Avaya verzeichnet starkes drittes Quartal und meldet Gewinnsprung

Deutliche Steigerung des Gewinns und des Cash-Flows
(PresseBox) (München, ) Die Avaya Inc. konnte im dritten Quartal des Fiskaljahres 2004 (Ende: 30. Juni 2004) einen Gewinn in Höhe von 61 Millionen US-Dollar oder 13 US-Cents pro Aktie (gewichteter Wert) verbuchen*. Im vergleichbaren Berichtszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete der Anbieter von Kommunikationssystemen und -anwendungen sowie Dienstleistungen für Geschäftskunden lediglich acht Millionen US-Dollar oder zwei US-Cents pro Anteilsschein. Der Gewinn aus fortlaufender Geschäftstätigkeit („Continued Operations“) betrug 58 Millionen US-Dollar oder 12 US-Cents pro Aktie. Ohne Einmaleffekte, die aus dem Rückkauf gesicherter Schuldverschreibungen resultieren, lag der Gewinn bei 16 US-Cents pro Anteilsschein. Das dritte Quartal des Fiskaljahres 2003 schloss der Konzern noch mit einem Verlust von 3 Millionen US-Dollar oder einem US-Cent Verlust pro Aktie ab. Berücksichtigt wurde hierbei ein Gewinn in Höhe von drei US-Cents pro Aktie, der mit der Tilgung von Verbindlichkeiten und dem Verkauf von Vermögenswerten in Zusammenhang stand. Mit den jetzt vermeldeten Ergebnissen steigerte Avaya erneut und damit zum sechsten Mal in Folge seinen Quartalsgewinn. Diese positive Entwicklung stützt sich auf die guten Zahlen sämtlicher drei Geschäftsbereiche. Auch in punkto Umsatz verzeichnete der Hersteller mit 1,016 Milliarden US-Dollar gegenüber 929 Millionen US-Dollar im gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres einen Zuwachs von neun Prozent.


Höherer Umsatz bei gleichzeitig niedrigeren Kosten

Insgesamt stieg der Umsatz und die Bruttogewinnspanne von Avaya, gleichzeitig gelang es dem Unternehmen die allgemeinen Vertriebs- und Verwaltungskosten („Selling General and Administrative Expenses / SG&A) zu senken. Daraus ergab sich ein Betriebsgewinn in Höhe von 92 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer sequentiellen Zuwachsrate von 53 Prozent. Die Umsatzrendite belief sich auf neun Prozent des Ertrags. Der aus fortlaufender Geschäftstätigkeit erzielte Cash-Flow lag im dritten Quartal des Fiskaljahres 2004 bei 215 Millionen US-Dollar. Die Bruttogewinnspanne veränderte sich über die vergangenen Jahre hinweg um fünf Prozent und beträgt heute 48 Prozent. Die für allgemeine Vertriebs- und Verwaltungstätigkeiten anfallenden Kosten bezifferte Avaya mit 30 Prozent des Umsatzes. Damit konnte der Hersteller diese gegenüber dem zweiten Quartal des Fiskaljahres 2004 um zwei Prozentpunkte reduzieren.

„Voice over IP spielt für das Wachstum unseres Unternehmens auch im deutschen Raum eine immer wichtigere Rolle“, freut sich Ralph Kreter, Geschäftsführer von Avaya Deutschland. „Über die vergangenen zwölf Monate hinweg konnten wir unseren Umsatz deutlich steigern. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Unternehmen die Einführung von IP-Telefonie-Lösungen zunehmend als wichtigen Faktor zur Optimierung von Geschäftsprozessen ansehen. Durch die einfache Implementierung in bestehende Telekommunikationsinfrastrukturen und die damit einhergehende Möglichkeit schrittweise auf die neue Technologie zu migrieren, greifen viele Kunden auf Avaya-Produkte zurück.“

Das ersten drei Quartale des Fiskaljahres 2004 im Überblick

In den vergangenen neun Monaten des Geschäftsjahres 2004 erwirtschafte Avaya Einnahmen in Höhe von 2,993 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von sechs Prozent im Vergleich zu den 2,852 Milliarden US-Dollar Umsatz, die der Konzern im vergleichbaren Berichtszeitraum des Fiskaljahres 2003 erzielte. Der Gewinn des Konzerns aus den fortgeführten Geschäftsfeldern betrug in den vergangenen drei Quartalen zusammengenommen 191 Millionen US-Dollar oder 42 US-Cents pro Aktie (gewichteter Wert). Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verzeichnete das Unternehmen hier noch einen Verlust in Höhe von 183 Millionen US-Dollar oder 49 US-Cents pro Aktie.

In den ersten drei Quartalen des Fiskaljahres 2004 betrug der Gewinn unter Berücksichtigung der Erlöse aus den aufgegebenen Geschäftsfeldern 196 Millionen US-Dollar (43 US-Cents pro Aktie, gewichteter Wert). Im Vorjahr wies der Hersteller bei dieser Bilanzposition noch einen Nettoverlust in Höhe von 154 Millionen US-Dollar oder 41 US-Cents pro Anteilsschein aus.

„Die Ergebnisse des jetzt abgeschlossenen Quartals beweisen, dass Avaya auf dem richtigen Weg ist. Wir arbeiten profitabel und sind bestens am Markt positioniert. Somit sind die Grundvoraussetzungen für ein weiteres gesundes Wachstum erfüllt“, so Garry K. McGuire, Chief Financial Officer und Senior Vice President Corporate Development Avaya. „Unser Cash-Flow belief sich im dritten Quartal auf 215 Millionen US-Dollar und unser Barvermögen stieg über die vergangenen Jahre hinweg auf 1,5 Milliarden US-Dollar an. Auch unsere Netto-Barmittel nahmen sequentiell um 19 Prozent zu und schlagen inzwischen mit 939 Millionen US-Dollar zu Buche. In diesem Quartal leisteten wir zudem einen freiwilligen Beitrag zu unserer Betriebsrente, um auf diese Weise in Zukunft finanziell flexibler zu sein. Außerdem konnten wir unsere Verbindlichkeiten von Jahr zu Jahr - insgesamt um 41 Prozent – auf heute 584 Millionen US-Dollar verringern. Zusammengenommen lasst sich sagen, dass wir unsere Bilanzwerte kontinuierlich verbessern und damit unsere Bonität weiter stärken.“

Prognose

Avaya geht mit verhaltenem Optimismus davon aus, dass das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2004 - typischerweise das stärkste im Jahr hinsichtlich Erlös und Gewinn – historischen Mustern entsprechen wird. Trotz der nach wie vor unsicheren Marktlage, einem nur schwachen wirtschaftlichen Wachstum und einer anhaltenden Inflation, blieb das Beschäftigungsniveau bei dem Hersteller konstant. Diese Kennziffer stellt einen der wichtigsten Indikatoren dar, sobald es um die Einschätzung der Wachstumsaussichten geht. Avaya erwartet, dass die Verbesserungen der Bruttogewinnspanne weitestgehend aufrecht erhalten werden können, obwohl dieser Wert von Quartal zu Quartal Schwankungen unterliegt und stark von verschiedenen Faktoren abhängt. Hierzu zählt die Zusammensetzung der Umsätze, der verkauften Produkte und das Verhältnis zwischen direkten und indirekten Vertriebskanälen. Avaya gab an, dass auch künftig Kosten und Ausgaben einer genauen Überprüfung unterzogen werden. Jedoch rechnet der Anbieter im vierten Quartal mit höheren Vertriebskosten auf Grund der üblicherweise zum Jahresende ansteigenden Zahlungen von Verkaufsprovisionen. Darüber hinaus kalkuliert der Konzern geringfügige steigende Marketing-Ausgaben für Aktivitäten ein, die dazu dienen sollen, den Marktanteil auszubauen und die Positionierung der Marke zu stärken.


* In der Bilanzposition „Discontinued Operation“ (aufgegebene Geschäftsfelder) ausgewiesener Wert. Das gemeldete Ergebnis berücksichtigt Erlöse, die aus der im zweiten Geschäftsquartal erfolgreich abgeschlossenen Veräußerung der Netzwerksparte (Connectivity Solutions) an das Unternehmen CommScope resultieren. Ebenso zählen hierzu Erträge, die aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen des 2003 übernommenen Vertriebspartners Expanet stammen.

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