Techniker Krankenkasse: Kerngesunde Archivierung durch Hochverfügbarkeitsprojekt

Tropper Data Service unterstützt Techniker Krankenkasse in Hamburg durch Jukebox mit UDO-Vorbereitung und SAN-Integration mit TROfibre.
Bernd Wetekam, Projektleiter bei der Techniker Krankenkasse (PresseBox) (Hamburg / Neuenhagen bei Berlin, ) Eine hohe Datenverfügbarkeit in einer FileNet-Umgebung stellt jetzt die Tropper Data Service AG in einem zweistufigen Projekt bei der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg sicher. Zunächst wurde eine Plasmon-Jukebox vom Typ G164 eingeführt, die bereits auf die neue UDO-Technologie vorbereitet ist. In einem IT-Sicherheitsraum der Firma Lampertz untergebracht, sind die in der Jukebox gespeicherten Daten besonders gegen Schäden durch Feuer abgesichert. Zur Anbindung der Jukebox an das Storage Area Network (SAN) der TK kam die Lösung TROfibre 2300 zum Einsatz, die auf Lichtwellentechnologie basiert. Mit dem Einsatz der Fibrechannel-Technologie bei der Anbindung von Server und Jukebox an das SAN verfolgt die TK vor allem eine nahezu hundertprozentige Daten- und Anwendungsverfügbarkeit. "Hier ist TROfibre 2300 die einzige richtige Lösung. Uns ist kein vergleichbares Produkt mit einem so hohen und zuverlässigen Datendurchsatz bekannt", sagt Bernd Wetekam, Projektleiter bei der TK. Für die Gesamtlösung, aktuell bestehend aus Jukebox und der Lösung TROfibre, wurde mit Tropper Data Service ein Wartungsvertrag abgeschlossen, der eine präventive Wartung der Plasmon-Jukebox beinhaltet. Schon zu Beginn des Projektes wurden die WORM-Medien aus der alten HP-Jukebox gereinigt, weil sie im Laufe der Jahre verschmutzt waren und Lesefehler auftraten.

Geplant ist in einem zweiten Schritt, unter Nutzung ähnlicher Techniken im zweiten Rechenzentrum der Techniker Krankenkasse eine zweite Jukebox aufzustellen, um Hochverfügbarkeit über beide Rechenzentrumsstandorte zu realisieren. Zum Einsatz könnte dann die Lösung TROfibre 6000 kommen, die mittels Lichtwellentechnologie auch auf langen Strecken bis 100 Kilometer einen sehr performanten Datenzugriff ermöglicht. Vorgesehen ist eine Hochverfügbarkeitslösung auf der Basis von IBM HACMP. Zusammen mit der SAN-Anbindung, durch die alle Daten parallel in beiden Rechenzentren geschrieben werden, kann durch die automatische Serverumschaltung des FileNet-Systems bei Fehlern an der Serverhardware oder der Datennetzanbindung ein nahezu unterbrechungsfreier Betrieb erreicht werden.

Die Krankenkasse hat jetzt eine Speicherkapazität von 1,5 Terabyte zur Verfügung, die mit UDO-Medien später ohne weitere Investitionen auf 4,9 Terabyte aufrüstbar ist. Durch Erweiterungsmodule kann die Speicherkapazität darüber hinaus noch weiter ausgebaut werden. Die Pilotierung des Gesamtprojektes soll Ende 2004 abgeschlossen sein. Zum heutigen Zeitpunkt arbeiten 80 Mitarbeiter mit FileNet. Künftig sollen ca. 8.200 Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse in den 202 Niederlassungen das FileNet-System für die elektronische Dokumentenverwaltung und Archivierung nutzen können.

Über die Techniker Krankenkasse (TK):
Die Techniker Krankenkasse (TK) ist eine bundesweite Krankenkasse. Ihre 3,6 Millionen Mitglieder kommen aus technischen und techniknahen Berufen und Branchen. Insgesamt sind 5,6 Millionen Menschen bei der TK versichert. Als gesetzliche Krankenversicherung ist die TK eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und wird von einem hauptamtlichen Vorstand geführt. Bei der TK sind 9.464 Mitarbeiter an 202 Standorten beschäftigt.

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