Uni Zürich und InterSystems stellen neuen Weg beim Dokumentenmanagement vor

Text Native Database Extension (TeNDaX) eröffnet neue Möglichkeiten kollaborativer Textverarbeitung
(PresseBox) (Darmstadt/Zürich, ) Premiere für TeNDaX: InterSystems und das Institut für Informatik (IFI) der Universität Zürich haben erstmals ihr Projekt für kollaboratives Textmanagement vorgestellt. Dozenten, Studenten und Experten von InterSystems verdeutlichten in einer Reihe von Vorträgen, einem Planspiel, Live-Demonstrationen und Workshops die Funktionsweise von TeNDaX, welches in den letzten zwei Jahren im von Prof. Dr. Klaus R. Dittrich geleiteten Forschungsbereich Datenbanktechnologie am IFI entwickelt wurde. Der inzwischen durch eine Patentanmeldung geschützte Ansatz von TeNDaX speichert jedes Zeichen eines Dokuments als eigenes Objekt im Datenbank-Managementsystem Caché von InterSystems. So können mehrere Anwender gleichzeitig einen Text bearbeiteten, wobei durch Meta-Daten die Informationen über Autoren, Datenherkunft, Datenschutz und Workflows innerhalb eines Dokuments verwaltet werden.

“Zwischen der unternehmerischen Bedeutung von in Dokumenten gehaltener Information und deren datentechnischer Behandlung klafft eine große Lücke. Manchmal ist es einfacher, Zugang zu einem Text zu finden, den ein Jugendlicher in Neuseeland geschrieben hat, als zur aktuell gültigen Version eines Dokuments vom Kollegen am Nebentisch", sagt Dr. Thomas Hodel, TeNDaX-Projektleiter beim Institut für Informatik der Universität Zürich. “Mit TeNDaX erforschen wir jetzt auf Grundlage von Caché eine zuverlässige und zeitgemäße Form der Textverarbeitung, die auch kollaboratives Arbeiten an Texten ermöglicht."

Die TeNDaX-Anwendung ist nach einer 3-Tier-Architektur aufgebaut und besteht aus einem Datenbank-Managementsystem, einem Applikationsserver und einer Präsentationsebene. Das Kernstück der Anwendung, die Speicherebene, enthält die gesamten Zeichen aller Texte und die damit verbundenen Informationen, etwa für die Authentifizierung, Datenherkunft, Textformate, Archivierung oder Metadaten. Die Geschäftslogikebene fungiert als Schnittstelle zwischen der Datenbank und den kollaborativen Textverarbeitungsanwendungen und enthält einen Applikationsserver, einen Web Server und eine Real-Time-Komponente. Die Präsentationsebene schließlich bietet einen JAVA-basierten Texteditor, der in einem weiteren Teilprojekt an die OpenOffice-Produktgruppe angebunden werden soll.

Da bei der textnativen Speicherung jedes Zeichen zum Objekt wird, ist für TeNDaX ein Datenbank-Managementsystem erforderlich, das sowohl eine große Menge Daten schnell verarbeiten kann als auch über einen objektorientierten Datenzugriff verfügt. Mit seiner Unified Data Architecture mit gleichzeitigem Objekt- und SQL-Zugriff bietet Caché von InterSystems hierfür eine ideale Grundlage.

“Im TeNDaX-Projekt kann Caché die ganze Palette seiner Funktionalitäten beweisen, von der Anwendungsentwicklung bis zur Datenverwaltung", sagt Michael Ihringer, Marketing Director Central and Eastern Europe bei InterSystems. “Dass InterSystems die technologische Grundlage eines neuen, innovativen Text-Speichersystems bereitstellen kann, macht uns natürlich stolz, zumal es auch unserer Firmenpolitik entspricht, Universitäten bei ihren Forschungsaufgaben aktiv zu unterstützen."

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