Eberhard-Unternehmensgruppe: Pioniergeist überall - auch für die richtige EDV

(PresseBox) (Kloten, ) Als in den Fünfzigern ihre Landwirtschaft dem Flughafenausbau in Kloten weichen musste, erkannten die Gebrüder Eberhard eine neue Chance für sich am Bau. Melioration sowie der erforderliche Wege- und Straßenbau bei der Zusammenlegung kleiner landwirtschaftlicher Flächen brachte erste Aufträge. Mit dem Aushub für die Halle 2 der Flughafenwerft begann 1958 die bis heute währende erfolgreiche Auftragsserie über alle Etappen des Flughafen-Ausbaus.

Vorreiter für eine ökologische Zukunft
Inzwischen ist der Name Eberhard in der Schweiz zu einem Synonym für hohe Qualität und Ökologie im Erdbau, Tief- und Rückbau, Baurecycling, Altlastensanierung geworden. Die Firmen der Unternehmensgruppe erweisen sich dabei als wahre Pioniere. Sie verstehen es, alte und beherrschte Gebiete mit neuen Bedürfnissen, Innovationen und Marktleistungen zu verbinden. Sie wurden so zu den führenden Anbietern in der Altlastsanierung und den dazu gehörenden Aufbereitungstechnologien. Im Baustoffrecycling setzen sie die Maßstäbe. Über 90 % der Kies- und Betonlieferungen sind Recycling-Produkte. Und die Verwendung von RC-Beton erster Güte macht Schule.
Mit viel Engagement, guter Organisation, dem geballten Know How aller Spezialistenteams, einem modernen Maschinen- und Gerätepark und unterstützt durch effiziente Werkzeuge im EDV-Bereich, tragen 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich zu guten Resultaten und zur Steigerung des positiven Images der Unternehmensgruppe bei.
Wir sprachen mit Heinz Eberhard, Leiter Zentrale Dienste und Mitglied der Geschäftsleitung. Er gehört zur zweiten Brüder-Generation, die der Familienunternehmung Eberhard AG, Kloten ihr Gepräge gibt.
Als er Anfang der 80er in die Firma kam, musste er sich z.B. für die Löhne noch der Rechenmaschine bedienen. Später wurden Lohn- und Finanzbuchhaltung zuverlässig von einem externen Rechencenter übernommen. Doch weil eine Daten- und Ergebnisüberwachung nicht ausreichend zeitnah möglich war, fand die EDV direkten Einzug ins Unternehmen.

Die besten Werkzeuge für motivierte Leute
Im Baustoff-Bereich sollte 2000 eine Software für die Fakturierung eingeführt werden. Sehr weitsichtig dachte man schon damals an eine neue EDV-Gesamtlösung für die später geplante Holdingstruktur aller Eberhard Unternehmen. Dafür bot der EDV-Markt in der Schweiz kaum Möglichkeiten. In deutschen Baufachzeitschriften verfolgte Heinz Eberhard seit geraumer Zeit Presseberichte, die das stetig steigende Interesse deutscher und mittlerweile auch schweizer Unternehmen an BAU financials, einer modernen Baubranchenlösung, dokumentierten. Bei der Frutiger AG in Thun und Brunner Erben in Zürich konnten er und einige Mitstreiter sich von den vielfältigen funktionalen Möglichkeiten der Lösung im praktischen Einsatz überzeugen. Das Gesehene und die Erfahrungen der Anwender machten BAU financials und das Systemhaus Henke & Partner, das nach Fusion seit 2002 als Nemetschek Bausoftware GmbH firmiert, zu den Favoriten. Heinz Eberhard begründet: "Es ist eine echte Branchenlösung, die wirklich die Belange des Bauwesens abdeckt. Angefangen von der Finanz-, Lohn- und Anlagenbuchhaltung über die Gerätedisposition und -verwaltung, die Materialwirtschaft bis hin zur voll integrierten Fakturierung der Recycling- und Transportbeton-Lieferscheine durch das Modul TRAB.
Das System stützt sich auf die leistungsfähige Navision-Datenbank. Die Software ist in der Anwendung sehr stabil, leicht begreifbar und äußerst flexibel in den Auswertemöglichkeiten. Man kann vieles in der Ansicht auf dem Bildschirm und für die Ausdrucke selber gestalten. Dafür gibt es sogar ein Designer-Tool. Sehr positiv macht sich bemerkbar, dass eigentlich alles von Grund auf schon in der Programmierung für den Bau angelegt ist. Da ist nichts übergestülpt oder zurecht gebogen.
Und wenn mal Probleme auftreten oder Sonderwünsche zu realisieren sind, spürt man bei Nemetschek den Willen, für den Kunden da zu sein, alles für ihn zu tun. Das ist uns sehr wichtig."

Partner, denen man vertraut
Schon 2001 entschied man die weitere schrittweise Implementierung, begann mit den Schulungen der künftigen Anwender. Für die kleineren Unternehmen der Gruppe startete man mitten im Geschäftsjahr 2002 eine zentrale Finanzbuchhaltung. Die bereits abgelaufenen Monate wurden nacherfasst. Das sei zwar zusätzlicher Aufwand gewesen, aber zugleich die beste Übung. Danach habe man die Software schon gut gekannt. Mit dem Geschäftsjahr 2003 folgte der Start in der Bau AG. Heute ist BAU financials die zentrale Unternehmenssoftware. Und alles, was sonst noch im Unternehmen an Programmen existiert, wie z.B. die Produktionssteuerung der Recyclinganlagen, Rezeptverwaltung der Mischwerke etc. ist über Schnittstellen mit BAU financials vernetzt, tauscht die Daten direkt aus. "Geringst mögliche Redundanz in der zentralen Datenhaltung vermeidet doppelten Pflegeaufwand. Entscheidend ist, dass jeder Anwender die Daten, Auskünfte und Auswertungen ohne großen Aufwand vom System bekommt, wie er sie braucht. Etwa 50 Leute aus den unterschiedlichen Bereichen der Unternehmensgruppe arbeiten jetzt mit BAU financials, von der Geschäftsleitung bis hin zu den Bauführern. Durch die Kostenrechnung sehen sie genau ihre Soll-Werte und Buchungen auf ihre Baustellen. Am Bildschirm kann jeder in der Kostenstelle die Einzelbuchungen anklicken und im angezeigten Beleg dann sehen, was dahinter steckt. Sie wissen, welche Größen beeinflussbar sind und was betriebsbedingt ist. So können sie mit ihren Ist-Werten vergleichen und notfalls rechtzeitig steuernd eingreifen. Manche beherrschen das System schon fast intuitiv. Andere meinen noch, das sei nur was für Buchhalter und EDV-Spezialisten. Das kann ich tolerieren. Keiner wird gedrängt. Wer eben noch auf traditionelle Auswertungen in gedruckter Form Wert legt, bekommt die auch von mir", betont Heinz Eberhard. Er vertraut auf die Zeit und den Erfahrungsaustausch. Die Nutzung des Computers setzt sich durch.
"Neben der Kostenträgerrechnung ist mir persönlich die Liquiditätsplanung mit BAU financials sehr wichtig. Eine Vorschau auf die nächsten drei Monate mit allen zu erwartenden Zahlungsein- und -ausgängen bei abgeschätzter Zahlungswahrscheinlichkeit lässt eventuelle Engpässe frühzeitig erkennen. So hat man die Kreditplanung besser im Griff", erläutert Eberhard weiteren Programmnutzen.

Ein Hochregallager am Bau?
"Die Idee kam mit dem Umzug unseres Werkhofes," erklärt er. "Auf möglichst kleiner Fläche rationell Baustoffe, -material, Werkzeuge, Zusatzgeräte, Öl, Ersatz- und Verschleißteile, Installationsmaterial und anderes, wie Wasserpumpen zu lagern, schnell im Zugriff zu haben und bei insgesamt etwa 7000 Artikeln auf 1200 Palettenplätzen nicht die Übersicht verlieren - da bietet sich ein EDV-gesteuertes Hochregal an. Die Steuerung bestimmt und speichert den Lagerplatz, gibt dem Stapler den günstigsten Weg vor. Minütlich werden Veränderungen der Lagermengen von der Lagersoftware mit BAU financials abgeglichen. Jede Auslagerung belastet sofort die Ziel-Kostenstelle oder lässt bei Lieferung an Dritte eine Rechnung erstellen. Eine Teilrücklieferung wird wie ein Einkauf bewertet - interne Leistungsverrechnung eben. Mit dieser Materialbewirtschaftung sind wir flexibel.
Jetzt ist BAU financials in der gesamten Unternehmensgruppe eingeführt. Alles, was wir mit dem System umsetzen wollten, ist geschafft. Nun folgt die Phase, die uns die erwarteten Rationalisierungseffekte bringen wird. Wir sind sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben!"

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