Spammer ruinieren den Ruf von Marken im Internet

Pharmaunternehmen sind am stärksten betroffen
(PresseBox) (Hamburg, ) Spammer betreiben Rufschädigung und sabotieren Email-Marketing. Zu diesem Ergebnis kommen führende Branchen- und Anti-Spam-Experten, die auf Einladung des Content Security Spezialisten Clearswift an einem Roundtable in London teilnahmen. Die Ergebnisse des
aktuellen Spam Index von Clearswift bestätigen diese Erkenntnis. Vor allem Pharmazieunternehmen und Direktmarketing-Agenturen sind die Leidtragenden.

Der aktuelle Spam Index von Clearswift zeigt, dass Spam zum Thema Gesundheit bereits 57,6 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens ausmacht. Mittlerweile geht der Pharmakonzern Pfizer (Hersteller von Viagra) rechtlich gegen Spammer vor, denn laut aktuellen Studien sind bereits 25 Prozent aller Männer der Meinung, dass Pfizer für Spam-Mails zum Thema Viagra verantwortlich ist.

Doch Spam schadet nicht nur dem Ansehen von Marken aus dem Consumer- und Pharmabereich. Derartige Betrugsversuche betreffen zunehmend auch Online-Anbieter. Sollte dieser Trend sich fortsetzen, würde dies zu einem Vertrauensverlust für den digitalen Handel führen und erheblichem wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen. Auch die Unternehmen aus dem Bereich Direktmarketing werden zunehmend zu Opfern der Spammer. Sie sind auf ihren guten Ruf im Online-Bereich angewiesen, werden jedoch inzwischen häufig mit skrupellosen Cyberkriminellen gleichgesetzt

"Pfizer ist ein Präzedenzfall. Wir erwarten, dass viele weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und aktiv gegen Spammer vorgehen werden, um ihre Produkte zu schützen," kommentiert Michael Scheffler, Vertriebsleiter bei Clearswift. "Das rechtliche Vorgehen gegen gefälschte Websites sowie die Beschlagnahmung von Domainnamen sind drastische, aber notwendige Maßnahmen im Kampf gegen Spam. Wichtig ist es, Langzeitlösungen für diese Probleme zu finden. Dabei müssen wir uns weiterhin auf eine Technologie verlassen, die auf dem bewährten, mehrstufigen Ansatz für Content Security im Kampf gegen Spam basiert.

Nach dem Viren Index von Clearswift ist die Anzahl der Win32-Malware-Viren im letzten Monat erheblich gestiegen. Dabei waren lediglich geringe Auswirkungen von einigen Varianten von MyDoom, Bagle und Lovegate spürbar. Bagle und MyDoom sind eher kurzlebig. Trotz der Verhaftung von Sven Jaschan, dem mutmaßlichen Autor des Netsky- und Sasser-Wurms, vor fünf Monaten, dominiert Netsky.P nach wie vor Malware-Statistik.

Über den Spam und Viren Index:
Die Ergebnisse des Spam Index basieren auf der Auswertung von mehreren Millionen unaufgefordert verschickten Emails, die jede Woche in eigens zu diesem Zweck eingerichteten Email-Accounts bei Clearswift eingehen. Die Emails werden vom spamActive-Service von Clearswift gesammelt und analysiert. Dieser Service ist eine wesentliche Komponente der mehrstufigen Anti-Spam-Sicherheit der Software MIMEsweeper for SMTP 5.0. spamActive wird acht Mal pro Tag mit typischen Spam-Begriffen und -Betreffzeilen aktualisiert und steht Kunden für ein Update ihrer Email-Richtlinien als
automatischer Download zur Verfügung. Die Viren-Statistik wertet Daten aus, die von e-Sweeper(tm), der gemanagten Email Content Security Lösung für Service-Provider, gesammelt werden.

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