Standort Tirol - auf Idealkurs bei Forschung, Technologie und Innovation

Tiroler Technologiepolitik und neues Forschungsförderungspaket setzen Österreich weite Maßstäbe
(PresseBox) (Alpbach, ) Tirol ist ein Technologiestandort, der sich bestens entwickelt. Mit 19% Steigerung der Investitionen bei Forschung & Entwicklung führt es einen österreichischen Bundesländervergleich entsprechend an. Federführend verantwortlich zeichnet die Tiroler Zukunftsstiftung - Standortagentur des Landes - mit laufenden Aktivitäten am Puls der Zeit. Ein maßgeschneidertes, EU-genehmigtes Forschungs-förderungspaket für neue Kompetenzzentren, exzellente Grundlagenforschung und betriebliche Innovation soll die Entwicklungen auf Kurs halten. Rund 5 Mio. EUR Gesamtbudget stehen in drei Jahren zur Verfügung.

Tirol - Technologie-Benchmark im Herz der Alpen

"Die Tiroler Forschung & Entwicklung wächst rasant. Beispielhaft hat das Land -aufbauend auf die traditionell starke Grundlagenforschung - mit Eigenmitteln in Höhe von 42,8 Mio. EUR optimale Strukturen für Technologietransfer, angewandte Forschung und enge Vernetzung der Innovationstreibenden geschaffen. Die Landesmittel haben weitere Investitionen in Höhen von 177,97 Mio. EUR ausgelöst - ein mehr als attraktiver Förderhebel", so Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, beim heutigen 6. Technologiebrunch der Tiroler Zukunftsstiftung beim Europäischen Forum Alpbach.

"Qualität und Tempo der Tiroler Technologiepolitik sind beeindruckend", so BM Hahn weiter, "einerseits hat die Tiroler Zukunftsstiftung - unter Berücksichtigung regionaler Stärken - schon beizeiten auf klare Profilbildung geachtet. Und nur ein knappes Jahr, nachdem eine umfassende Studie weiteren Handlungsbedarf bei der betrieblichen F&E zeigte, genießen die ansässigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein neues Förderpaket, das optimale Hilfe für spezielle Bedürfnisse bietet. Für den Forschungs-standort Österreich wünschen wir uns Nachahmer in anderen Bundesländern. Nur mit ähnlichen Initiativen in ganz Österreich können wir noch rascher als bisher zu europäischen Vorzeigeländern wie z.B. Finnland oder Schweden aufrücken."

Forschung & Innovation schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze

Mit dem Forschungsförderungspaket 2008 sorgt das Land Tirol für weiter wachsende Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft; und greift den vorwiegend klein- und mittelständischen Betrieben im Land bei Innovation, Kooperation und F&E noch stärker als bisher unter die Arme. "Nur mit breiter Hinwendung zu Technologie und kooperativer Innovation in möglichst vielen Betrieben können wir gut bezahlte Arbeitsplätze sichern und in noch höherer Zahl schaffen. Die neuen Förderprogramme werden hier einiges bewirken", informiert die Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Mit der Programmlinie "K-Regio" können regionale F&E-Konsortien etabliert werden. "Wie bei den brandneuen Tiroler K1-Zentren ONCOTYROL und K1-MET aus dem Bundesprogramm COMET bearbeiten wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen dort mehrjährige Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Verbund. Die Anforderung an die betriebliche Finanzierung ist dank kleinerer Gesamtvolumina aber deutlich niedriger als beim Bundespendant. Ein wichtiger Unterschied für unsere kleinstrukturierte Wirtschaft", so LR Patrizia Zoller-Frischauf weiter. Zu "K-Regio" konnte das Kuratorium der Tiroler Zukunftsstiftung noch im Juni 2008 drei "kleine" Kompetenzzentren bewilligen. Sie arbeiten in den Tiroler Stärkefeldern Erneuerbare Energien, Alpintechnologie und IT. Insgesamt 43 Projektpartner forschen in drei Jahren mit einem Budget von rund 1,5 Mio. EUR.

Noch im Vorfeld etwaiger F&E-Konsortien bietet die neue Programmlinie "Machbarkeits-studien" wertvolle Unterstützung. Sie greift dann ein, wenn die Machbarkeit technischer Ideen noch zu prüfen oder Studien zur wirtschaftlichen Realisierung eines technischen Vorhabens benötigt werden. Bei diesem Programm können Anträge im laufenden Verfahren eingebracht werden.

Noch mehr Tiroler Standortvorteil bei F&E

Optimal abgestimmte Instrumente für Vernetzung und Kooperation sind einer der wichtigsten Standortfaktoren für F&E. Entsprechend umsichtig ist das neue Paket zur Forschungsförderung aufgebaut und bringt Tirol vielseitigen Nutzen:

"Für die Tiroler Wirtschaftsstruktur fehlten bislang regional ausgewogene Angebote zur Innovationsförderung. Diese zu schaffen, war elementarer Auftrag des Landes an unsere Einrichtung", informiert Dr. Harald Gohm, der Geschäftsführer der Tiroler Zukunftsstiftung. "Sehr wichtig ist zusätzlich, dass das neue Angebot Nachhaltigkeit sichert. Die Tiroler Technologieförderung ist nun eigenständiger. Schließlich stärkt das neue Angebot auch das überregionale Interesse an unserem Standort. Internationale Technologiebetriebe sind in Tirol ab sofort noch besser aufgehoben als zuvor", schließt er ab.

"Kleines Land im Blickpunkt" - exzellente Basis sorgt für Sichtbarkeit

Es ist die Exzellenz an der Basis, die die internationale Wahrnehmung eines Forschungsstandortes besonders stärkt - die Tiroler Life Sciences, Quantenforschung und Physik sind dafür bestes Beispiel. Entsprechend fokussiert die neue Programmlinie "Translational Research" auf den Erhalt des Standortvorteils Grundlagenforschung in Tirol.

In jährlichen Calls ermöglicht "Translational Research" neue Vertiefung von Exzellenz in größeren Projekten der Grundlagenforschung und in wissenschaftlichen Kooperationen. Seit Juni 2008 arbeiten im Rahmen des Programms vier neue Forschungsnetze aus 12 wissenschaftlichen Einrichtungen an spannenden Medizin- und IT-Projekten. Das gesamte Fördervolumen beträgt hier knapp 900.000 EUR.

Mehr Information zum Forschungsförderungspaket der Tiroler Zukunftsstiftung auf: www.zukunftsstiftung.at

Ergänzende Medienunterlagen:

- Bewilligte Projekte aus den Calls "K-Regio" und "Translational Research"
- Überblick Programmlinien im neuen Forschungsförderungspaket

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