Namenspiraten zerstören den guten Ruf

Immer häufiger werden Namen von Prominenten missbraucht
(PresseBox) (Frankfurt, ) Für viele Menschen ist das richtige Bild in der Öffentlichkeit von essenzieller Bedeutung. Wer öffentliche Anerkennung genießt und sich zum großen Teil auf seinen guten Ruf verlassen muss, kann in Zeiten der Internet-Nachahmer und Namenspiraten schnell und ohne eigenes Verschulden in ein falsches Licht geraten. Besonders Künstler sind in dieser Hinsicht anfällig. "Künstler haben nach der Gruppe der Politiker das höchste Interesse an einem guten Internet-Leumund, werden aber wesentlich häufiger Opfer von Namensdiebstahl als die Erstgenannten", sagt Steffen Rühl, Geschäftsführer von yasni, Europas größter Personensuchmaschine im Internet.

Insbesondere die als freie Foren mit künstlerischem Hintergrund bekannten Internetpräsenzen sind Tummelplätze von Namenspiraten. An der Spitze stehen in dieser Beziehung die Kunstrichtungen Fotografie und Musik. Der bekannte Fotograf Uwe Kempen, Autor mehrerer Bestseller-Bildbände, musste sich aktuell der Gegebenheit eines verfälschten Persönlichkeitsbildes stellen. "Anlässlich der Veröffentlichung meines jüngsten Buches wurde mir bewusst, wie schnell man in ein falsches Licht geraten kann", sagt Kempen. Aufmerksam wurde er, als im Rahmen seiner Vernissage und Buchpräsentation ihn Gäste auf unterschiedliche Lebensdaten und zweifelhafte Bildveröffentlichungen im Internet ansprachen, mit denen der Fotograf Kempen nicht das Geringste zu tun hatte. "Ich weiß nicht, ob da ein Namensvetter oder Namenspirat am Werk war", wirft Kempen ein. Auf jeden Fall ist die Sachlage brisant. Wenn einerseits ein anerkannter Künstler mit hochwertiger Fotografie in einem neuen Bildband an den Markt tritt und auf der anderen Seite im Internet Suchmaschinen ein Persönlichkeitsbild entstehen lassen, das nicht zum Künstler passt und seiner Reputation abträglich ist, kann schnell der gute Ruf leiden. Bei Künstlern wirkt sich das unmittelbar auf das Einkommen aus.

Mit seinem Buch "Second Skin" geht Kempen neue Wege. Erstmals hat er ein Buch erstellt, das hauptsächlich über den Internet-Handel vertrieben wird. "Ich gehe bewusst neue Wege im Fotostil und Buchvertrieb - deshalb ist mir mein Persönlichkeitsbild im Internet sehr wichtig", erläutert Kempen. Auf Anraten von Freunden betreibt er zurzeit über yasni die aktive Profilbereinigung. "Hier kann ich kennzeichnen, was zu meiner Person gehört oder nicht, kann Kommentare setzen und Erläuterungen zu Internet-Funden schreiben", führt Kempen aus. "Auch die Dienste der yasni-Kooperationspartner sind für mich wertvoll." Diese Services helfen unter anderem beim Löschen von Einträgen aus Google, Foren und Blogs, wie z.B. urheberfalsche Nacktfotos, pornografischen Videos, Verleumdungen und Beleidigungen.

Mit yasni können angemeldete User, Yasnianer genannt, auch die noch nicht im Internet auffindbare Realität ins Web holen. "Ich bin seit über 20 Jahren als Fotokünstler erfolgreich und damals gab es noch kein Internet", erklärt Kempen diese für ihn wichtige Funktion. Bei yasni besteht die Möglichkeit, eigene Daten und Fakten hinzuzufügen und von Freunden, Bekannten und Fans bestätigen zu lassen. "Viele Menschen sind überrascht, dass sie Wahrheitsbestätigungen von anderen Yasnianern erhalten - und es stellt sich zumeist heraus, dass sich diese Menschen in früheren Jahren schon einmal über den Weg gelaufen sind", erläutert Rühl. Insbesondere Künstler können sich gar nicht an alle Menschen erinnern, denen sie im Laufe ihrer Karriere begegnet sind. "Mich überrascht es jetzt via Bestätigung zu erfahren, wie viele Menschen eine Ausstellung von mir vor über 10 Jahren besucht haben", freut sich Kempen. "Die Gemeinschaft der Yasnianer wächst täglich", berichtet Rühl und verweist darauf, dass quer durch alle Bereiche der Kunst, Wirtschaft, Journalismus, Politik und Privatem alle Bevölkerungsschichten vertreten sind.

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