Versicherungen können mit Internet-Schadensmanagement 9 Mrd. Euro sparen

(PresseBox) (Stuttgart, ) Die Versicherungswirtschaft in Deutschland könnte mit dem Einsatz von Internet-Portalen beim Schadensmanagement rund 9 Milliarden Euro jährlich einsparen. Dieses Resümee zieht der auf Geschäftsprozessportale spezialisierte Softwarehersteller abaXX Technology AG aus einer Serie von Projekten bei namhaften Versicherungsgesellschaften. Erfahrungen haben gezeigt, dass sich mit einem Webportal für das Schadensmanagement die Aufwandsquote und die Geschäftsprozesskosten bei der Bearbeitung von Schadensfällen um rund 20 Prozent reduzieren lassen. Der einzelne Sachbearbeiter kann in kürzerer Zeit mehr Fälle bearbeiten, hat die Praxis erwiesen. Angesichts von Gesamtaufwendungen für Schäden von rund 43 Mrd. Euro im letzten Jahr (Quelle: Gesamtverband der Versicherer) bei knapp 300 Gesellschaften ergibt eine Reduzierung um 20 Prozent eine Kostenersparnis von knapp 9 Mrd. Euro. Jede einzelne Versicherungsgesellschaft könnte demnach durch Internet-Schadensmanagement im Durchschnitt mehr als 30 Mio. Euro im Jahr einsparen.

Elektronische Schadensakte für Versicherungen

Im Idealfall umfasst das Schadensmanagementportal eine elektronische Schadensakte, die flexibel erweiterbar ist. Im Portal werden alle für die Bearbeitung des Schadenfalls relevanten Daten aus den unterschiedlichen Systemen (Vertrag, Schaden, Partner etc.) zusammengeführt. Die aktive Einbeziehung von Schadensdienstleistern wird unterstützt. Alle Beteiligten erhalten über das Portal Zugang zu den für sie notwendigen Informationen. Das Senden und Empfangen von Nachrichten kann je nach Rolle - interner Mitarbeiter, Externer - auf unterschiedlichen Wegen von der Netzanbindung bis zum E-Mail erfolgen. Durch die automatische Verarbeitung und Verteilung von Nachrichten im Versicherungsunternehmen lässt sich eine erhebliche Kostenreduzierung erzielen. Dabei werden Standardfälle in Standardgeschäftsprozessen so weit automatisiert wie möglich bearbeitet, während das Portal für Sonderfälle etwa bei Betrugsverdacht oder bei Massenereignissen wie Hagelschäden flexibel veränderbar und erweiterbar ist. Auch die Einbindung von Systemen zur möglichst frühzeitigen Betrugserkennung während der Schadensabwicklung stellt einen wichtigen Vorteil dar.

Sachbearbeiter hat alle Daten und Funktionen parat

Um die Milliardeneinsparungen zu erzielen, muss der einzelne Sachbearbeiter das für die Schadenfallbeurteilung benötigte Wissen auf Knopfdruck parat haben, zum Beispiel die aktuelle Rechtsprechung. Die Software sollte dem Sachbearbeiter außerdem Funktionen zur Terminplanung unter Einbeziehung aller Beteiligten wie Gutachter, Versicherungsmitarbeiter, Werkstatt, Versicherungsnehmer und Geschädigter bieten.

Als Hauptvorteil neben der Kostendämpfung wertet abaXX, dass die Prozesshoheit in der Hand der Versicherung verbleibt. Statt nur auf den Kunden zu reagieren, nimmt sie den Schadensfall zügig an und kann auf diese Weise die Dienstleistungen aktiv planen und steuern. Das senkt nicht nur die Bearbeitungskosten, sondern reduziert auch die Assistanceleistungen und macht zudem Zahlungsströme planbar.

In der Praxis fungiert das Internet-Schadensmanagementportal als Brücke und Steuerungsinstrument zwischen Versicherungsmitarbeitern, Anwendungssystemen des Versicherers und den am Schadensprozess beteiligten Dritten. Der interne Sachbearbeiter erhält die Daten, die Funktionen und die Freiräume zum "aktiven Handeln".

Was der Versicherung gut bekommt - Vereinfachung und Automatisierung der Geschäftsprozesse mit Kostendämpfung -, nützt auch dem Versicherungsnehmer. Er profitiert von einer zügigen und reibungslosen Bearbeitung, was aus Kundensicht ein wichtiges Differenzierungskriterium der Versicherungen darstellt.

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