Formel1-Team Ferrari auch in Sachen IT-Infrastrukturmanagement weltmeisterlich

APC sichert Hochverfügbarkeit und durchgängiges Management im neuen Ferrari Aerodynamikdatenzentrum in Maranello
(PresseBox) (Muenchen, ) Das Formel1-Team Scuderia Ferrari Marlboro hat den amerikanischen Infrastrukturspezialisten American Power Conversion (NASDAQ: APCC) mit der Planung und Umsetzung einer modularen Hochverfügbarkeitsarchitektur mit integrierter Kühlung für das neue Ferrari-Datencenter in Maranello beauftragt. Hier führt der sechsfache Konstrukteursweltmeister seine Berechnungen zur aerodynamischen Rennwagen-Modellierung auf Basis eines Supercomputers durch und legt damit den Grundstein für die anhaltende Überlegenheit der Ferrari-Boliden. Die Rack basierte und kühlungsoptimierte APC InfraStruXure-Lösung stellt die für diesen Prozess essenzielle Basisarchitektur im Ferrari-Datencenter.

Die kundenspezifisch angepasste InfraStruXure-Lösung bildet die physische Infrastruktur für die von Ferrari eingesetzte Hardwareplattform zur CFD-Simulation (Computional Fluid Dynamics). Diese Berechnungen sind von essenzieller Bedeutung für die aerodynamische Gestaltung der Formel1-Wagen. Das gesamte IT-Projekt wurde von APC direkt implementiert und berücksichtigt alle Bereiche der fundamentalen Technologie- und Sicherheitsebene im neuen Ferrari-Datenzentrum – von der Stromversorgung und
-verteilung über Kühlungskomponenten und optimierte Auslegung in den Racks bis hin zum Datenmanagement und ergänzenden Serviceleistungen.

Der bei Ferrari eingesetzte Supercomputer basiert auf Linux-Clustern mit AMD Opteron Prozessoren mit entsprechendem Speichersystem und erzeugt pro Rack bis zu 10 kW an Abwärme. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen mit 2-3 kW Kühlleistung erreicht die für hohe Leistungsdichten konzipierte APC InfraStruXure den rund zehnfachen Wert. Mit der integrierten „NetworkAir In-Row“ Kühlungseinheit sowie dem „Hot Aisle Containment System“ zur gezielten Luftführung lassen sich bis zu 20 kW an Kühlungsleistung pro Rack realisieren. Die direkte Platzierung der Kühlungseinheit im heißen Gang eliminiert dabei die Wärme unmittelbar am Entstehungsort.

Das in Maranello eingesetzte Infrastruktur-Managementsystem ist ebenfalls in die Lösung integriert und gewährleistet ein durchgängiges Monitoring sämtlicher Einzelkomponenten für die Ferrari-Ingenieure. Alle ausfallkritischen Parameter werden in einer zentralen Managementeinheit gesammelt und können bedienerfreundlich via Internet-Browser abgerufen und modifiziert werden.

Zukünftige Erweiterungen des Ferrari-Datencenters können mit dem ebenfalls in der Gesamtlösung enthaltenen APC Built-Out-Tool geplant werden. Diese Web basierte Planungssoftware ermöglicht eine einfache, schrittweise Infrastrukturplanung und Komponentenbestimmung. Dabei werden sowohl vorhandene als auch zukünftige Merkmale der netzwerkkritischen, physischen Infrastruktur einbezogen.

„Die modulare und standardisierte InfraStruXure-Lösung von APC bietet uns einen auf dem Markt einzigartigen Investitionsschutz“, sagte Antonio Calabrese, Leiter Informationssysteme bei Ferrari. „Die skalierbare Lösung aus einer Hand lässt sich jederzeit bedarfsgerecht erweitern und sichert uns gleichermaßen erfolgskritische wie betriebswirtschaftliche Vorteile. Dazu zählen insbesondere die Hochverfügbarkeit unserer Computersysteme, die ausgeprägte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Versorgungs- und Softwareanforderungen, kurze Installationszeiten und nicht zuletzt eine niedrige Total Cost of Ownership.“

„Während bereits heute in vielen Datencentern hochleistungsfähige Rechnersysteme auf sehr beschränktem Raum gebündelt zum Einsatz kommen, stellt die Stromversorgung und Kühlung derartiger Anlagen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen“, äußerte sich Dwight Sperry, APC Group General Manager für Enterprise Systeme und Business Networks. „Vor dem Hintergrund einer zukünftigen Kapazitätserweiterung bei Ferrari waren die Vorteile der InfraStruXure in punkto Hochverfügbarkeit und flexible Skalierbarkeit für das Unternehmen entscheidend“, sagte Sperry weiter.

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