Fahrer stellen werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der Unfall nicht vorsätzlich provoziert wurde.

ACE Tipp: Etwaige Haftungsverzichtserklärungen sollten so formuliert werden, dass sich der Verzicht nur auf solche Ansprüche erstreckt, die nicht von einer Versicherung abgedeckt sind. Schließlich sollen durch eine solche Erklärung ja nicht die Kfz-Versicherungen 'entlastet' werden.

Wer bezahlt den Schaden eines Unfalls, wenn nach einem Unfall der schuldige Unfallgegner Unfallflucht begeht oder sein Fahrzeug nicht versichert hat?

Dann können Probleme auftreten, da in einer solchen Situation die Kfz-Haftpflicht des Fahrers der Fahrgemeinschaft nicht zahlt.

ACE Tipp: Jeder Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft sollte eine allgemeine Unfallversicherung haben. Wenn Sie eine Insassenunfallversicherung abschließen möchten, informieren Sie sich sehr genau über die Konditionen. Viele Angebote sind nämlich überteuert.

Wer bezahlt den Schaden eines Unfalls, wenn er sich auf dem Weg zur Arbeit ereignet?

Arbeitnehmer, die für den Weg zu und von der Arbeit oder im Rahmen betrieblicher Veranstaltungen Fahrgemeinschaften bilden, unterliegen dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Wer bezahlt den Schaden eines Unfalls, wenn jemand anders als der Wagenhalter das Auto der Fahrgemeinschaft gesteuert hat?

Wechseln sich die Teilnehmer der Fahrgemeinschaft am Steuer ab, haftet für schuldhaft herbeigeführte Unfallschäden der betroffene Fahrer gegenüber dem Pkw-Eigentümer. Hier tritt weder die Kfz-Haftpflicht noch die Privathaftpflicht des Fahrers ein, sondern nur eine Vollkaskoversicherung. Dabei bleibt für den Halter immer noch die vereinbarte Selbstbeteiligung und der Rückstufungsschaden. ACE Tipp: Um späteren Ärger zu vermeiden, sollte die Fahrgemeinschaft derartige Fragen vorher vertraglich regeln.

Bei der gewerblichen Personenbeförderung (Bus, Taxi usw.) haftet der Halter bei einem Unfall immer. Gilt das auch für die Fahrgemeinschaft, wenn es eine Kostenumlage gibt?

Nein. Eine Fahrgemeinschaft zu bilden ist nicht gleichbedeutend mit gewerblicher Personenbeförderung. Auch dann nicht, wenn die Beteiligten sich die Kosten in Form einer Umlage teilen. Ob es eine Kostenumlage gibt, berührt nicht die Frage, wann welche Versicherung zu zahlen hat.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EuropeAlive Medien GmbH
Herrn Javor Milev
Theaterstr. 22, 53111 Bonn
Tel. (0228) 410 11 0
Fax (0228) 410 11 15
E-mail: presse@ea-media.net
http://www.ea-media.net/
http://www.50mobil.de/

Die EuropeAlive Medien GmbH wurde im Jahr 1999 gegründet und entwickelt Konzepte und Technologien, die die Vermittlung regionaler und überregionaler Fahrgemeinschaften ermöglichen. Mit der Plattform http://www.mitfahrzentrale.de/... stieg das Unternehmen zu einem der größten Online-Dienste dieser Branche auf - rund 10 000 Fahrten werden täglich vermittelt, mehr als eine Million Nutzer sind inzwischen registriert. Im Jahr 2000 entwarf das Unternehmen das Konzept des "Pendlernetzes" - ein virtuelles System, das auf Fahrgemeinschaften in regionalem Raum zugeschnitten ist. Es wurde als Agenda-21-Projekt ausgezeichnet und wird derzeit von 473 Kommunen als Bürgerservice eingesetzt.

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