CAN-Bus-Drosseln für hohe Temperaturen

(PresseBox) (München, ) Verschärfte EMV-Anforderungen der Kfz-Hersteller, eine größere Anzahl an elektrischen Applikationen und ein höherer Vernetzungsgrad in den jetzigen und zukünftigen Fahrzeuggenerationen führen zu einem immer höheren Bedarf an CAN-Bus-Drosseln. Der Einsatz dieser Drosseln wird notwendig, um die Störaussendung des Netzwerks zu minimieren und eingestrahlte Störungen für die einzelne Applikation zu unterdrücken. Die breitbandige Bedämpfung von asymmetrischen Störungen (common mode) kann durch die verschiedenen Induktivitätswerte der Drosseln je nach Bedarf eingestellt werden. Drosseln mit Sektorwicklung und höherer Streuinduktivität wirken speziell auf symmetrische Störungen des Datensignals (differential mode) und eventuell damit verbundene Störungen des Radiosignals. Mit CAN-Bus-Drosseln in diversen Baugrößen und Technologien wird EPCOS diesem Bedarf gerecht. Um dieses Spektrum noch zu erweitern, hat EPCOS in der Baugröße EIA 1812 jetzt weitere neue Typen der Serie B82789 entwickelt, die auch höchsten Temperaturanforderungen der Automobilindustrie gerecht werden. Diese neuen Typen können bis zu einer Umgebungstemperatur von 150 °C eingesetzt werden. Damit steht dem Einsatz im motornahen Bereich nichts mehr im Wege. Motor- und Getriebesteuerungen, sowie ABS oder elektrische Lenkhilfe sind hier nur als einige wenige Beispiele zu nennen. Wie schon zuvor für die Standardversion wird auch jetzt der Induktivitätsbereich von 11 µH bis 100 µH abgedeckt. Die neue Bestellnummer lautet B82789xxxxxH1 für Bauteile mit vergoldeten Anschlüssen und B82789xxxxxH2 für Bauteile mit verzinnten Anschlüssen. Die Qualifikation gemäß AEC Q200 für den Einsatz in der Automobil-Elektronik ist gestartet. Muster sind sofort erhältlich. Mustersets für die Familie B82789 stehen unter der Bestellnummer B82789X1 mit den Werten 22 µH in Sektorwicklung, sowie 51 µH und 100 µH in Bifilarwicklung in der Hochtemperaturversion zur Verfügung.

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Christoph Jehle
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