Chancengleichheit groß geschrieben: Bayerischer Frauenförderpreis 2008 geht an Consol

Staatsministerium zeichnet Münchner IT-Unternehmen für seine frauen- und familienfreundliche Arbeitsplatzpolitik aus
„Unser Ansatz ist innovativ: Wir versuchen, die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter auf eine Stufe mit den betrieblichen Anforderungen und Aufgaben zu stellen (PresseBox) (München, ) Das Münchner IT- und Beratungshaus Consol erhält den Frauenförderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Consol konnte durch seine innovativen und gelebten Konzepte und Maßnahmen zur Chancengleichheit in allen Bereichen der IT-Unternehmens- und Führungskultur überzeugen. Consol zeige, so die Jury, dass eine frauen- und familienfreundliche Arbeitswelt sowie betriebliche Interessen in Einklang gebracht werden können. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird 2008 bereits zum achten Mal verliehen. Christa Stewens, Bayerische Frauenministerin und zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, überreichte die Auszeichnung gestern im Rahmen eines feierlichen Staatsempfangs in den Staatlichen Antikensammlungen in München.

„Die unternehmerischen Ansätze, mit denen die beruflichen Chancen von Frauen gefördert werden, sind vielfältig. Das Spektrum reicht von Maßnahmen im Bereich der Unternehmens- und Führungskultur, flexiblen Arbeitszeitmodellen, einer gezielten Personalentwicklung bis hin zur Unterstützung der Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Bei allen Unternehmen, die 2008 mit dem Frauenförderpreis ausgezeichnet werden, ist Chancengleichheit ein fester Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur – der beste Beweis, dass Frauenförderung nicht nur Alibifunktion hat, sondern verinnerlicht wurde“, lobte Stewens das Engagement der Preisträger.

Das Erfolgsrezept von Consol

Am meisten überzeugte die Jury die Selbstverständlichkeit, mit der bei Consol Chancengleichheit in allen Unternehmensbereichen gelebt wird. Um diese kontinuierlich zu verbessern, setzt die 1984 gegründete Consol Software GmbH auf flexible Strategien für eine erfolgreiche Balance zwischen Erwerbstätigkeit und Familie, die sehr individuell alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland einschließt.

Objektive Leistungsmessung: Durch das stetige Wachstum des Unternehmens steigen die Personalverantwortlichkeiten und die Anzahl der Führungskräfte, die Mitarbeitergespräche führen und Bewertungen vornehmen müssen. Damit unternehmensweit eine einheitliche, objektive und faire Beurteilung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt ist, hat Consol ein abteilungsübergreifendes Ranking-System entwickelt, anhand dessen die Leistungen bewertet werden. Neben den regelmäßigen Mitarbeitergesprächen versucht das Unternehmen zudem durch interne Umfragen herauszufinden, wo die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten liegen.

Flexible Arbeitszeitmodelle: Für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat Consol ein erfolgreiches Konzept eingeführt: Hierzu zählen flexible Arbeitszeiten ebenso wie Telearbeitsplätze, Job-Sharing oder Elternzeitmodelle. Bei Dienstreisen oder Auslandseinsätzen wird zum Beispiel immer auch die individuelle private Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt.

Weiterbildung: Der internen Weiterbildung dient die Consol-Akademie, die nach dem Prinzip „Jeder lehrt jeden“ aufgebaut ist. Fortbildung – durch interne oder externe Referenten – in Form von Workshops, Seminaren und Trainings stehen sowohl aktiven als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Elternzeit zur Verfügung.

Demokratische Unternehmensführung: Consol hat unkonventionelle demokratische Mitbestimmungsstrukturen für wesentliche Unternehmensbelange eingeführt. Für einen kontinuierlichen Informationsfluss sorgen regelmäßige monatliche Meetings mit allen Beschäftigten des Unternehmens. Bei wichtigen strategischen Unternehmensentscheidungen diskutiert und entscheidet ein „Ältestenrat“, das so genannte Dirs-Gremium, gemeinsam mit der Geschäftsleitung. Das Dirs-Gremium ist ein gewähltes Mitarbeitergremium, das Standpunkte der Beschäftigten vertritt und auf der anderen Seite die Entscheidungen der Geschäftsführung mitträgt und für alle Betroffenen transparent macht. Bei den vierteljährlichen Meetings des Dirs-Gremiums kann sich jeder Beschäftigte um einen der drei freien Rotationsplätze bewerben, um seine Anliegen vorzubringen. Dabei ist standardmäßig ein Platz für eine Kollegin reserviert.

„Consol ist ein auf allen Linien erfolgreiches Unternehmen. Wir haben früh gelernt, dass wirtschaftlicher Erfolg und eine familienfreundliche Unternehmenspolitik sich nicht ausschließen, sondern sehr positiv ergänzen und sich förderlich auf den Unternehmenserfolg im Ganzen auswirken“, freut sich Dr. Ulrich Schwanengel, Gründer und Geschäftsführer der Consol Software GmbH, über den Frauenförderpreis 2008. „Unser Ansatz ist innovativ: Wir versuchen, die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine Stufe mit den betrieblichen Anforderungen und Aufgaben zu stellen. Dabei sind wir darauf bedacht, individuell, demokratisch und fair vorzugehen. Dazu haben wir im Laufe der Jahre zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gut funktionierendes Maßnahmensystem eingeführt. Jeder soll dabei die gleiche Chance haben.“

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