Technologie-Trio für die Zukunft

Walter AG erweitert Ausbildungsangebot
Wer wie Walter Werkzeuge auf modernen Maschinen und hochkomplexen Bearbeitungszentren produziert, der muss für den Nachwuchs selbst sorgen. Neue Ausbildungsberufe sind deshalb angesagt. (PresseBox) (Tübingen, ) Mitarbeiter, die man morgen benötigt, schon heute selbst ausbilden – mit dieser Strategie ist die Walter AG immer gut gefahren. Ganz in diesem Sinne hat der Tübinger Spezialist für Präzisionswerkzeuge sein Ausbildungsangebot jetzt um drei Berufe erweitert.

Bereits seit diesem Jahr können sich junge Menschen bei Walter als Oberflächenbeschichter/in sowie Maschinen- und Anlagenführer/in ausbilden lassen, ab 2009 ist in Tübingen auch der Beruf Zerspanungsmechaniker/in fest im Programm. Auf dem Weg zum Facharbeiter kommt der Nachwuchs dabei in den Genuss des nagelneuen Ausbildungszentrums von Walter, das für mehrere Millionen Euro umgebaut und technologisch neu ausgestattet wurde. In der „Walter Akademie“ wird eigenverantwortliches Lernen groß geschrieben. Die jungen Menschen – künftig ständig zirka 80 – organisieren beispielsweise ihre Werkstatt in Eigenregie und realisieren eigenständig komplette Projekte. „Den klassischen Lehrausbilder wird es so nicht mehr geben“, prognostiziert Peter Boesl, Bereichsleiter Personal bei Walter, „er schlüpft künftig in die Rolle des Begleiters und Mentors für die Auszubildenden.“

Die ab nächstem Jahr angebotene Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker vermittelt vor allem zerspanungstechnologische Inhalte. Eingesetzt werden diese Fachkräfte an den Bearbeitungszentren der hochautomatisierten Wendeplatten- und Werkzeugkörperfertigung von Walter. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt deshalb in der Bedienung dieser komplexen Bearbeitungszentren. „Bei der Herstellung unserer Präzisionswerkzeuge für die industrielle Metallzerspanung kommen natürlich auch Fräs-, Bohr-, Schleif- und Drehbearbeitungen zum Tragen. In diesem Sinne benötigen wir doppelte Zerspanungsexperten“, so Peter Boesl weiter. Grundlegende Voraussetzung dafür ist die Vermittlung von Kenntnissen in der CNC-Technik.

„Mit der Erweiterung unseres Ausbildungsangebots reagieren wir vor allem auf die technologischen Trends“, erläutert Boesl. So auch beim Oberflächenbeschichter, der auf die Bedienung der modernen Anlagen zur Beschichtung von Wendeschneidplatten spezialisiert ist. Ausbildungsinhalte wie Mess- und Regelungstechnik, Prozessleittechnik und Labortechnik bilden dabei die Basis, um hochkomplexe Prozesse im chemisch/mechanischen Umfeld zu beherrschen.

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer zielt darauf ab, künftig die Lücke zwischen an- und ungelernten Mitarbeitern auf der einen sowie den Facharbeitern auf der anderen Seite zu schließen. Der „schlanke“, zweijährige Ausbildungsberuf ist dazu praxisnah auf die Anforderungen moderner Produktionsanlagen und Fertigungsorganisationen ausgelegt. „Mit diesem Berufsbild können wir flexibel auf die zunehmende Automatisierung im Produktionsumfeld reagieren“, ist sich Peter Boesl sicher.

Bild1: Auszubildende an einem Bearbeitungszentrum
BU: Ab 2009 im Programm bei der Walter Akademie: die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bzw. zur Zerspanungsmechanikerin.
http://www.pr-x.de/...

Bild2: Auszubildende an einem Bearbeitungszentrum
BU: Wer wie Walter Werkzeuge auf modernen Maschinen und hochkomplexen Bearbeitungszentren produziert, der muss für den Nachwuchs selbst sorgen. Neue Ausbildungsberufe sind deshalb Maschinen- und Anlagenführer/in, Zerspanungsmechaniker/in und Oberflächenbeschichter/in.
http://www.pr-x.de/...

Bild3: Peter Boesl, Bereichsleiter Personal bei der Walter AG
BU: „Mit der Erweiterung unseres Ausbildungsangebots reagieren wir vor allem auf die technologischen Trends.“
http://www.pr-x.de/...

Walter, Walter Titex und Walter Prototyp – drei Kompetenzmarken unter einem Dach:

Als weltweit tätige Firmengruppe entwickelt, produziert und vertreibt die Walter AG Präzisionswerkzeuge für die Metallbearbeitung. Unter dem Dach von Walter sind die drei bekannten Kompetenzmarken Walter, Walter Titex und Walter Prototyp vereint. Der Stammsitz der Walter AG ist in Tübingen/Deutschland. Weltweit sind insgesamt ca. 2.800 Mitarbeiter beschäftigt. Mit rund 50 Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern wird eine weltweite Präsenz auf allen Kontinenten gewährleistet.
Die 1919 gegründete Walter AG gehört zu den führenden Anbietern von extrem produktiven HM- und PKD-Wendeplatten-Werkzeugsystemen zum Drehen, Bohren und Fräsen. Walter Titex ist ein weltweit bekannter Markenname für Hochleistungs-Bohrwerkzeuge aus HSS (E) und Vollhartmetall. Walter Prototyp ist eine führende Marke für innovative Gewinde- und Fräswerkzeuge aus HSS (E) und Vollhartmetall mit High-Tech-Beschichtungen. www.walter-tools.com

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Ute Gutmann
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