Neu auf der SYSTEMS 2004: SoftM Suite 2.0

Transparenz in der Supply Chain
(PresseBox) (München, ) Auf der SYSTEMS 2004 präsentiert SoftM erstmals das neue Release 2.0 des ERP-Systems SoftM Suite. Highlights sind zahlreiche neue Supply-Chain-Funktionalitäten, Erweiterungen bei den Analyse- und Bewertungsoptionen sowie die weiter verbesserte Ergonomie. SoftM Suite 2.0 wird im November 2004 zum Vertrieb freigegeben.

Kontrollzentrum Kundenauftrag
Im neuen Kontrollzentrum Kundenauftrag sind die wesentlichen Funktionen zur Auf-tragsbearbeitung in einer Ansicht zusammengefasst. Damit können die verschiedenen Prozess-Schritte der Supply Chain – von der Erfassung bis zur Fakturierung des Auf-trags – von einem zentralen Punkt aufgerufen werden, statt in die jeweiligen Menüs einsteigen zu müssen. Darüber hinaus wurden die Auskunftsfunktionen erweitert. Das Kontrollzentrum bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Sichtweisen und Sortierkriterien für Kundenaufträge: So sind z.B. Anzeigen nach Lieferant, Artikel, Lieferdatum oder Beschaffungsart möglich.

In der Gesamtübersicht „Auftragsstatus“ sind alle relevanten Informationen zu einem Auftrag zusammengefasst: Neben den Basisdaten (die einzelnen Positionen, Liefer-termine etc.) werden dort auch Angaben zum Auftragswert, Infos aus dem Kreditma-nagement (z.B. Kreditlimit) sowie logistische Daten zum Auftrag wie etwa das Gewicht und die Anzahl der Paletten angezeigt.

Gezielt können bestimmte Auftragsstati abgefragt werden: Welche Aufträge befinden sich im Mehrplatzlager oder stehen zur Kommissionierung an? Welche Aufträge befin-den sich aktuell in der Stapelschnittstelle, über die Aufträge aus externen Systemen elektronisch (via EDI, Online-Shop etc.) ins System kommen? Kontextbezogen werden abhängig vom angezeigten Status die entsprechenden Funktionen zur Ausführung angeboten. Werden z.B. zur Fakturierung freigegebene Aufträge gelistet, lassen sich direkt aus dem Kontrollmenü die Funktionen zur Rechnungsstellung für diese Aufträge ausführen.

Erweiterte Chargenverfolgung
Als ERP-System mit Chargenverwaltung bietet SoftM Suite von jeher die Möglichkeit der Rückverfolgung. Diese Funktionalitäten wurden in der neuen Version erweitert und verfeinert. Eine neue Übersicht zeigt zusätzlich zur rückblickenden (historischen) Sichtweise auch vorausschauend die Vorgänge in der Supply Chain an, die von einer Charge betroffen sind. So sind u.a. neue Kundenaufträge, Fertigungsaufträge und Kommissionieraufträge zu sehen, denen die betreffende Charge zugeordnet wurde. Im Fall einer schadhaften Charge unterstützt die neue Übersicht das frühzeitige Eingreifen im Sinne der Produktsicherheit und der Minimierung betriebswirtschaftlichen Scha-dens. Die Fähigkeit zur Chargenrückverfolgung wird u.a. von der EU-Verordnung 178/2002 gefordert, die alle Lebensmittelunternehmen (Vorlieferanten, Hersteller und Handel) ab 01.01.2005 erfüllen müssen.

Unterstützung aktueller Wirtschaftsstandards
Entsprechend den Anforderungen einer Bilanzierung nach dem IAS/IFRS-Standard, der ab 01.01.2005 für alle börsennotierten Unternehmen in der EU gilt, wurde die In-venturbewertung in SoftM Suite 2.0 erweitert. Bei der Lagerbewertung können ver-schiedene handels- und steuerrechtliche Regeln zur Anwendung kommen. Ebenso lassen sich Kriterien wie Alter und Verfallsdatum der gelagerten Artikel berücksichti-gen.

Eine wichtige Funktionalität im Hinblick auf die strengeren Regeln bei der Kreditverga-be (Basel II) ist die Zahlungsverhaltensstatistik. Die damit mögliche Kontrolle des Zah-lungsverhaltens der Kunden liefert einen wichtigen Beitrag zum Risikomanagement und zur Finanzplanung, die von Banken im Rahmen von Basel II von den Kreditneh-mern verlangt werden. Das bestehende Modul wurde in der neuen Softwareversion u.a. um Kundendatenblätter bei der Verbandsabrechnung erweitert.

Web-Reporting mit Beleganzeige
Im Bereich Business Intelligence verfügt SoftM Suite über ein breites Spektrum von Reporting- und Analysefunktionen. Durch die vollständige Integration in die ERP-Anwendungen kann aus der BI-Lösung ein tiefer Drill-down in die operativen Anwen-dungen erfolgen – bis hinunter zur Anzeige des Originalbelegs. Diese kann z.B. bei einer Abweichungsanalyse interessante Einblicke liefern – warum etwa der Deckungs-beitrag bei einem bestimmten Kunden/Artikel gering ist. In Version 2.0 ist die Einzel-beleg-Anzeige auch im webbasierten Reporting-System OnVision möglich. So können solche Detailanalysen jetzt auch über das Internet durchgeführt werden.

Workflow-Integration in Auftrag und Einkauf
Das integrierte Workflow-System von SoftM Suite, der Aufgabenmanager, wurde u.a. um zusätzliche Funktionalitäten für die Auftragsbearbeitung erweitert. So werden beim Erfassen von Aufträgen in bestimmten Fällen automatisch Nachrichten erzeugt – z.B. dann, wenn es sich beim betreffenden Auftrag um einen kommerziellen Entschei-dungsfall handelt, wenn beim Erfassen oder im weiteren Prozessablauf das Kreditlimit überschritten wird oder wenn eine Liefersperre für diesen Kunden besteht. Durch diese Workflow-Integration der Auftragserfassung mit anderen Funktionsbereichen erübrigen sich nachträgliche Prüfungen. Auch im Einkauf kommt der Aufgabenmanager zum Ein-satz. Wenn etwa zur eingegangenen Ware bereits eine Rechnung erfasst ist, erhält der Sachbearbeiter eine entsprechende Nachricht und kann bei der Bearbeitung dieser Nachricht direkt in die Funktion zur Übergabe der Rechnung an die Finanzbuchhaltung verzweigen. Der Aufgabenmanager lässt sich ebenfalls nutzen, um beim Warenzugang z.B. eine Qualitätskontrolle einzuleiten, über die Unterdeckung einer Lieferung zu in-formieren oder die Weiterbearbeitung eines als „wichtig“ definierten Warenzugangs zu veranlassen.

Ergonomie
Zur individuellen Optimierung der Benutzeroberfläche werden in der neuen Version zusätzliche Optionen angeboten. So besteht die Möglichkeit, in der Symbolleiste Schnellaufrufe nicht nur für Informationszugriffe, sondern auch für Bearbeitungsfunk-tionen zur Verfügung zu stellen. Damit kann z.B. ein Sachbearbeiter in der Auftragser-fassung per Knopfdruck in die Stammdatenwartung verzweigen, um etwa eine Adresse zu aktualisieren. Optimiert wurde weiterhin die Doublettenprüfung. Damit lässt sich z.B. im Callcenter aufgrund frei definierbarer Vergleichsfelder schnell prüfen, ob ein Inter-essent bereits im System vorhanden ist.

Erweitert wurde auch die internationale Einsatzfähigkeit von SoftM Suite. So stehen ab Release 2.0 im Bereich der Financials-Anwendungen zusätzliche landesspezifische Funktionen für Belgien und die Niederlande zur Verfügung.

Neue DKS-Version
Ebenfalls im November wird die neue Version V4M2 des Finanzbuchhaltungssystems DKS ausgeliefert. Die Software, die SoftM vor drei Jahren von IBM übernahm und seit-her konsequent weiterentwickelt hat, unterstützt in der neuen Version u.a. die Elektro-nische Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldung (ELSTER) und die Datenbereit-stellung im IDEA-Format gemäß GDPdU. Mit ABB (Automatisches Buchen Bankaus-züge) steht ab November ein neues Zusatzmodul zur Verfügung. Damit wird die Mög-lichkeit geboten, Electronic-Banking-Programme der Banken in die Finanzbuchhaltung zu integrieren. Geldbewegungen wie etwa Kundenzahlungen und Vergütungen, Umbu-chungen, Lastschriften oder Daueraufträge können so automatisch zu Buchungen in der Finanzbuchhaltung führen. Zahlreiche neue Funktionen in V4M2 erleichtern die tägliche Arbeit. So wurde beispielsweise die Selektion von einzelnen Konten oder Kontenbereichen in verschiedene Auswertungsoptionen integriert. Die zusätzlichen Felder im Bereich der Stammdaten eröffnen neue Selektionsoptionen in verschieden-sten Auswertungen.

Kontakt

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Friedrich Koopmann
SoftM Software und Beratung AG
Pressereferent / Investor Relations
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