Energieversorger weiterhin PRO Energiesparlampen

Einseitige Betrachtungsweise des Öko-Tests wird bemängelt
(PresseBox) (Potsdam, ) Die von mittlerweile 34 Energieversorgungsunternehmen unterstützte
Initiative PRO Energiesparlampe bemängelt die einseitige Betrachtungsweise des Öko-Tests über Energiesparlampen.

Öko-Test: „Statt 80 Prozent gegenüber einer Glühlampe sparen die meisten untersuchten Modelle lediglich 50 bis 70 Prozent Energie. Unterm Strich spart das nicht mehr als 7,50 Euro im Jahr.“

„Unterstellt man einem durchschnittlichen Haushalt die Verwendung von z.B. 10 Energiesparlampen, so liegt die Ersparnis bei 75 € im Jahr. Über diesen Betrag gilt es nachzudenken, wenn man im Sinne des Energieverbrauchers handelt und schreibt. Lediglich 50 bis 70 % Energie zu sparen ist vor dem Hintergrund der derzeitigen Energiepreisdiskussion eine unglaubliche Betrachtungsweise!“ so Markus Dürr, Geschäftsführer der local energy gmbh.

Die im März 2007 gestartete Initiative PRO Energiesparlampe wundert sich daher über die einseitige Betrachtungsweise und Berichterstattung. Die Initiative wird von den folgenden unabhängigen Institutionen unterstützt:

- Europäische Kommission – Generaldirektion Verkehr und Energie
- Deutsche Umwelthilfe
- Bund der Energieverbraucher
- Berliner Energieagentur
- CO2 Online
- CO2 Kampagne
- ZAB Brandenburg

u.v.m.

Die Experten dieser Institutionen kommen jedoch in der durch den Öko-Test verursachten Diskussion nicht zu Wort, dies kann nicht im Sinne des Endverbrauchers sein.

Auch die von der Zeitung Öko-Test thematisierte Problematik des evtl. auftretenden
Elektrosmogs, gilt es vor dem Hintergrund von gefälschten Laborergebnissen bei
Handystrahlungen zumindest erst einmal zu hinterfragen. In den vergangenen 30 Jahren wurden ca. 25.000 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Die Weltgesundheitsorganisation betont, dass “trotz ausgedehnter Forschungen (…) es bis heute keinen Nachweis dafür (gibt), dass eine Exposition durch schwache elektromagnetische Felder für den Menschen gesundheitsschädlich ist.”

„Länder wie Australien und Spanien stellen komplett auf die Energiesparlampe um, in
Deutschland wacht man jedoch nur auf, wenn eine Verlags GmbH einen skandalösen Titel wählt. Diese Form der Berichterstattung erinnert doch sehr an die polarisierende Berichterstattung von sog. Tarifrechner GmbHs, deren Pressemitteilungen auch einseitig sind und regelmäßig Gehör finden.“ so David Krahlisch Pressesprecher der Initiative PRO Energiesparlampe.

Für Tarifrechner GmbHs fordern die Energieversorgungsunternehmen ein Qualitätssiegel nach englischem Vorbild, bei Energiesparlampen setzen sie ebenfalls auf Qualität. Die Initiative PRO Energiesparlampe wird auch weiterhin die wissenschaftliche Diskussion um die Energiesparlampen aufmerksam und unvoreingenommen verfolgen und darüber informieren unter: www.pro-energiesparlampe.de
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