PSI verstärkt Programm zur Strukturverbesserung

Konzernumsatz erreicht 57,2 Mio. Euro (2003: 65,8 Mio. Euro)
(PresseBox) (Berlin, ) EBIT nach Sonderbelastungen bei –8,6 Mio. Euro (2003: –1,3 Mio. Euro)
Programm zur Verbesserung der Umsatz- und Kostenstruktur beschlossen

Der PSI-Konzern hat im ersten Halbjahr 2004 einen Umsatz von 57,2 Mio. Euro (2003: 65,8 Mio. Euro) erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) lag im ersten Halbjahr bei –8,6 Mio. Euro (2003: –1,3 Mio. Euro), das Konzernergebnis bei –8,9 Mio. Euro (2003: –1,1 Mio. Euro). Darin enthalten sind eine einmalige Belastung von 4,2 Mio. Euro aus einem Rechtsstreit aus dem Jahr 2000 und ein Ausfall erwarteter Lizenzerlöse im Bereich Telekommunikation in Höhe von 1,2 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl verringerte sich zum 30. Juni auf 1.144 (30. Juni 2003: 1. 242).

Das Segment Netzmanagement (Energie, Telekommunikation, Verkehr) litt erneut unter verzögerten UMTS-Investitionen und bestehenden Unsicherheiten über die Regulierung des Gasmarkts. Das Geschäftsfeld Elektrische Energie entwickelt sich wieder sehr positiv. Der Umsatz im Netzmanagement verringerte sich im ersten Halbjahr um 13,6% auf 30,4 Mio. Euro (2003: 35,2 Mio. Euro), das operative Ergebnis verschlechterte sich auf –1,9 Mio. Euro (2003: 1,6 Mio. Euro). Im Segment Produktionsmanagement (Industrie, Logistik) verringerte sich der Umsatz um 10,7% auf 19,9 Mio. Euro (2003: 22,3 Mio. Euro). Das operative Ergebnis verschlechterte sich um 0,4 Mio. Euro auf –2,8 Mio. Euro (2003: –2,4 Mio. Euro). Im Informationsmanagement (Behörden, Dienstleister) reduzierte sich der Umsatz um 17,2% auf 6,9 Mio. Euro (2003: 8,4 Mio. Euro), während sich das operative Ergebnis um 3,3 Mio. Euro auf –3,8 Mio. Euro verschlechterte (2003: –0,5 Mio. Euro). Ohne den Effekt aus dem Rechtsstreit entspricht dies einer Verbesserung auf –0,3 Mio. Euro.

Der Auftragseingang stieg nach einem schwachen Verlauf in den Monaten April und Mai im Juni wieder deutlich an und erreichte in den ersten sechs Monaten 61 Mio. Euro. Zum Anfang des dritten Quartals stabilisierte sich der positive Trend des Vormonats: Im normalerweise schwachen Monat Juli lag der Auftragseingang mit 9 Mio. Euro etwa 20% über dem Vorjahreswert.
Mit 68 Mio. Euro lag der Auftragsbestand am 30. Juni etwa 1 Mio. Euro über dem Jahresendwert. Die Eigenkapitalquote des Konzerns lag am 30. Juni 2004 bei 36%. Die Liquidität von 11,6 Mio. Euro zum 30. Juni 2004 (2003: 20,4 Mio. Euro) wird im Verlauf des zweiten Halbjahrs voraussichtlich wieder ansteigen.

Zur Nutzung der Synergiepotenziale im Informationsmanagement wurden die Aktivitäten dieses Segments in einer Gesellschaft zusammengefasst. Auch im zweiten Quartal hat PSI den Aufbau des Leitsystem-Geschäfts im Informationsmanagement fortgesetzt und hier weitere Fortschritte erzielt. Im dritten Quartal wird die neue PSIpenta-Version 7 in den Markt eingeführt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projekte auf Basis der neuen Netzmanagementprodukte für den Mobilfunk- und Gasmarkt zum Ende des zweiten Quartals wurden die Voraussetzungen für eine bessere Geschäftsentwicklung in den Bereichen Telekommunikation und Gas geschaffen.

Im Rahmen des Programms zur Strukturverbesserung wird PSI verstärkt auf die Verbesserung der Umsatz- und Kostenstruktur hinarbeiten. Ziele des Programms sind die Erhöhung des Wartungsanteils an den Umsätzen auf 20% und die Erhöhung des Exportanteils. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand daher einen Umsatz von 120 Millionen Euro und spätestens im vierten Quartal ein positives Ergebnis.

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Investor Relations und Kommunikation
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