James O’Neill berufen als CEO von Siemens Enterprise Communications

James O'Neill (PresseBox) (München, ) James R. O’Neill wird Chief Executive Officer von Siemens Enterprise Communications. Das gab ein Sprecher des neuen Joint Ventures zwischen dem US-Finanzinvestor The Gores Group und der Siemens AG heute bekannt. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Technologiebranche gilt der gebürtige Ire als ausgewiesener Branchenkenner.

O’Neill erlangte 1976 die amerikanische Staatsbürgerschaft und verfügt über umfangreiche internationale Managementerfahrung. Seine besonderen Schwerpunkte liegen im Bereich Netzwerke und Elektronik sowie Systemintegration, Kommunikations- und Informationstechnologie. Zuletzt war er CEO bei der CompuDyne Corporation, einem führenden Lieferanten von Produkten und Services für den öffentlichen Sicherheitssektor. Die CompuDyne Corporation ist ebenfalls im Besitz der Gores Group.

“Jim O’Neill hat sich vielfach im Management von internationalen Multimilliarden-Unternehmen bewährt, die beispiellose Umsatz- und Gewinnsteigerungen zu verzeichnen hatten. Damit ist er eine ausgezeichnete Wahl für die Spitze des Unternehmens”, so Mark Stone, Chairman von Siemens Enterprise Communications und Managing Director bei der Gores Group. “Darüber hinaus machen ihn seine langjährige Erfahrung in der Technologiebranche und seine absolute Kundenorientierung zur idealen Besetzung für die Spitze des neuen Unternehmens.”

“Ich fühle mich geehrt, eine so dynamische Organisation leiten zu dürfen”, sagt O’Neill. “Wir verfügen über außergewöhnliche Mitarbeiter, eine hervorragende Kundenbasis und über modernste Lösungen und Services. Da freue ich mich umso mehr darauf, die Entwicklung unseres Lösungs- und Serviceportfolios zu beschleunigen, um unseren Marktanteil im Bereich Enterprise Communications und Datennetze auszubauen.”




Bevor er zu CompuDyne kam, leitete O’Neill vier Jahre lang den Bereich Information Technology der Northrop Grumman Corporation. Mit $4,5 Milliarden Umsatz gehört dieser Bereich zu einem der weltweit größten Anbieter von komplexen IT-Engineering-und Business-Lösungen für Behörden. Zuvor war er dort für die Geschäftseinheit Computing Systems, ein Value-added Reseller von Netzwerk-, Enterprise Computing-, Sicherheits- und Speicherlösungen und –Dienstleistungen, verantwortlich.

O’Neill kam 2002 zu Northrop Grumman. Zuvor war er in verschiedenen Schlüsselpositionen in der Branche tätig. So war er u.a. Senior Vice President und General Manager von Oracle Services Industries, wo er weltweit für Vertrieb und Consulting im Bereich Kommunikation und Utilities verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus war er President Government Solutions bei Lucent Technologies, sowie Vice President und General Manager der Federal Government Region bei der Digital Equipment Corporation. Hier leitete er das weltweite Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern.

“Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir mit Jim O’Neill die geeignete Person für die Spitze von Siemens Enterprise Communications, unsere bisher größte Akquisition, gefunden haben”, so Alec Gores, Gründer und Chairman von The Gores Group. “Er hat große und komplexe internationale Organisationen mit großem Erfolg geführt, und seine Fähigkeit zur Netzwerkbildung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern in der Technologiebranche ist absolut beeindruckend.”

In den kommenden Monaten liegen die Prioritäten für O’Neill in der Verschmelzung von Siemens Enterprise Communications mit zwei weiteren Portfoliounternehmen von Gores, nämlich Enterasys, einem Anbieter von Netwerkausrüstung und Sicherheitslösungen, sowie SER Solutions, einem Anbieter von Software für Call Center. Zusammen werden diese drei Einheiten über ein viel umfassenderes Portfolio für den Enterprise Communications- und Datennetz-Markt verfügen, und zwar mit Weltklasseprodukten, -lösungen und -services für den Bereich Unified Communications, ganz im Sinne von Open Communications.

Am 30. September 2008 erwarb The Gores Group, der in der Unternehmensführung erfahrene US-Finanzinvestor, 51 Prozent der Anteile des Unternehmens. Die Siemens AG hält einen Anteil von 49 Prozent.

O’Neill hat sein Studium am St. Anselm College, New Hampshire, mit einem Bachelor abgeschlossen und hat weltweit verschiedene Management-Programme für Executives absolviert. Er ist für das Jahr 2008 Chairman des Professional Services Council und Vice Chairman des Executive Committee für das Northern Virginia Technology Council. Darüber hinaus ist er Mitglied des Vorstands des Technology Council Maryland und der American Heart Association. 2006 wurde er vom Northern Virginia GovCon Council, Professional Services Council und Washington Technology zum Government Contractor Executive of the Year gekürt.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Closing des Joint Ventures sowie eine Biographie von James O’Neill: www.siemens.de/...

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