CAFM-Anbieter bilden Ring zur Qualitätsoffensive

(PresseBox) (München, ) Vier führende Anbieter von Software für Computer Aided Facility Management (CAFM) gründeten Ende September den "CAFM-RING", eine unabhängige Interessenvertretung. Der Ring soll den Nutzen von IT-Unterstützung im Facility Management deutlich machen. Zielgruppe sind die FM-Manager in der Industrie und die zuständigen Amtsleiter in der Verwaltung. In einer freiwilligen Selbstverpflichtung definieren die Ring-Mitglieder gemeinsame Qualitätskriterien, welche professionelle Services und eine nachhaltige Sicherheit der CAFM-Investition gewährleisten. Insgesamt repräsentiert diese Initiative allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 2.000 CAFM-Kunden mit über 80.000 Anwendern. Der Ring versteht sich als offene Plattform, weitere CAFM-Anbieter sind willkommen.

"Der CAFM-RING ist eine freiwillige, offene und unabhängige Zusammenarbeit von CAFM-Softwarehäusern zum Nutzen und Wohl der Kunden und Anwender. Mitglied kann prinzipiell jeder Anbieter werden", so Hansjörg Cohnen, Gründungspräsident des CAFM-RING und geschäftsführender Gesellschafter von Aperture GmbH. Der CAFM-RING basiere auf konsequenter Kundenorientierung, zu den Prinzipien zählen Fairness im freien Wettbewerb, transparente Qualitätsstandards sowie Kompetenz, Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Mitglieder. "Wir hoffen sehr, dass sich uns weitere CAFM-Anbieter bald anschließen und unserer Qualitätsoffensive folgen".

Die Verantwortlichen im Gebäudemanagement bezwecken mit CAFM vor allem, ihre Immobilien und Liegenschaften strukturiert zu bewirtschaften, auf Basis klarer und aktueller Informationen. Dann können sie Investitionen, beispielsweise für die Instandhaltung oder für Energieeinsparungen, effizient steuern und die Ergebnisse objektbezogen kontrollieren. So steigert CAFM, nachhaltig eingesetzt, den Wert von Immobilien und Anlagen.

"Die Beschaffung von CAFM hat aber nur dann wirklich Sinn, wenn das eingesetzte System einem ganzheitlichem Anspruch gerecht wird", so Rainer Hutz, Gründer und Inhaber von Loy & Hutz AG. "Ein Kunde unterstützt vielleicht nicht von Anfang an gleich alle relevanten FM-Prozesse mit IT. Aber er benötigt ein System, das er mittel- und langfristig ausbauen kann und das mit seinen Prozessen mitwächst". Dazu sei ein modularer Aufbau hilfreich, den der Kunde sich schrittweise erschließen kann. Im Ergebnis werden dann sowohl die technischen als auch die infrastrukturellen und die kaufmännischen Prozesse übergreifend mit IT abgedeckt, so der Mitinitiator des CAFM-RING. Nur dann erhalte der Kunde Investitionssicherheit und die Aussicht auf einen messbaren Projekterfolg.

Im Gegensatz zu allen anderen Ländern - in USA sind gerade einmal fünf bis zehn Anbieter im Markt aktiv - sind im deutschen CAFM-Markt nahezu 50 Anbieter tätig.

"Umso wichtiger, dass wir uns mit dem RING für mehr Offenheit und Ehrlichkeit bei Ausschreibungen gegenüber Kunden und Interessenten einsetzen", so Dr. Peter Merkel, Inhaber der speedikon Facility Management AG. "Wir haben uns insbesondere deswegen für die Gründung des CAFM-RING eingesetzt, weil wir mehr Orientierung in einem sehr unübersichtlichen Markt schaffen wollen." Der fördert mitunter kaufmännische Konzepte, die sich am Ende des Tages als nicht seriös erweisen, was das Vertrauen in die gesamte Branche schädige.

Marktbeobachtungen zeigen in der Tat, dass die Angebote für Beschaffung und Einführung von CAFM oftmals weit auseinander liegen. Auf den ersten Blick variieren sie häufig um Faktor 5 für ein Basissystem. Und wer sich zunächst allein an den postulierten Einführungspreisen orientiert, wird nicht selten auf halber Strecke der Einführung seines CAFM-Systems von weiteren Kosten böse überrascht.

"Bei CAFM handelt es sich um eine umfassende und weitreichende IT-Lösung, die meist als Standard-Software mit kundenspezifischer Ausprägung zum Einsatz kommt", meint Ralf Golinski, Mitgründer der conject AG und verantwortlich für die Produktlinie conjectFM. "Wir haben den CAFM-RING vor allem deshalb mitinitiiert, weil wir den Nutzen hochwertiger Software-Lösungen und professioneller Dienstleistungen in der Beratung und Implementierung besser vermitteln wollen."

Erstaunlicherweise befassten sich sehr viele Käufer noch nicht tiefergehend mit der Frage nach dem "Return ihres Investments". "Dabei zeigt eine Vielzahl unserer Kundenprojekte, dass sich der Aufwand für CAFM bei konsequentem Einsatz bereits nach zwei bis drei Jahren amortisiert."

Vor diesem Hintergrund wollen die Gründungsmitglieder des CAFM-RING ihren in vielen Jahren gewonnenen Erfahrungsschatz aus Best-Practice-Lösungen für Kunden öffnen. Auf der bevorstehenden IV. Konferenz für Immobilien Lebenszyklusmanagement, am 30. Oktober im Flughafenhotel Maritim Düsseldorf, wird sich der RING erstmals der interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Die Gründungsmitglieder CAFM-RING e.V.:

Aperture ist ein weltweiter Anbieter von Enterprise-Lösungen zur visuellen Verwaltung betrieblicher Infrastrukturen. Aperture-Lösungen werden im Facility Management und zur Verwaltung von Rechenzentren eingesetzt. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und hat seinen Stammsitz in Stamford im US-Bundesstaat Connecticut. Im März dieses Jahres wurde Aperture von Emerson, St.Louis übernommen. Emerson erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von US $ 22 Milliarden. Die Aperture Software GmbH Wien besteht seit 1995 und betreut den zentraleuropäischen Markt. Aperture Kunden gehören zu den größten Unternehmen der Welt, 50% davon Fortune 1000 und Global 500 Gesellschaften. Mehr zu Aperture findet man unter www.aperture.com und www.aperture.de.

Die conject AG betreibt Europas On Demand Plattform für die Bau- und Immobilienbranche. Alle Beteiligte eines Immobilienprojektes werden hier unternehmens- und branchenübergreifend vernetzt und sämtliche Kernprozesse im Immobilien Lebenszyklus Management (ILM) internetbasiert unterstützt - von der Entwicklung über die Planung und den Bau bis hin zum Betrieb und der gewerblichen Nutzung. Über 56.000 Anwender und mehr als 3.000 Unternehmen weltweit, darunter zwei Drittel der DAX-Unternehmen, setzen auf conject.com. Im Bereich CAFM ist conject mit dem Produkt conjectFM (Buisy Inside) erfolgreich in allen relevanten Marktsegmenten. Mehr zu conject unter www.conject.com. Ansprechpartner ist Ralf Golinski: +49 89 95414240 oder ralf.golinski@conject.com.

Seit 1987 ist Loy & Hutz am Markt. Das Unternehmen bietet Software für Instandhaltung und Facility Management an. Die Gründer Michael Loy und Rainer Hutz haben in den vergangenen 21 Jahren ihr Unternehmen konsequent zu einem der technologisch führenden Anbieter von CAFM- und Instandhaltungs-Software ausgebaut. Aus dem Krankenhausmarkt kommend, hat Loy&Hutz sein Produkt visual FM zu einem der leistungsfähigsten Produkte im Markt ausgebaut. Die von Beginn an auf Ergonomie und Flexibilität hin konzipierte Software wird heute unter anderem in Industriebetrieben, Kommunen, Logistik- und Immobilien-Unternehmen und bei kirchlichen Trägern erfolgreich eingesetzt. Loy & Hutz beschäftigt heute an seinen zwei Hauptstandorten Freiburg im Breisgau und Frankfurt am Main 65 fest angestellte Mitarbeiter. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug 2007 rund 6,3 Millionen Euro. Pressekontakt: Tom Semmler, NAMU-PR, +49 163 866 7366, tom@namu-pr.de

Die speedikon Facility Management AG mit Sitz in Bensheim entwickelt und vertreibt seit 1997 innovative Softwarelösungen für die Dokumentation und Bewirtschaftung von Immobilien, Anlagen und Maschinen. Ziel ist die Einsparung von Kosten und Erhöhung der Nachhaltigkeit in der Bewirtschaftung durch Schaffung von Transparenz und Optimierung der technischen und kaufmännischen Prozesse. Die speedikon® Software zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit aus und wird in allen Marktsegmenten gleichermaßen erfolgreich bei über 600 Kunden mit über 15.000 Anwendern ausschließlich im Bereich CAFM in Deutschland und Europa eingesetzt. Für weitere Informationen besuchen Sie die Webseite: www.speedikonfm.com. Ansprechpartner: Hans Werner Eirich, E-Mail: H.Eirich@speedikonfm.com

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