Unternehmen vernachlässigen Pläne für den Katastrophenfall

Datenwiederherstellung? Viele Unternehmen sind planlos
(PresseBox) (Bracknell, München, ) 53 Prozent der europäischen Unternehmen haben keinen Business Continuity-Plan für den Katastrophenfall, 25 Prozent arbeiten ohne Disaster Recovery-Strategie für die Wiederherstellung von Daten bei IT-bedingten Ausfällen und 37 Prozent bezweifeln, geschäftskritische Daten innerhalb von zwei Tagen wiederherstellen zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschinungsinstituts IDC, die vom Speicherspezialisten Quantum in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden 150 IT-Verantwortliche in mittleren und großen Unternehmen (ab 100 Mitarbeiter) in Deutschland, Großbritannien und Frankreich, die Bandautomaten (Tape Libraries und Autoloader) im Einsatz haben.

"Es ist alarmierend, dass so viele IT-Verantwortliche die Datensicherung in ihrem Unternehmen nicht so handhaben, wie es eigentlich notwendig wäre", sagt Claus Egge, Senior Storage Analyst beim Marktforschungsinstitut IDC. "IT-Abteilungen haben zwar Anstrengungen unternommen, um die Restore-Zeiten zu reduzieren. Dennoch offenbart unsere Studie, dass es noch ein weiter Weg ist, bis alle ihre geschäftskritischen Daten sicher und geschützt aufbewahren."

Lediglich 47 % der Unternehmen haben einen Business Continuity-Plan für das gesamte Unternehmen, falls auf geschäftskritische Daten im Katastrophenfall nicht mehr zugriffen werden kann. Ein Viertel der befragten Unternehmen arbeitet gar ohne Disaster Recovery-Strategie für ihre IT-Umgebung. 37 % der befragten IT-Verantwortlichen bezweifeln, dass sie geschäftskritische Daten innerhalb von 48 Stunden erfolgreich wiederherstellen können, 11 % glauben nicht, dass dies innerhalb einer Woche gelingt. Als Gründe für fehlende Disaster Recovery-Strategien werden limitierte Hardware-Budgets (40 %) sowie Zeitmangel (38 %) angegeben.

"Diese Ergebnisse sind erschreckend, da sich viele Unternehmen der Gefahr aussetzen, sich bei IT-Ausfällen ernsthaft zu schaden", sagt Franco Mezzullo, Vice President Quantum EMEA. "Die gute Nachricht: Disaster Recovery- und Compliance-Lösungen für die Kontinuitätsanforderungen gibt es. So ist beispielsweise Tape-WORM eine neue Technologie, um existierende Daten revisionssicher zu archivieren und gleichzeitig die Kapazitäts- und Kostenvorteile von Bändern in vollem Umfang zu nutzen."

Gesetzeskonforme und revisionssichere Datenarchivierung (häufig als ,Regulatory Compliance' bezeichnet), die beispielsweise durch den Sarbanes-Oxley-Act gefordert wird und durch eine Reihe von Gesetzen auch in Europa eingeführt wird, ist eine der wichtigen Herausforderungen, denen sich europäische Unternehmen in den nächsten Monaten stellen müssen. 29 % der IT-Entscheider wissen, dass sich die Geschäftsführung mit entsprechenden Compliance-Projekten beschäftigt, 25 % geben an, dass die IT-Strategien auf Grund der veränderten Anforderungen zur Aufbewahrung von Daten bereits geändert sind. Die Befragten rechnen außerdem damit, dass die veränderte Rechtspraxis zu höheren Investitionen in Disk- (42 %) und Tape- (34 %) Lösungen führt. Dabei ist das Wissen um neue Technologien bei der Datensicherung vergleichsweise groß. So etwa bezüglich Disk-Backup-Ansätzen, bei denen Speicherplatten neben der herkömmlichen Tape-Technologie für Backup- und Recovery-Prozesse genutzt werden. 58 % der Befragten kennen "Disk-to-Disk-to-Tape-Backup", "Virtual Tape" und "Massive Arrays of Independent Disks (MAID)" ist jeweils 48 % ein Begriff. Diejenigen, die die oben genannten Technologien bereits einsetzen, sind sich einig über deren Vorteile: 94 % nennen die schnelle Wiederherstellung von Daten als Hauptnutzen.

"Die Bedeutung von Risikomanagement nimmt im heutigen Geschäftsalltag zu, und die jüngsten Entwicklungen bei der revisionssicheren Datenaufbewahrung beschleunigen diesen Prozess", resümiert Claus Egge. "Disk-basierendes Backup und WORM sind dabei zwei sinnvolle Entwicklungen der IT-Technologie, die zur rechten Zeit kommen. Unternehmen müssen ihre Datensicherung verbessern, weil der Wert der Daten samt ihrer Aufbewahrung angesichts der Compliance-Anforderungen wächst."

Die Ergebnisse in der Übersicht: 53 % der Unternehmen haben keinen Business Continuity-Plan 25 % der Unternehmen haben keine Disaster Recovery-Strategie nur 63 % der Unternehmen sind zuversichtlich, geschäftskritische Daten innerhalb von 48 Stunden wiederherstellen zu können Hindernisse für besser Restore-Zeiten: Hardware-Budgets (40 %) sowie mangelnde Zeit (38 %) 29 % wissen, dass sich die Geschäftsführung mit Compliance-Projekten beschäftigt 25 % haben ihre IT-Strategie wegen Compliance-Anforderungen bereits verändert Wegen der Compliance-Anforderungen werden höhere Investitionen für Disk- (42 %) und Tape-(34 %) Speicher erwartet IT-Verantwortliche kennen Disk-to-Disk-to-Tape (58 %), Virtual Tape (48 %) und MAID (29 %) Schnellere Restore-Prozesse sind für 94 % der Hauptvorteil oben genannter Technologien Das IDC-White Paper mit detailierten Information zur Studie kann bei Konzept PR angefordert werden.

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