HP stellt neue Lösungen für das Gesundheitswesen vor IT Unterstützung optimiert Prozesse im Krankenhaus

(PresseBox) (Böblingen, ) Leere Kassen und steigende Service-Anforderungen setzen das Gesundheitswesen unter großen Druck. Zum einen müssen Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen Kosten senken, zum anderen eine hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung garantieren. Moderne Computertechnik kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Neue IT-Lösungen ermöglichen gezieltere Diagnosen und Behandlungen, stellen eine moderne medizinische Betreuung sicher und helfen Organisationen des Gesundheitsbetriebs darüber hinaus, ihr Kostensenkungspotenzial auszuschöpfen.

Der Einsatz von IT in der Medizin ist eines der Themen, mit denen sich die interdisziplinäre Konferenz „Die Zukunft der Medizin“ beschäftigt. Sie findet vom 7. bis 8. Juli in Heidelberg statt und wird von der Burda Akademie zum Dritten Jahrtausend und Hubert Burda Health in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt HP neue IT-Lösungen für das Informationsmanagement im Gesundheitswesen vor. Damit lassen sich klinische Daten in Echtzeit aufzeichnen und in Patientendaten integrieren, um so therapeutische Entscheidungen zu unterstützen. Außerdem präsentiert HP eine gemeinsam mit Partnern gestartete Initiative für die Krebsforschung.

Das papierlose Krankenhaus – HP Digital Pen&Paper

Mit Digital Pen&Paper sind Krankenhausmitarbeiter in der Lage, Patientenformulare digital zu erfassen und in das Krankenhaus Informations- System (KIS) zu übertragen. Die Lösung basiert auf einem Stift, der zusätzlich zur normalen Tintenmine über einen Image-Prozessor, Speicher, Batterie und Digitalkamera verfügt. Anhand des Punktrasters auf dem digitalen Papier erkennt die integrierte Kamera handgeschriebene Notizen oder Zeichnungen und digitalisiert sie. Diese Verbindung einer traditionellen Arbeitsmethode mit einer modernen digitalen Lösung beschleunigt die Datenerfassung immens, ohne dass die medizinischen Mitarbeiter ihre gewohnte Arbeitsweise umstellen müssen. Das erhöht die Produktivität, vermeidet Übertragungsfehler und hilft, Verwaltungskosten zu senken. Erfolgreich getestet wurde die Lösung bereits von den Universitätskliniken in Genf, die mit 10.000 Angestellten und 2.000 Betten zu Europas größten Krankenhäusern gehören.

Reibungsloser Datenaustausch mit dem HP Zero Latency Enterprise (ZLE)

Das ZLE Konzept unterstützt die Einführung von klinischen Behandlungspfaden, aktivem Qualitätsmanagement und die Fallpauschalenabrechnung. HP liefert so eine zuverlässige Infrastruktur für das Daten-, Qualitäts- und Kostenmanagement im Gesundheitswesen. ZLE sorgt für den reibungslosen Datenaustausch zwischen vorhandenen und neuen Fachbereichslösungen in Echtzeit und bildet gleichzeitig alle relevanten Informationen in einem zentralen Datenspeicher ab. Das erlaubt eine ganzheitliche Sicht auf Patienten- und Klinikdaten und unterstützt so das Klinikmanagement. Dieser Ansatz ermöglicht medizinischen Einrichtungen, eine durchgängige IT-Infrastruktur aufzubauen und den optimalen Nutzen aus ihren vorhandenen Fachbereichslösungen zu ziehen. Gleichzeitig können sich Software-Anbieter auf die funktionale Weiterentwicklung ihrer Fachbereichslösungen konzentrieren.

Wesentlicher Bestandteil der ZLE-Architektur sind die NonStop Server von HP. Die Server sind konsequent auf die Anforderungen neuer Datenbanken und Decision-Support-Applikationen ausgelegt und sorgen für permanente Systemverfügbarkeit. Anwender können Bandbreite und Leistung je nach Anforderung skalieren. Darüber hinaus lassen sich die Systeme einfach verwalten und bei Bedarf flexibel erweitern, um zukünftige Anforderungen abzudecken.

Die Leistungsfähigkeit der ZLE-Architektur von HP ist für zwei IT-Bereiche des Gesundheitswesens von besonderem Vorteil:

· Elektronische Aufzeichnung von Patientendaten
Mithilfe eines Electronic Health Record (EHR)-Systems lassen sich Patientendaten aus verschiedenen Anwendungen, Abteilungen, Kliniken und Regionen zusammenführen. Mit dem System, dem regelbasierte Intelligenz zu Grunde liegt, optimieren und beschleunigen Krankenhäuser ihre Arbeitsabläufe, verringern die Schreibarbeit und vereinfachen die Zahlungsabwicklung. Darüber hinaus profitieren ihre Patienten davon, dass den Ärzten und Pflegern stets vollständige Informationen zur Verfügung stehen. Dies optimiert die medizinische Versorgung.

· Clinical Decision Support (CDS)
Clinical Decision Support knüpft nahtlos an die Funktionen von EHR an. Das CDS-System verbindet die Informationen aus Patientenakten, Abrechnung, Qualitätsmanagement und Fachbereichslösungen. Diese Informationen helfen medizinischen Einrichtungen, ihre Arbeitsweise zu analysieren und zu optimieren.

Neue Wege in der Krebsforschung – Das Cancer Phenotype Project

Das Cancer Phenotype Project ist eine Initiative von HP und den Partnern Scientia, Capital Technology Information Services und MDS: Ziel ist es, die vielfältigen Informationen aus Krebsforschung und Behandlungspraxis zusammenzutragen, zu verdichten und auf dieser Basis neue Ansätze für die Vorsorge, Diagnose und Behandlung zu finden. Am Cancer Phenotype Project sind derzeit etwa 20 Krebszentren aus den USA beteiligt.

Eine Vielzahl von Berufsgruppen beschäftigt sich mit der Krankheit Krebs. Dazu gehören Onkologen, Wissenschaftler und Forscher, Experten für Biopharmazie sowie IT-Spezialisten. Mithilfe des Cancer Phenotype Project wird es in Zukunft möglich sein, die Informationen dieser Gruppen zusammenzuführen und so neue Erkenntnisse zu gewinnen. Beispielsweise lassen sich Wirkungsdaten von Arzneimitteln für Langzeitstudien und die klinische Erprobung neuer Medikamente nutzen. Darüber hinaus ist es möglich, den Einfluss externer Faktoren auf das Krebsrisiko gezielt zu untersuchen und dadurch die Krebsvorsorge entscheidend zu verbessern.

Das Engagement für das Cancer Phenotype Project bietet HP die Möglichkeit, an der Entwicklung einer faszinierenden neuen IT-Disziplin mitzuwirken und gleichzeitig in einen lukrativen Markt einzusteigen. Weltweit werden jährlich etwa 30 Milliarden US-Dollar für die Behandlung von Krebspatienten ausgegeben. Hinzu kommen etwa fünf Milliarden US-Dollar für das Entwickeln und Vermarkten neuer Therapien. Experten vermuten, dass das Marktvolumen bis ins Jahr 2020 auf 500 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.

Wireless Clinic in der Praxis

Ein Praxisbeispiel für IT im Gesundheitswesen bietet das Evangelische Krankenhaus Königin Elizabeth Herzberge (KEH) in Berlin. Die Einrichtung setzt auf HP Wireless Clinic, eine einheitliche Plattform, auf der Anwendungen für die Logistik, die medizinische Versorgung und die Krankenpflege auf iPAQ-Handhelds und Tablet PCs bereitgestellt werden. Mithilfe der drahtlosen Übertragungstechnik stehen im gesamten Krankenhaus aktuelle Informationen zur Verfügung, um die medizinischen Entscheidungen zu unterstützen, Arbeitsabläufe reibungslos zu gestalten und die Überwachung der Behandlungsergebnisse sicherzustellen.
Weitere Informationen zu dem Praxisbeispiel finden Sie unter http://h40047.www4.hp.com/...

Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen

Wie lässt sich eine Balance herstellen zwischen moderner Hightech-Medizin und einem finanzierbaren Gesundheitswesen, das die Gesundheit des Menschen in den Mittelpunkt stellt? Über diese und weitere Fragen werden international renommierte Referenten am 7. und 8. Juli 2004 auf der Konferenz „Die Zukunft der Medizin“ im Kongresszentrum in Heidelberg diskutieren.

HP zeigt im Rahmen der begleitenden Ausstellung anhand neuer Lösungen, welche Perspektiven innovative IT für das Gesundheitswesen eröffnet. Zusätzlich beteiligt das Unternehmen sich bei der Ausrichtung der Konferenz als Ausstatter für die gesamte drahtlose Tagungstechnik.

Mitarbeiter von HP stehen Ihnen gerne für weitere Informationen zu den verschiedenen IT-Lösungen an dem HP Stand im Ausstellungsbereich zur Verfügung.

Für Journalisten besteht die Möglichkeit, sich für den Kongress zu akkreditieren: Interessierte Journalisten können sich mit der angehängten Faxantwort direkt bei den Konferenzausrichtern Burda Akademie und Hubert Burda Health anmelden oder direkt unter
http://www.future-healthcare.de/...
für die Konferenz akkreditieren.

Weitere Informationen zur Konferenz und dem Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.future-healthcare.de

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Klaus Höing
PR Manager TSG
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