Trusted-I/O-Device “SafeKeeper” von National Semiconductor macht Personal Computer sicherer

Als erster PC-Hersteller stattet IBM seine Desktop-PCs mit der neuen Sicherheitstechnologie von National Semiconductor aus
(PresseBox) (Fürstenfeldbruck, ) Unter der Bezeichnung SafeKeeper™ hat National Semiconductor zwei Trusted-Input/Output-(I/O) Devices vorgestellt. Dabei handelt es sich um neue Hardwareprodukte, die Motherboards von Desktop- und Notebook-Computern mit Sicherheitsfunktionen ausstatten. PC-Hersteller können damit die Computersysteme ihrer Kunden vor Hackern und Viren schützen.

IBM ist der erste Hersteller, der bestimmte Desktop-Computer-Modelle mit den SafeKeeper-Trusted-I/O-Devices von National ausstattet. „Seit wir im Jahr 1999 erstmals PCs mit integrierten Sicherheitsfunktionen eingeführt haben, hat IBM in der Branche bei der Entwicklung sicherer, managebarer Systeme eine Führungsrolle inne“, sagte Clain Anderson, Program Director of Wireless and Security Solutions bei der IBM Personal Computing Division. „Sicherheit, Verschlüsselung und Passwort-Management sind zentrale Komponenten der ThinkVantage-Technologies von IBM. Sie erleichtern dem Benutzer den Umgang mit seinem PC und schlagen sich für Firmen jeder Größenordnung in geringeren Kosten für das Management der PCs nieder. Die Verwendung des Trusted-I/O-Chips von National Semiconductor in unseren neuen Desktop-Modellen trägt dazu bei, dass die mit dem IBM-Embedded-Security-Subsystem ausgestatteten IBM-Think-Centre-Modelle zu den sichersten Industriestandard-Desktop-PCs auf dem Markt gehören.“

Im Gegensatz zu anderer Sicherheits-Hardware enthalten die Trusted-I/O-Devices von National ein Trusted-Platform-Module (TPM), Super-I/O und eingebettete Firmware zur Implementierung der Industriestandard-Sicherheitsfunktionen der Trusted-Computing-Group. TPMs sind Mikrocontroller, die in PCs und anderen Systemen für die sichere Speicherung von Passwörtern, digitalen Zertifikaten und Chiffrierschlüsseln sorgen. Computersoftware wie das BIOS, das Betriebssystem und die Applikationsprogramme werden durch die nach den Spezifikationen der Trusted-Computing-Group (TCG) hergestellten Bausteine vor nicht autorisierten oder böswilligen Angriffen geschützt. IBM verwendet TPMs seit 1999.

Was spricht für hardwaremäßige Computer-Sicherheitsfunktionen?

In einer Zeit, die von einer wachsenden Sensibilisierung für Sicherheitsbelange geprägt ist und in der wöchentlich neue Berichte über feindliche Angriffe auf PC-Systeme erscheinen, sind Unternehmen und Privatanwender hauptsächlich auf Software angewiesen, um Firmendaten und persönliche Informationen zu schützen. Während softwarebasierte Sicherheitslösungen jedoch nach wie vor empfindlich gegen derartige Angriffe sind, wird das TPM mit den Trusted-I/O-Devices von National in die vorhandene PC-Hardware (Super-I/O) integriert. Indem die Identität des Computers in einem Halbleiterbaustein abgelegt wird, ist es für Außenstehende praktisch unmöglich, wichtige Informationen zu lokalisieren.

Hardware-Lösungen bilden eine solidere Basis für eine sichere Rechner-Infrastruktur als Softwaresysteme allein. Diese Infrastruktur dient als sicherer Speicher für kryptografische oder sensible Daten, authentifiziert einen Host-Computer durch Verifizieren seiner Identität für andere Rechner und stellt Daten für eine zuverlässige und vertrauenswürdige Netzwerkumgebung zur Verfügung.

Wichtige Eigenschaften und Vorteile der Technologie

Die SafeKeeper-Familie von National besteht aus zwei Bauelementen, nämlich den Trusted-I/O-Devices PC8374T-Desktop und PC8392T-Notebook. Beide basieren auf der Embedded-16-Bit-CompactRISC® Core-Technologie von National. Sie werden im System an den Low-Pin-Count-Bus (LPC) angeschlossen, der sich durch seine Lage an den Eingangs-Bausteinen des PC ideal für die Integration dieser Funktion eignet.

Da die neuen Trusted-I/O-Devices pin- und softwarekompatibel zu den aktuellen Super-I/O-Produkten von National sind, ist es dem Systementwickler problemlos möglich ein „Dual-System-Design“ zu konzipieren, das mit beiden Bausteinen bestückt werden kann. Hersteller können dadurch auch ohne zusätzlichen leeren Stecksockel TPM-fähige Systeme entwerfen.

Industriestandards und Partnerschaften

National hat seine Trusted-I/O-Devices nach der Spezifikation TPM 1.1b der Trusted-Computing-Group entwickelt. Die TCG hat diese Spezifikationen gemeinsam mit führenden System-, Halbleiter- und Softwareanbietern erarbeitet, um Standard-Schnittstellen zu schaffen und für Interoperabilität zwischen Hard- und Software zu sorgen. Diese Industriestandard-Schnittstellen geben National die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit Sicherheitssoftware-Entwicklern wie IBM und Wave Systems Corp., sodass die Kunden mehrere Softwarelösungen mit der integrierten Hardware von National nutzen können.

Preise und Verfügbarkeit

Das Desktop-PC8374T-Trusted-I/O-Device von National ist im PQFP-128-Gehäuse umgehend lieferbar und kostet 5,- US-Dollar. Das Notebook-PC8392T-Trusted-I/O-Device wird ab dem vierten Quartal 2004 lieferbar sein und 7,- US-Dollar kosten. Die Preise verstehen sich ab 1.000 Stück. Alle Gehäuse sind auch in bleifreier Ausführung erhältlich. Weitere Informationen stehen unter http://www.national.com/... zur Verfügung.

Lösungen für Desktop und Notebook-Systeme

National Semiconductor bietet als Ergänzung zu CPUs, Chipsätzen und Speichern gegenwärtiger und künftiger Generationen ein vielfältiges Produkt-Portfolio an. So gibt es von National die gesamte Analogtechnologie, die in einem PC für hervorragende Audio-, Display- und Video-Funktionen sowie das Power-Management benötigt wird. Hinzu kommen Komponenten in Mixed-Signal-Technologie für Sicherheits-, Systemmanagement- und Netzwerkfunktionen. Auf der Basis dieses Systemkonzepts arbeitet National als Partner seiner Kunden an einer neuartigen Systemaufteilung, um Produkte mit einzigartigen Leistungsmerkmalen auf den Markt zu bringen.

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