Europawahlen 2004 - Dortmund bearbeitet Briefwahlanträge elektronisch

Mit automatischer Formularlesung und Verarbeitung werden Anträge fix erledigt.
(PresseBox) (Lüneburg, ) Im Rahmen des eGovernment-Projektes „Optimierung der Wahlorganisation“ der Stadt Dortmund wird auch die Bearbeitung der Briefwahlanträge stark vereinfacht. Für die Europawahlen am 13. Juni 2004 werden die Briefwahlanträge mit TeleForm automatisiert bearbeitet.
Bereits für die Bundestagswahl 2002 hatte die Dienststelle Statistik und Wahlen die Beleglesesoftware eingesetzt, um die eingesandten Wahlbenachrichtigungskarten mit einem Hochleistungsscanner einzuscannen und digital zu erfassen. Für die jetzt anstehenden Europawahlen wird den Antragstellern zusätzlich angeboten, ihren Briefwahlantrag online zu stellen. Dies erspart nochmals Aufwand - sowohl für den Bürger, als auch für die Stadtverwaltung.

Dennoch entscheiden sich mehr als 80% der Antragsteller für den klassischen Postweg und senden die Wahlbenachrichtigungskarte mit dem Antrag auf Zusendung der Briefwahlunterlagen postalisch zurück.
Bis zu 1.700 Anträge werden in Spitzenzeiten stündlich eingescannt, das manuelle Sortieren der eingegangenen Anträge entfällt. Die online gestellten Briefwahl¬anträge fließen automatisch in die gleiche Datenbank und werden gemeinsam mit den papierbasierten Anträgen bearbeitet. An vier Verifizierungsarbeitsplätzen werden die Anträge auf Einlesefehler überprüft und die Angaben mit dem Wählerverzeichnis abgeglichen und bei Bedarf ergänzt. So können die Anträge nach kurzer Kontrolle an die Verwaltung des Wählerverzeich¬nisses und den Wahlscheindruck weitergeleitet werden.
Gleichzeitig werden die Anträge in ein digitales Archivierungssystem übertragen und sind so in papierloser Form archiviert. Dabei werden auch Angaben zu Bearbeiter, Scandatum etc. gespeichert.

Über 37.000 Briefwahlanträge wurden für die Europawahlen bereits verarbeitet; im Rahmen der Bundestagswahlen waren es knapp 80.000. Diese Masse an Anträgen wurde früher mit großem Personalaufwand, aber ohne wesentliche technische Unterstützung, in mühsamer Handarbeit bearbeitet. Bis zu 40 zusätzliche Mitarbeiter waren dafür in den Wochen vor einer Wahl im Einsatz. Mit TeleForm wurde eine bürgerfreundliche, zeitnahe und wesentlich weniger personalintensive Bearbeitung der Briefwahlanträge verwirklicht. „Mit dem neuen Verfahren bin ich sehr zufrieden“, erklärt Ulrich Böttcher, Koordinator des Projekts. „Electric Paper und das Produkt TeleForm waren uns aus unserem Umfragebereich als leistungsfähige Partner bekannt“, deshalb fiel die erneute Entscheidung für TeleForm nicht schwer.

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Dorothee Schneider
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