GLI-MICRAM schreitet mit 7.0-Meilenstiefeln voran

Bochumer Spezialist für Zollsoftware gibt einen Ausblick auf ATLAS-Release 7.0
(PresseBox) (Bochum, ) Die GLI-MICRAM AG erweitert ihre Software zur elektronischen Zollabwicklung mit ATLAS1 gemäß der fachlichen Anforderungen der deutschen Zollverwaltung an Release 7.0. Der Bochumer Anbieter von Zollsoftware gibt einen Ausblick auf die neuen Funktionalitäten der Produktfamilie "skally grenzenlos". Ab Oktober 2004 beginnen die offiziellen Zertifizierungsverfahren der neuen Version. Anwender, die sich bereits heute auf die Reformen vorbereiten möchten, unterstützt GLI-MICRAM ab sofort bei der Projektplanung. Mit ATLAS-Release 7.0 sind künftig Anmeldungen zu allen zulässigen Zolllagertypen möglich. Ferner werden die Bereiche Aktive Veredelung und Umwandlungsverfahren integriert. Mit Release 7.0 wird auch der Übergang zwischen den einzelnen Fachverfahren neu gestaltet. Demnach werden bisher getrennt zu übermittelnde Nachrichten in einer einzigen Nachricht zusammengefasst. Darüber hinaus wird eine informelle Zollanmeldung eingeführt. Somit können Sendungen, die in einem anderen Mitgliedsstaat beispielsweise im vereinfachten Verfahren überführt wurden, an die zuständige Zollbehörde in Deutschland weitergeleitet werden. Dies trifft dann auch bei den Versandverfahren zum freien Verkehr oder bei Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung zu.

Auch das elektronische Versandverfahren NCTS² wird in ATLAS-Release 7.0 um neue Funktionalitäten erweitert. Mit dem sogenannten "Guarantee Management" können Unternehmen Sicherheiten mit dem elektronischen Versandverfahren verwalten. Außerdem können sich Teilnehmer erkundigen, ob Geschäftspartner den offiziellen Status als zugelassene Empfänger im Bestimmungsland haben. Des Weiteren werden Schnittstellen eingerichtet, bei denen das Zolllagerverfahren und die Aktive Veredelung beendet sind, sobald sie in das Versandverfahren überführt wurden.

"Kunden und Interessenten können sich bereits heute bei GLI-MICRAM über Release 7.0 und den vom Bundesministerium für Finanzen vorgeschriebenen Anforderungen informieren," betont Heinrich Zurhausen, zuständig für das Projektgeschäft bei GLI-MICRAM. "Entsprechende Projekte werden wir dann gemeinsam mit den Anwenderunternehmen planen und umsetzen." Die GLI-MICRAM AG konzentriert sich weiterhin auf das tägliche Projektgeschäft und implementiert leistungsfähige Inhouse-Lösungen zur die Zollabwicklung mit ATLAS. Dabei ist Heinrich Zurhausen federführend für die Entwicklung neuer skally-Produkte rund um ATLAS und NCTS sowie für die Umsetzung von Release 7.0 verantwortlich. Um auf die enorme Anfrage nach Zollsoftware im Zuge ablaufender Fristen reagieren zu können, hat GLI-MICRAM Anfang des Jahres die 1. skally Zollrechenzentrum GmbH gegründet. Unter dem Dach der Tochtergesellschaft bietet die GLI-MICRAM-Gruppe Lösungen im Outsourcing-Verfahren an.

1ATLAS = Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem
² NCTS = New Computerised Transit System

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skally GmbH
Konrad-Zuse-Strasse 10/16
D-44801 Bochum
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