QNX erhält Patent auf innovative Entwicklung im Distributed Computing

(PresseBox) (Hannover, ) QNX Software Systems erhält ein Patent auf seine Distributed-Processing-Architektur, einer entscheidenden Komponente des QNX Neutrino Echtzeitbetriebssystems, und setzt damit neue Maßstäbe für Innovationen im Embedded Computing. Die soeben patentierte Technologie kann sowohl die Kosten als auch die Komplexität von Embedded Computing-Systemen beträchtlich reduzieren. Sie wurde gemeinsam von dem Betriebssystemarchitekten Peter van der Veen und Dan Dodge, CEO von QNX Software Systems, entwickelt.

Weltweit vertrauen tausende von Unternehmen auf QNX Technologie, wenn es um erfolgskritische und lebenswichtige Anwendungen geht, bei denen ein Versagen nicht vorkommen darf. So profitieren neben dem Cisco CRS-1 Carrier Routing System auch die Infotainment-Geräte von Audi, Acura und DaimlerChrysler sowie viele hochpräzise medizinische Instrumente und Geräte von der extrem hohen Zuverlässigkeit und Performance des QNX Echtzeitbetriebssystems.

"Je intelligenter Embedded Systeme werden, desto mehr werden Multiprozessor-Architekturen die Norm. QNX hat diesen Trend bereits früh erkannt und ist als erster Hersteller von Echtzeitbetriebssystemen in der Lage, transparentes Distributed Processing zu unterstützen", so Dan Dodge. "Das Patent belegt, dass wir noch immer der einzige Anbieter dieser innovative Technologie sind. Unsere Kunden können dadurch kostengünstige, hoch skalierbare und fehlertolerante Designs entwickeln – von Multi-Core CPUs bis hin zu leistungsfähigen Internetroutern, die die Rechenleistung von hunderten Prozessoren nutzen."

In einem konventionellen Netzwerk haben Embedded Systeme, wie so viele Daten-Silos, wenig oder gar keine Zugriffsmöglichkeit auf die Ressourcen der anderen Systeme. Diese Situation kann zu einer teuren Replikation von Peripheriegeräten, Speicher und Protocol Stacks führen. Die patentierte QNX Technologie für verteilte Kernel erlaubt Applikationen auf jedem Gerät einen transparenten Zugriff auf die Hardware- und Softwareressourcen jedes anderen Gerät im Netzwerk, ohne dass zusätzlicher Programmieraufwand anfällt. Der Zugriff auf jede entfernte Ressource – etwa eine Netzwerkverbindung, ein Grafikdisplay oder Flash Memory – erfolgt so, als würde sie auf der lokalen CPU laufen.

Diese Transparenz vereinfacht die Entwicklung und Umsetzung lastausgleichender, fehlerunempfindlicher Systeme und vermeidet unnötige Hardware. Folglich können Entwickler heute Systeme kreieren, die sich bei Bedarf nahtlos skalieren lassen. Zudem können Applikationen auf existierenden Geräten nach Einbindung neuer Geräte automatisch deren Systemressourcen erkennen und haben darauf Zugriff, ohne rekodiert oder redesigned zu werden.

Der für seine ausgesprochen hohe Zuverlässigkeit in erfolgskritischen und lebenswichtigen Anwendungen bekannte QNX Neutrino Mikrokernel bietet eine praxiserprobte modulare Architektur, die für Verfügbarkeit der Carrier-Klasse, Skalierbarkeit und dynamische Service-Upgrades optimiert wurde. QNX Neutrino unterscheidet eindeutig zwischen Komponenten wie Treibern, Protocol Stacks, File-Systemen und Applikationen sowie dem Microkernel selbst, so dass System-Upgrades und Software Hotswaps "on the fly" möglich werden – ohne teuere Ausfallzeiten oder Service-Unterbrechungen. Voller Memory-Schutz ermöglicht Fehlerisolation und ein Maximum an Zuverlässigkeit.

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