Kurt Biedenkopf fordert beim Lübecker Innovationskongress mehr Verantwortungsbewusstsein für nachfolgende Generationen

150 Führungskräfte aus Verwaltung, Wissenschaft und Politik diskutieren über die Modernisierung von Staat und Verwaltung - Attraktives Programm mit hochkarätigen Referenten und wichtigen Zukunftsthemen beim Kongress Innovatives Management 2008
(PresseBox) (Lübeck, ) Die Hansestadt Lübeck ist offensichtlich eine gute Adresse für prominente Redner sowie innovative und kontroverse Gedanken. Nachdem im Vorjahr Prof. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe, seine Visitenkarte beim Führungskräfteforum „Innovatives Management“ abgab, hielt in diesem Jahr Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. Kurt Biedenkopf die Festrede. Er sprach zum Thema: „Die Ausbeutung der Enkel – Plädoyer für die Rückkehr zur Vernunft“. Mit seiner klaren Analyse schärfte er den Blick dafür, warum Deutschland heute umdenken und handeln muss, wenn es seine Zukunftsfähigkeit langfristig sichern will. Gleichzeitig setzte er mit seinem Referat den gedanklichen Rahmen für die Veranstaltung, die sich mit aktuellen Herausforderungen und Modernisierungsfragen von Staat und Verwaltung beschäftigte.

Biedenkopf stand am Beginn eines attraktiven und hoch aktuellen Kongressprogrammes. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde an diesem Tag die Frage erörtert, wie Staat und Verwaltung trotz knapper Kassen ihre Bürger- und Dienstleistungsorientierung erhöhen können und einen positiven Beitrag zur Standortattraktivität in Deutschland leisten können. Dass es hier Handlungsbedarf gibt, haben jüngst einige Untersuchungen verschiedener Institute zur Service-Qualität von Behörden im internationalen Vergleich gezeigt, bei der Deutschland zumeist nur im Mittelfeld landet.

Seit nunmehr acht Jahren organisiert die MACH AG, ein auf öffentliche Einrichtungen spezialisiertes Software- und Beratungshaus, diese Veranstaltung. Und das mit Erfolg: Jährlich lockt der Kongress rund 150 Führungskräfte aus Politik, öffentlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet in die Hansestadt, dem Stammsitz des Unternehmens. „Innovatives Management ist zu einer Marke geworden und hat sich für viele Führungskräfte aus dem öffentlichen Bereich zu einem Pflichttermin entwickelt“, freut sich MACH-Vorstand Margrit Müller-Ontjes über den Erfolg des Kongresses.

In diesem Jahr lenkte die zentrale Podiumsdiskussion den Fokus auf das Thema „Verwaltungsführung im Wandel“. Hier wurden organisatorische, kulturelle und technische Herausforderungen der Modernisierung kontrovers diskutiert. Dafür sorgte auch die hochkarätige Podiumsbesetzung – mit dabei waren unter anderem Jürgen Häfner, CIO des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Werner Jubelius, Sprecher der Kanzler der Deutschen Fachhochschulen oder Ernst Vorrath, Präsident des Bundesamtes für Güterverkehr. Am Nachmittag standen Foren und Vortragsreihen zu den Themenbereichen Finanzmanagement, Demografischer Wandel, E-Government und Standortpolitik auf dem Programm. Hier referierten unter anderem der parlamentarische Staatssekretär Manfred Palmen (MdL) aus dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der Leiter des Personalamtes der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Volker Bonorden oder Dr. Carsten Lehr, Geschäftsführer der Deutschen Finanzagentur.

Als Moderatoren konnte der Veranstalter unter anderem die Chefredakteure namhafter Fachzeitschriften gewinnen. Veranstaltungsgäste waren die Präsidenten und Vizepräsidenten vieler Bundesbehörden, die Kanzler zahlreicher Hochschulen und Fachhochschulen, Bürgermeister sowie Land- und Kreisräte, Verwaltungsleiter verschiedener Forschungseinrichtungen, leitende Mitarbeiter aus Kirchenverwaltungen und Verbänden sowie Abteilungs- und Referatsleiter aus Bundes- und Landesministerien.

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