Video-Konferenzen vor dem Durchbruch

Studie: Mehrheit der deutschen Unternehmen sieht große Vorteile im Einsatz von Video-Telefonie
(PresseBox) (München, ) Fast drei Viertel der deutschen Unternehmen sind der Ansicht, dass die Einführung von Video-Konferenzen ihnen Vorteile bringen würde. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne. Die Untersuchung zum Thema "Video-to-the-Desktop Conferencing", die im Auftrag von BT durchgeführt wurde, ergab, dass 72 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland die Vorteile dieser Technologie erkennen, während nur ein Fünftel Schwierigkeiten bei der Einführung erwartet.

Die Ergebnisse legen nahe, dass "Video-to-the-Desktop"-Konferenzen schon bald zu einer Mainstream-Anwendung in deutschen Unternehmen werden könnten.

Als wesentliche Anreize für die Anwendung der Technologie wurden Kostenvorteile (Hauptargument für 44% der Befragten) und Zeitersparnis (Wichtigster Vorteil für 37% der Befragten) genannt, die durch das Abhalten "virtueller" Meetings erzielt werden.

Die Untersuchung, die auch in Großbritannien durchgeführt wurde, ergab, dass deutsche Unternehmen der Video-Kommunikation im Business-Bereich gegenüber aufgeschlossener sind als ihre britischen Pendants. Während in Großbritannien fast in jedem zehnten Unternehmen Bedenken hinsichtlich Diskretion und Datenschutz geäußert wurden, gab es in Deutschland keine entsprechenden Befürchtungen. Allerdings gab es in beiden Ländern bei einem Fünftel der Befragten Zweifel an der Qualität der Video-Übertragung.

John Blake, Head of Hosted IP Telephony bei BT Global Services, erklärt: "Wir stellen ein großes Interesse bei Unternehmen in Deutschland an konvergierten IP-Netzwerken fest. Das Feedback der Firmen zum Thema Video-to-the-Desktop-Konferenzlösungen ist motivierend und zeigt echtes Interesse am Einsatz dieser fortschrittlichen Multimedia-Applikationen über die Datennetzwerke."

In vielen Unternehmen ist die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden, da sie ihre Netzwerke bereits für Internet-Protokoll-(IP)-basierte Telefonie umgerüstet haben. Die von BT angebotenen Video-Anwendungen lassen sich als zusätzliches Feature zur IP-Telefonie implementieren.

John Blake erläutert: "Die meisten Unternehmen scheuen sich jedoch, die Rolle des 'early adopter' einzunehmen. Die Anbieter stehen in den Startlöchern, die Technologie ist entwickelt - was nun noch fehlt, sind ein paar Unternehmen, die den Anfang machen. Unsere Erfahrungen zeigen aber bereits, dass Technologien wie das Video-Conferencing, die einen spürbaren Kundennutzen bieten und dabei Unternehmen helfen, Kosten zu sparen, momentan besonders gefragt sind."


Die Studie zeigt, dass die Meinungen über Videokonferenzen je nach Branche unterschiedlich ausfallen:


Der Finanzsektor sieht im verbesserten Kontakt zu Kunden bzw. zwischen den Mitarbeitern den Hauptvorteil (von 44% genannt), während der Vorteil von Zeiteinsparungen durch das Wegfallen von Reisen in der produzierenden Industrie (47%) und bei den sonstigen Unternehmen (56%) als bedeutender betrachtet wurde. Im Bereich Handel und Logistik wurden Kosteneinsparungen als Hauptvorteil der Video-to-the-Desktop-Technologie gesehen (von 100% genannt).

Handel/Logistik sowie produzierende Industrie zeigten das stärkste Interesse, diese Technologie einzusetzen (71% bzw. 79%).

Als größtes Hemmnis für die Implementierung galt insgesamt die noch begrenzte Zahl von Unternehmen, die Video-Telefonie zur Zeit nutzen und damit die Möglichkeit haben, Anrufe zu erwidern (43%). Dennoch glauben nur 32% der Unternehmen, dass es keinen Bedarf für Video-to-the-Desktop gebe und die derzeit vorhandenen Kommunikationskanäle ausreichend sind.

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