Positive Beurteilung durch Evaluierungs-Kommission der Leibniz-Gemeinschaft

"FIZ Karlsruhe bietet herausragenden Service für Wissenschaft und Wirtschaft"
(PresseBox) (Berlin, Bonn, Karlsruhe, ) Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat dem Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe "hohe Qualität und überregionale Bedeutung" bescheinigt und daher Bund und Ländern die Weiterführung der Förderung empfohlen. "FIZ Karlsruhe leistet als wichtigster Anbieter naturwissenschaftlicher und technischer Fachinformation im deutschsprachigen Raum einen herausragenden Service für Wissenschaft und Wirtschaft." Auch auf europäischer und internationaler Ebene nehme FIZ Karlsruhe, insbesondere mit seinen Partnern im STN-Verbund, eine bedeutende Position ein. Die 80 außeruniversitären Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft werden in regelmäßigen Abständen durch deren Senat evaluiert. Seine Beurteilungen und Empfehlungen bilden die Grundlage für die Entscheidung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung über die weitere Förderung durch die öffentliche Hand.

FIZ Karlsruhe ist auf dem internationalen Fachinformationsmarkt für Naturwissenschaft und Technik nach Ansicht der Gutachter zurzeit gut positioniert. Um ihre Wettbewerbsposition langfristig halten und stärken zu können, müssten FIZ Karlsruhe und die übrigen öffentlich geförderten Informationsdienstleister künftig verstärkt miteinander kooperieren. Ressourcen und Leistungen müssten gebündelt und vernetzt werden, empfehlen die Experten. In diesem Prozess, der laut Bewertungsbericht "langfristig zu einem europäischen Kompetenzzentrum für naturwissenschaftliche und technische Fachinformation führen sollte", komme FIZ Karlsruhe eine Antriebs- und Koordinierungsfunktion zu.

Die Geschäftsführung von FIZ Karlsruhe sieht das positive Evaluierungsergebnis als Bestätigung ihrer Strategie, FIZ Karlsruhe neu zu positionieren: "Wir treiben diesen Prozess bereits seit einigen Monaten mit höchster Priorität aktiv voran und sind bereit, eine zentrale Rolle zu übernehmen. Im ersten Schritt wird auf der Grundlage einer gemeinsamen Strategie eine enge Kooperation mit dem FIZ Chemie Berlin realisiert, zu der wir bereits im Juni dieses Jahres einen Letter of Intent unterzeichnet haben", hebt die Geschäftsführerin Sabine Brünger-Weilandt hervor.

Andreas Barth, Direktor Online-Service bei FIZ Karlsruhe, ergänzt: "Strategische Kooperationen, zum Beispiel mit multidisziplinären Netzwerken, stellen einen zentralen Aspekt unserer Neuausrichtung dar. Seit 20 Jahren beweist der Erfolg unseres größten Geschäftsbereichs - des wissenschaftlich-technischen Informationsnetzwerks STN International - welche Chancen in strategischen Allianzen liegen. Hier knüpfen wir an, um weitere Partnerschaften einzugehen und aktiv aufzubauen, vor allem auch in der Zusammenarbeit mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen." Die Gutachter haben die Partnerschaft, die FIZ Karlsruhe mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Entwicklung einer Open-Access-Plattform für eine multidisziplinäre Forschungsorganisation eingegangen ist, ausdrücklich begrüßt.

Für die Geschäftsführung von FIZ Karlsruhe sind die Empfehlungen der Evaluierungskommission eine wertvolle Unterstützung in der strategischen Neupositionierung. Angesichts der Anforderungen im internationalen Umfeld kann ein auf lange Sicht konkurrenzfähiges Kompetenzzentrum für wiss-tech Information nur durch strategische Allianzen der deutschen Informationsdienstleister realisiert werden.

Die Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft finden Sie unter http://www.wgl.de/...

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