Datensicherung an der ETH Zürich

Die Backup- und Restore-Software Retrospect für Windows und Macintosh schützt Forschungsergebnisse und Informationen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
(PresseBox) (Walnut Creek, Kalifornien, ) Viele Universitäten setzen auf die Backup- und Restore-Software Retrospect von Dantzâ Development Corporation, um die Sicherheit ihrer Daten zu gewährleisten. Auch an der renommierten technisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten ETH Zürich ist Datensicherung ein wichtiges Thema. Die ETH Zürich verfügt über mehr als 40 Server-Lizenzen und sichert damit die Daten vieler Institute, beispielsweise in den Bereichen Physik, Architektur, Informatik, Geologie oder den Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften.


Datensicherung am Institut für Quantenelektonik

Thilo Stöferle ist für die Datensicherung einer 12-köpfigen Arbeitsgruppe am Institut für Quantenelektronik des Departements Physik verantwortlich. Seit einigen Monaten setzt er Retrospect Single Server 6.5 für Windows von Dantz Development Corporation zur Sicherung des Netzwerks von Desk- und Laptops ein, nachdem eine zerstörte Festplatte mit ungesicherten Daten einer Dissertation unter erheblichem (Kosten-) Aufwand wiederhergestellt werden musste. Dem von Thilo Stöferle konzipierten Skript zu Folge erstellt Retrospect seither täglich in der Mittagszeit ein automatisches inkrementelles Backup des Netzwerks. Bei den Daten handelt es sich um die Dokumentation und Auswertung von Versuchen im Rahmen von Dissertationen und Forschung, Konstruktionszeichnungen mit CAD oder Graphikdateien. Das Datenvolumen beträgt pro Monat 30 Gigabytes. Einmal pro Monat erstellt Retrospect ein komplettes Backup sämtlicher Daten der Arbeitsgruppe. Seit der Implementierung vor einem halben Jahr musste keine Datei wiederhergestellt werden.


Archivierung und Datensicherung am Departement für Informationstechnologie Das Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik (D-ITET) setzt Retrospect im Macintosh-Bereich zur Datensicherung ein. Das Departement gilt weltweit als eines der führenden ingenieurwisschenschaftlichen Institutionen und gehört mit einem Mitarbeiterstab von mehr als 400, darunter rund 25 Professoren, zu den großen Departements der ETH.


Die IT-Support-Gruppe (ISG.EE) ist für die Betreuung der IT-Infrastruktur des Departements und für die Unterstützung der Studenten und Mitarbeiter bei der Benutzung dieser Einrichtungen verantwortlich. 1995 befand ISG.EE den Einsatz einer professionellen Software für die Datensicherung von Macintosh-Stationen als notwendig. Der Umfang der Betriebssysteme und das Datenvolumen waren stark angestiegen, ein Backup auf Tapes wurde somit unumgänglich. ISG.EE entschied sich für die Backup- und Restore-Software Retrospect für Macintosh von Dantz. Für die Softwarelösung sprach die Expertise des Unternehmens im Macintosh-Bereich. „Es gab im Macintosh-Bereich keine Alternative zu Dantz", äußert sich ISG.EE-Mitarbeiter Dr. Christian Lukasczyk. "Wir benötigten für das Departement und die zahlreichen Institute eine Software, die netzwerktauglich ist und den Backup-Prozess automatisch und zeitsparend durchführen kann. Zudem muss die Software ein vollständig zerstörtes System wiederherstellen können. Retrospect entsprach den Anforderungen.“


Die komplette Systemlandschaft des Departements besteht aus rund 1.000 Workstations und PCs sowie circa 30 Servern. Server und PCs laufen unter Intel/Windows, Intel/Linux, Sun/Solaris und Apple/MacOS. Derzeit arbeitet ISG.EE mit Version Retrospect 5.1 für Macintosh und sichert damit eine Datenmenge von rund 50 Gigabytes. Bei den Daten handelt es sich neben Word- und Filemakerfiles vorrangig um Film- und Multimediadateien. Roya Soleymani Kohler, am Departement für Mac OS verantwortlich, hat sich für folgende Backup-Strategie entschieden: Jedes halbe Jahr wird ein vollständiges, neues Backup aller Daten durchgeführt. Jede Nacht erstellt Retrospect ein inkrementelles Backup der ausgewählten Maschinen, das rund anderthalb Stunden dauert. Prinzipiell kann Frau Soleymani Kohler wählen, ob sie einzelne Partitionen oder die gesamte Festplatte sichern möchte. Die Daten sendet Retrospect an einen externen Taperoboter, der als Speichermedium für sämtliche Plattformen des Departements fungiert. Dessen Speicher von bis zu 45 Terabytes wird annähernd jedes halbe Jahr ausgenutzt, geleert und wieder neu gefüllt. Beim Backup-Prozess kann Retrospect die Daten verschlüsselt übertragen, um sie vor Missbrauch zu schützen.


Datenverlust kann jeden treffen „Die Gründe für plötzlichen Datenverlust am Departement sind vielschichtig. Manchmal löschen unsere Mitarbeiter und Studenten Daten auch versehentlich und so werden wir beinahe täglich gebeten, Dateien wiederherzustellen“, äußert sich Dr. Lukasczyk. „Dank der Snapshot-Funktion gelingt uns das in der Regel schnell.“ Retrospect fertigt Momentaufnahmen (Snapshots) der lokalen Festplatten zum Zeitpunkt des Backups an und liefert so auch ohne das Speichermedium einen Überblick über die gesicherten Dateien. Somit sind die Mitarbeiter von ISG.EE in der Lage, auch frühere Zustände eines Backups betrachten und wiederherstellen zu können.


Totalausfall des Instituts-Servers auf Probe Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat man am Departement den Totalausfall eines Servers simuliert. Das Ziel war, alle notwendigen Schritte durchzuspielen, die für die Wiederherstellung des Originalzustands nach dem Verlust sämtlicher Daten notwendig sind. Da dies zudem innerhalb eines halben Tages geschehen sollte, muss hier ein Backup-Programm zeigen, was es leistet. In einem ersten Schritt setzte man das zum Backup-Programm gehörende CD-Image ein. Mit der CD wird der Server neu gestartet und die separat gesicherte Katalog-Datei wiederhergestellt. Das System inklusive Anwendungen, User-Daten und -Einstellungen kann damit schneller vom Backup-Medium wiederhergestellt werden. „Die Wiederherstellung kostete uns einige Stunden unserer Arbeitszeit. Trotzdem sind diese Tests für uns wichtig, um im Fall der Fälle routiniert vorgehen zu können“, argumentiert Dr. Lukasczyk.

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