Olympische Spiele und Internetsicherheit

Studie: Drei von fünf Deutschen verfolgen Olympische Spiele im Internet - Nutzer wähnen sich dabei in trügerischer Sicherheit
(PresseBox) (San Jose / München, ) Die Risiken im Internet sind allgegenwärtig. Das bestätigen die Ergebnisse einer neuen Studie, die im Auftrag von Finjan Software durchgeführt wurde. Danach verstärken sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele die Gefahr, zum Opfer von Internet-Schädlingen zu werden.

Eines der zentralen Ergebnisse ist, dass gut 59% der Befragten das Internet nutzen werden, um sich über die kommenden Olympischen Spiele auf dem Laufenden zu halten. Davon werden 92% auf eine der folgenden vier Webangebote surfen: spiegel.de, sportschau.de, t-online.de oder sueddeutsche.de.

"Ein kritisches Ergebnis unserer Studie ist die Tatsache, dass zwei Drittel der Befragten das Surfen im Internet für sicher halten - solange ein Anti-Virus-System und eine Firewall vorhanden ist", erklärt Christian Siegl von Finjan. "Tatsächlich fühlen sie sich besonders geschützt bei der Nutzung von seriösen, alltäglich gebrauchten Websites." Allerdings ist das Risiko, das von aktiven Inhalten bzw. Mobile Code ausgeht (üblicherweise selbstausführende Programme), sehr real. Dieser schadhafte Code kommt aus dem Internet und kann sich ohne die Berechtigung oder auch nur das Wissen des Users auf den PC downloaden.

Schadhafter Code findet sich selbst auf den Webseiten der seriösesten und auf höchste Sicherheit bedachtesten Anbieter. "Die Annahme, dass die neuesten Anti-Virus-Lösungen allein genügend Schutz bieten, ist leider ein Irrglaube", so Siegl. Als Konsequenz davon erkennen immer mehr Firmen die Notwendigkeit einer vielschichtigen Abwehr, welche existierende signaturbasierte AV-Systeme mit den mehr proaktiven verhaltensorientierten Verfahren kombiniert.

Finjan ist der Überzeugung, dass die vermehrte Nutzung wichtiger Internet-Seiten während bedeutender Sport-Veranstaltungen - wie die Olympischen Spiele, die vor der Tür stehen oder die Fußball-WM - eine äußerst anziehende Wirkung auf Hacker, Spammer und andere Urheber bösartigen Contents haben kann. Siegl betont, dass "Unternehmens-Netzwerke der gleichen Bedrohung unterliegen wie Einzelpersonen. Unsere Studie zeigt, dass 36% der Befragten höchstwahrscheinlich den Firmen-PC dazu nutzen werden, die Ergebnisse zu verfolgen. 26% werden ihren Heim-PC, 38% beide Geräte gebrauchen."

Siegl hebt außerdem hervor, dass "eine neue Qualität der Bedrohung durch das Internet entsteht, der wir alle ausgesetzt sind. Ansteigende Internet-Nutzung bringt auch steigendes Gefahrenpotenzial mit, das gilt es zu erkennen. Außerdem dienen die Ergebnisse als Mahnung an Website-Anbieter, jede nur denkbare Vorkehrung zum Schutz ihrer Nutzer zu treffen."

Vital Security von Finjan Software ist die einzige vollständige und integrierte Lösung für das Secure Content Management. In der Suite sind einzelne Best-of-Breed Security-Applikationen zusammengefasst. Gemeinsam wehren sie auf proaktive Weise sich stets wandelnde Sicherheitsbedrohungen ab - nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Durch intelligente Verhaltensanalyse und umfassendes Policy-Management verteidigt Vital Security Unternehmen gegen Malicious Mobile Code und ergänzt so die traditionellen Security-Methoden. Vital Security bietet hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit für Unternehmen jeder Größe - vom kleineren Unternehmen bis zum Konzern mit über 100.000 PC-Arbeitsplätzen.

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