JBoss führt JBoss jBPM ein

Was klein war wird nun groß: aus jBpm wird jBPM
(PresseBox) (Stuttgart, ) JBoss, Inc., das Professional Open Source-Unternehmen, hat die leistungsstarke Workflow Engine JBoss jBPM vorgestellt, die bisher unter dem Projektnamen Java Business Process Management (jBpm) bekannt war. Tom Baeyens, Initiator und Chef-Entwickler von jBpm, ist als verantwortlicher Software-Architekt bei JBoss eingestiegen und wird die weitere Entwicklung des Produkts betreuen. JBoss jBPM stellt die ergänzende Komponente der JBoss Middleware-Plattform bedingt durch den Einsatz mit anderen JBoss-Projekten. Gleichzeitig führt JBoss die neue Version der Workflow Engine ein. JBoss jBPM 2.0 stellt gegenüber der seit einem Jahr ausgelieferten Version jBpm 1.0 einen großen Zuwachs an Funktionalität dar.


Die personellen und organisatorischen Ressourcen und die kommerzielle Reichweite von JBoss bieten für JBoss jBPM jetzt die Voraussetzung, aufgrund seiner technologischen Stärken und bereits weiten Verbreitung auf dem heutigen uneinheitlichen BPM-Markt zum De-facto-Standard zu werden. Wie auch die übrigen Projekte im Rahmen der JBoss Professional Open Source-Middleware-Plattform, beispielsweise Hibernate und Tomcat, ist jBPM ein eigenständiges Produkt. Es kann unabhängig oder in Zusammenhang mit jedem J2EE-Applikationsserver eingesetzt werden. Strategisch bildet JBoss jBPM einen fundamentalen Bestandteil der JBoss Middleware-Plattform. JBoss jBPM 2.0 steht ab sofort zum Download unter der geschäftsfreundlichen LGPL (Lesser General Public License) zur Verfügung.


„Das von JBoss entworfene Professional Open Source-Modell wird seine bereits im Bereich Applikationsserver erwiesenen Umstrukturierungs-Fähigkeiten jetzt auch im Lösungsbereich Geschäftsprozess-Management entfalten,“ erwartet Marc Fleury, Chairman und CEO von JBoss. „JBoss jBPM ist ein weiterer bedeutender Schritt auf unserem Weg, eine umfassende Open Source-Middleware-Plattform lose verbundener Projekte zu errichten — die allesamt von Dienstleistungen und Support für die Anforderungen von Unternehmen flankiert werden. JBoss setzt sich dafür ein, Open Source zur sicheren Wahl für Unternehmen zu machen. Mit der Ausweitung unserer Projekte liefern wir solchen Organisationen, die innovative und kostengünstige Lösungen suchen, mehr Alternativen als je zuvor.“


Der Ansatz, den JBoss mit jBPM für den Workflow verfolgt, konzentriert sich auf die Kernstruktur der BPM-Engine. Die JBoss jBPM 2.0-Engine basiert auf zwei Grundprinzipien. Das erste ist ein sehr einfacher Mechanismus, über den eine schlichte „Status Engine“ gestartet wird. Das erleichtert Java-Entwicklern die Einbindung von JBoss jBPM in ihre Projekte. Das zweite besteht darin, dass es sich auch auf die komplexesten Workflow-Strukturen skalieren lässt. Darüber hinaus nutzt die Engine die leistungsstarke, native jBPM Process Definition Language (JPDL). Diese wurde von Grund auf mit der Möglichkeit angelegt, sowohl alle bereits existierenden Standards und Spezifikationen zu unterstützen, darunter BPEL, BPELJ, BPML, BPSS, ebXML, WSCI und XPDL, als auch künftig entstehende.


„jBpm hat enorm an Boden gewonnen, seit das Projekt vor gut zwei Jahren begann, aber unser Erfolg hat auch dazu geführt, dass unsere Support- und Serviceaufgaben oft eine große Herausforderung darstellten“, sagte Baeyens. „Mit JBoss im Rücken haben wir die Chance, für jBpm, das jetzt JBoss jBPM heißt, einen nächsten Wachstumsschub auszulösen und zugleich das ganze Spektrum entsprechender Dienstleistungen und Support zu bieten. Das JBoss Professional Open Source-Modell ermöglicht mir, weiterhin an dem von mir begonnenen Projekt mitzuwirken, meine Vision damit umzusetzen und seine Position auf dem Markt als führendes Open Source-System für Geschäftsprozess-Management zu festigen.“


Baeyens startete das jBpm-Projekt im März 2002 und brachte im Dezember 2003 das Release v1.0 heraus. Angeregt durch die Erkenntnisse aus intensiver Forschung im Prozessmodellieren entwarf er die jBpm Workflow Engine mit einer erweiterbaren Architektur. Er nimmt aktiv an der JSR207 Expert Group (Process Definition for Java) teil. Von seinem Standort in Belgien aus wird Baeyens an Scott Stark, Chief Technology Officer bei JBoss, berichten.


Für das kommende Jahr plant JBoss die Einführung wesentlicher technischer Neuerungen für JBoss jBPM, die aus der leistungsfähigen Basis-Engine für Geschäftsprozesse ein hochentwickeltes und umfassendes Workflow-Management-System machen. Zu den weiteren geplanten Angeboten von JBoss gehört nativer Support für die BPEL-Spezifikation, die auf Message Exchange und Web Services ausgerichtet ist, ein in Eclipse integrierbarer, grafischer Workflow Designer, ein Prozess-Manager, der Web-gestützte Workflow-Applikationen beinhaltet und die Integration mit JBoss Nukes, einem hochskalierbaren Portal-Framework. JBoss jBPM soll auch Bestandteil einer neuen, bedeutenden Initiative sein, die JBoss für das nächste Jahr anstrebt.



Verfügbarkeit

JBoss jBPM 2.0, das unter der geschäftsfreundlichen LGPL-Lizenz angeboten wird, ist über www.jboss.com oder www.jbpm.org erhältlich. Die LGPL gewährleistet, dass die Software sowie künftige Versionen dieser Software immer kostenfrei erhältlich bleiben. JBoss jBPM steht unabhängig davon, welchen Umfang die Produktionsumgebung hat, zum kostenfreien Download zur Verfügung. ISVs können JBoss jBPM kostenfrei in ihre Produkte einbetten und vermarkten und auch Änderungen am Sourcecode als Vorschlag einreichen.



Support und Dienstleistungen

JBoss, Inc. bietet ein volles Service-Spektrum, das von den Produktspezialisten für JBoss jBPM geleistet wird. Es umfasst professionellen 24x7-Produktiv-Support, Consulting, Schulungen und Dokumentation. Support und Dienstleistungen sind auch über das ausgedehnte Netzwerk an JBoss Authorized Service Partners (JASP) erhältlich. Weitere Informationen finden sich unter http://www.jboss.com/....

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