Mit SolidWorks bestens fürs Berufsleben gerüstet

3D-CAD-Software SolidWorks wichtiger Bestandteil der Ausbildung an deutschen Lehrinstituten
(PresseBox) (Unterhaching, ) SolidWorks, der Standard in 3D-CAD, findet zunehmend einen festen Platz in der Ausbildung an deutschen Lehranstalten. Namhafte Institute wie die FH Furtwangen, FH Darmstadt und das Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid richten ihr Ausbildungsprogramm auf die SolidWorks-Software aus und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Einstieg in das spätere Berufsleben. Die Schüler und Studenten haben so bereits während der Ausbildung die Möglichkeit, ihre Ideen mit SolidWorks zu visualisieren und zu analysieren. Sie lernen nicht nur den frühzeitigen Umgang mit dem führenden 3D-CAD-System, sondern zudem wie Projekte effizient und innerhalb der Budgetvorgaben durchgeführt werden.

Die FH Furtwangen hat seit April 2004 fünfhundert SolidWorks Lizenzen für Lehrinstitute zur Konstruktion von Übungsbauteilen und feinwerktechnischen Geräten im Einsatz. In der Grundausbildung werden zurzeit pro Semester mehr als 60 Studenten die Grundfunktionen eines voll parametrischen 3D-CAD-Programms vermittelt. Ab Oktober 2004 wird SolidWorks auch in weiteren Fachbereichen zum Einsatz kommen. Zudem beschäftigen sich in Projektarbeiten mehr als 20 Studenten intensiver mit der Software und werden mit Aufgaben wie der Nachkonstruktion gegebener Bauteile, der Konstruktion eines Anspitzers oder der des Druckmechanismus eines Kugelschreibers betraut. "Wir haben SolidWorks als ein CAD-Programm kennengelernt, das in den Grundfunktionen sehr einfach zu bedienen ist. Mittelständische Unternehmen in der Region setzen häufig SolidWorks ein. Zudem war die Resonanz unserer Studenten, die mit dem Programm in ihren Praxissemestern gearbeitet haben, durchweg positiv", so Dipl.-Ing. Harry Kunte von der Fachhochschule Furtwangen zur Entscheidung, seinen Studenten SolidWorks näher zu bringen. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war laut Kunte die Verfügbarkeit der Analysewerkzeuge COSMOSWorks und COSMOSMotion.

Während die FH Furtwangen auf dem Gebiet der Konstruktion mit SolidWorks Neuland betritt, setzt die Fachgruppe Metall des Berufskollegs für Technik in Lüdenscheid bereits seit 1999 auf SolidWorks. Die damals erworbenen 30 Lizenzen stießen schnell an ihre Grenzen und so entschied man sich für die Einführung einer SolidWorks 2004 Lizenz für Lehrinstitute mit 500 Arbeitsplätzen. Die Mittel für die Neuanschaffung wurden vom Arbeitgeberverband gestellt. "Angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation wollen wir unsere Schüler optimal auf ihre berufliche Laufbahn vorbereiten", so Oberstudiendirektor Werner Lemmert. "Wir wissen, wie wichtig gute 3D-CAD-Kenntnisse bei einer Bewerbung sind und wie sie die Chancen der Bewerber erhöhen. Aus diesem Grund haben wir uns für den führenden Hersteller entschieden." Pro Lehrjahr arbeiten mehr als 250 Schüler der Metallklassen des BK Lüdenscheid mit SolidWorks. Werden in den Grundkursen des ersten Ausbildungsjahres Grundlagen wie prismatische und zylindrische Teile, Zeichnungsableitungen, Schnittdarstellungen und Bemaßungen gelehrt, so gestalten sich die Aufgaben in den folgenden Ausbildungsjahren zunehmend komplexer. Im weiteren Verlauf der Ausbildung werden unter anderem
Schneid- und Kunststoffwerkzeuge mit dem kompletten Plattenaufbau erstellt und bewegliche Simulationen erstellt.

Neben dem klassischen Maschinenbau hat SolidWorks seinen Platz im Industriedesign gefunden. Dies erkannte auch der Fachbereich Gestaltung/Industrial Design der FH Darmstadt und entschied sich für den Einsatz einer SolidWorks Lizenz für Lehrinstitute. Prof. Tom Philipps, verantwortlich für den Bereich CAID (Computer Aided Industrial Design) suchte nach einer 3D-CAD-Software, die parametrisches Modellieren ermöglicht. Hierbei überzeugten ihn die Möglichkeiten und die Usability von SolidWorks. Mittlerweile arbeiten im Hauptstudium pro Semester zirka 50 Studenten mit der Software an Industrial Design-Projekten. Ein besonders interessantes Objekt entstand im Wintersemester 2003/2004 innerhalb der Diplomarbeit von Bodo Warden. Das Projekt beinhaltete einen neuartigen Gestaltungsansatz eines Motorrads, der dessen Konstruktion und Design in allen Hinsichten hinterfragt. Die grobe, zweidimensionale Formfindung erfolgte zwar noch in Handskizzen, erste Detaillierungen wurden jedoch bereits in SolidWorks durchgeführt. "Während meiner Projektarbeit habe ich SolidWorks als ein gut ausgereiftes 3D-System kennen gelernt, mit dem zeitraubende Anfertigungen von Vormodellen und Handrenderings nicht mehr notwendig sind", so Bodo Warden. "Aufgrund der sinnvollen Verbindung zwischen Industrial Design und Engineering hat SolidWorks einen festen Platz im Industriedesign gefunden."

Die SolidWorks-Lehrversion beinhaltet neben der SolidWorks 3D-CAD-Konstruktionssoftware den SolidWorks Animator, PhotoWorks, die SolidWorks Toolbox, eDrawings Professional sowie die Analysewerkzeuge COSMOSWorks und COSMOSMotion. Zudem ist diese Lehrversion als Einzellizenz und Netzwerkversion verfügbar und wird mit Kursunterlagen in gedruckter oder elektronischer Form geliefert.

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